Liebe Jo,
oh ja, diese Phasen kenne ich und sie sind extrem anstrengend
In der Tat denke ich, daß deine Tochter gerne mehr sehen möchte, als das vor dem Bauch getragen möglich ist. Und richtig, dafür ist eine Rückentrageweise optimal.
Trägst du denn auch manchmal im Tragetuch? Im Gegensatz zum Bondolino kann man das nämlich recht einfach etwas höher binden, so daß sie über deine Schultern schauen kann. Und du kannst beim Einbeuteln bereits EINEN Arm draußen lassen - viele Kinder mögen das, weil sie noch guten Halt haben, trotzdem aber eben schon ein Arm draußen ist. Die meisten haben danach sehr schnell raus, wie sie den anderen Arm auch noch rausnehmen und wie sie beide Arme wieder rein nehmen können ins Tuch.
Dann ist 6 Monate natürlich auch die Zeit, wo sich motorisch ganz viel tut. Viele Kinder (nun, meine zumindest waren so

) üben das, was programmäßig "dran" ist (Drehen etwa vielleicht auch schon das Hinsetzen??), sind aber quengelig, wenns nicht so schnell geht, wie sie das gern hätten. Meine hatten da manchmal richtiggehend Zorn auf den eigenen Körper, der einfach nicht das tut, was Herr Baby gern wil

Da hilft nur: da sein und geduldig begleiten. Und klare Ansagen, falls doch mal Tragen notwendig sein sollte, wenn du z.B. aus dem Haus musst. "Ich weiß, du möchtest jetzt viel lieber spielen. Aber das geht jetzt nicht, du musst jetzt in den Bondolino/ins Tuch."
Ich würde also empfehlen: Rückentragen im Tuch. Wenn das nicht geht, dann natürlich im Bondolino

Gib ihr und dir Zeit, euch an das neue Gefühl zu gewöhnen, es ist okay, wenn sie da anfangs quengelig ist. Das legt sich, sobald ihr auch das vertraut wird
Alles Liebe!
Liebe Grüße Alex
Wahrscheinlich wird deine Süße dann noch immer nicht zwangsläufig zufrieden sein, aber sie spürt deine Sicherhheit - und das braucht sie.