Alexandra hat geschrieben:wer nun noch nie sein Kind auch nur eine Minute hat weinen lassen, um wenigstens schnell aufs Klo zu gehen oder sich die Zähne fertig zu putzen, der darf den ersten Stein nehmen.
Klasse geschrieben, Alex!
Alexandra hat geschrieben:
Ich denke auch eher nicht, daß Deine Tochter dauerhaft geschädigt ist, und wenn sie erstmal 18 ist, werden ihr bestimmt genug andere Sachen einfallen, um sie Dir aufs Butterbrot zu schmieren
Das ist leider wahr. Wenn ich mir klar mache, was ich meinen Eltern schon alles vorgeworfen habe... Und wenn ich mir weiterhin klar mache, dass ich vieles ebenso "falsch" machen werde, weil es einfach kaum geht, auch wenn du es noch so gut meinst... Puh, da krieg ich ein schlechtes Gewissen. Und: Ein bisschen ärgere ich mich, wenn ich nun merke, dass meine Mutter Recht hatte mit ihrem Satz: "Wart mal, bisse selbs Kinder hass, dann wirsse merken, wie dat is..". Sie würde übrigens nieeee schreien lassen.
Alexandra hat geschrieben:Nein, hier wird Dich niemand köpfen.
Wehe!! Danke für deinen Mut, Luema!
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft
"Unsere Enkel werden uns rächen" - den Spruch fand meine Mama immer toll und ich doof. Tja, er hat doch so das ein oder andere Wahre, wie ich mittlerweile weiß
Liebe Grüße von Alex mit dem ganz Großen 05/00, dem Großen 06/04, dem ziemlich Großen 01/08, der Pferdenärrin 11/13 an der Hand und Mondmädchen Luna Nicole (*+ 9/11) für immer im Herzen
Mich einfach mal bei Alex anschließen mag, Maria!
Du warst sehr mutig, deine Geschichte hier niederzuschreiben.
Aber köpfen wird dich niemand dafür. Du machst ja keine Werbung FÜR das Ferbern
Alles Gute!
Viele Grüße von Dani, mit M. 08/05 + N. 06/07
"Wie soll das Glück dich finden, wenn du ihm ständig hinterher rennst?"
hatte es zwar schon mal erzählt, aber celines kleiner freund, nennen wir ihn mal "f.", wurde schon mehrfach gekast-zahnt.
das erste mal mit ca. 8 monaten was aber fürs erste endete weil sie das kinderzimmer mit ihm nicht mehr betreten konnten ohne das er panikanfälle bekam und jedes mal fast vom arm fiel. beim zweiten versuch, mit etwas über einem jahr, dann schlief er zwar nachts aber tagsüber klebte er an der mama und wurde extrem weinerlich. er holte sich tags zurück was ihm nachts fehlte. die mama schlief dann erst mal wieder bei ihm, so wurde es tagsüber wieder deutlich besser. trotzdem hat f. seit dem, meiner meinung nach, den glanz eines unschuldigen kindes in den augen verloren. er schaut immer so traurig...... echt, da könnte ich jedes mal heulen.
liebe grüsse
steffi + mini 6Jahre
Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt. (Albert Einstein)
Vielen lieben Dank für Eure Antworten und die Links!
Ich habe die Links in einer E-Mail an sie weitergeleitet und ihr heute gesagt, dass ich diese E-Mail geschickt habe. Auch dass das nicht gerade Pro-Argumente sind, habe ich schon gesagt. Aber sie meinte, das würde sie sehr interessieren, da es ja wichtig wäre, sich beide Seiten anzuschauen. Hört sich schon mal gut an, finde ich.
Ich glaube übrigens auch nicht, dass das Ferbern grundsätzlich zu bleibenden Schäden führt. Aber ich denke schon, dass gerade bei sehr sensiblen Kindern die Gefahr schon recht hoch ist. Ich bin z.B. davon überzeugt, dass meiner Lenja das enorm schaden würde! Und in dem Fall, um den es geht, hat der Kleine ja schon wahnsinnige Problem mit Verlustangst und Trennung von seiner Mutter. Da halte ich es schon für arg bedenklich, noch zusätzlich zu ferbern...
"Schlafen und Wachen" hatte ich ihr gar nicht mal so sehr gegeben, um eine Lösung zu finden, sondern viel mehr, um zu verstehen, wieso die Kleinen reagieren, wie sie nun mal reagieren. Das hatte ich ihr aber auch gesagt, als ich ihr das Buch geliehen habe.
Maria, vielen Dank für Deinen Beitrag! Ich finde es auch sehr mutig, aber total super, dass Du das hier so offen schreibst! Gerne würde ich auch Deinen Text an meine Bekannte weiterleiten.
Liebe Grüße, Alex
Liebe Grüße, Alex mit Lenja (24.07.05), Mila (13.11.07) und Jano (17.11.09)
Alex hat geschrieben:Gerne würde ich auch Deinen Text an meine Bekannte weiterleiten.
Genau dafür hab ich ihn ja hier veröffentlicht wenn ich so dazu beitragen kann, dass eine Mama ihr Kind nicht ferbert, hat es sich tausendmal gelohnt!!! Sag uns dann Bescheid, wie sie sich entscheidet, gell? Ich hoffe so sehr sie tut es nicht, der arme Kleine!
Liebe Grüsse von Maria mit kleiner Lady (Jan.06), Sonnenschein (Juni 08) und Herzkäferchen (August 2012) Kreatives aus meiner Freizeit: Blog
ich kann mich nur anschließen, ich finde wirklich nicht, dass Du Dich irgendwie schämen oder rechtfertigen mußt für das ferbern, (man ist als Mutter ja ohnehin gestraft genug, wenn man sein Baby schreien hört und sieht) man versucht das ja nicht zum Spaß, sondern weil man am Ende seiner Kräfte und GEduld ist, und dieser mütterliche Zustand ist ja für die Babys wahrlich auch nicht besonders schön und harmonisch. Außerdem finde ich, dass das Buch, jedenfalls die Ausschnitte, die ich kenne, einem ganz blöde Schuldgefühle einredet, weil es suggeriert, dass man als Eltern die verdammte Pflicht und Schuldigkeit hat, seinem Kind zu besserem Schlaf zu verhelfen.
Übrigens glaube ich nicht, dass sich durch das Ferbern (so verlockend es klingen mag, auch weil ja einige Eltern damit tolle erfolge feiern) der Babyschlaf dauerhaft zum "Guten" wendet, die Kleinen sind ja so vielen ständigen Schwankungen und Entwicklungsschüben unterlegen, auch das Schlafmuster und die Schlafbedürsnisse ändern sich ja immerzu, die lassen sich nicht in so ein starres Muster zwängen.
LG!
Susanne