Blähungen seit Beginn der Beikost
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Spatz
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Blähungen seit Beginn der Beikost
Hallo,
meine Tochter ist sieben Monate alt und leidet seit Beginn von der Beikost vor vier Wochen massiv unter Blähungen. Der Kinderarzt meint, das sie da durch muss und drängt mich zur Eile, das ich schnellstmöglich sämtliche Stillmahlzeiten durch Beikost ersätze wegen der Calcium und Eisenaufnahme.
Bisher habe ich mir damit zeitgelassen. Jede Woche gab es ein neues Nahrungsmittel und wir sind mittlerweile bei Karotten-Kartoffelbrei mit Öl. Davon ist sie ca. 90 g. In zwei Tagen wollte ich Rindfleisch zufügen.
Ich hatte mir auch ursprünglich vorgenommen, mit dem Getreide-Obstbrei am Nachmittag noch zu warten. Meiner Meinung nach sollen erst die Blähungen besser werden und ich wollte deswegen noch einige andere Gemüsevarianten zum Mittag ausprobieren.
Nun zu meinen Fragen:
1. Kann es gesundheiliche Folgen für meine Tochter geben, wenn ich die Stillmahlzeiten nur langsam ersetzte und sie dadurch weniger und oder später Eisen und Calcium aufnimmt.
2. Was könnte die Ursache von Blähungen sein? (andere Babys im Bekanntenkreis haben das nicht)
3. Was könnte ich gegen die Blähungen tun. ("da muss sie durch" finde ich eine ziemlich bescheuerte Aussage vom Arzt!)
Gruß Spatz
meine Tochter ist sieben Monate alt und leidet seit Beginn von der Beikost vor vier Wochen massiv unter Blähungen. Der Kinderarzt meint, das sie da durch muss und drängt mich zur Eile, das ich schnellstmöglich sämtliche Stillmahlzeiten durch Beikost ersätze wegen der Calcium und Eisenaufnahme.
Bisher habe ich mir damit zeitgelassen. Jede Woche gab es ein neues Nahrungsmittel und wir sind mittlerweile bei Karotten-Kartoffelbrei mit Öl. Davon ist sie ca. 90 g. In zwei Tagen wollte ich Rindfleisch zufügen.
Ich hatte mir auch ursprünglich vorgenommen, mit dem Getreide-Obstbrei am Nachmittag noch zu warten. Meiner Meinung nach sollen erst die Blähungen besser werden und ich wollte deswegen noch einige andere Gemüsevarianten zum Mittag ausprobieren.
Nun zu meinen Fragen:
1. Kann es gesundheiliche Folgen für meine Tochter geben, wenn ich die Stillmahlzeiten nur langsam ersetzte und sie dadurch weniger und oder später Eisen und Calcium aufnimmt.
2. Was könnte die Ursache von Blähungen sein? (andere Babys im Bekanntenkreis haben das nicht)
3. Was könnte ich gegen die Blähungen tun. ("da muss sie durch" finde ich eine ziemlich bescheuerte Aussage vom Arzt!)
Gruß Spatz
Spatz ( Tochter 2009 und Sohn 2012)
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Re: Blähungen seit Beginn der Beikost
Vielleicht ist der Magen-Darm-Trakt Deiner Tochter noch nicht für feste Nahrung gemacht????
Ich würde an Deiner Stelle die Beikost eher wieder reduzieren, wenn es ihr mit Stillen besser geht. Mangelerscheinungen wird sie davon sicher nicht bekommen, laß Dich nicht vom KiA verunsichern!
Ich würde an Deiner Stelle die Beikost eher wieder reduzieren, wenn es ihr mit Stillen besser geht. Mangelerscheinungen wird sie davon sicher nicht bekommen, laß Dich nicht vom KiA verunsichern!
Sarah (05/80) mit Paul (06/08) und Fridolin (02/12)
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Spatz
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Re: Blähungen seit Beginn der Beikost
huhu
so etwas vermute ich ja auch. Nur ich bin halt Leihe. Von allen Seiten kommt, das ich sie zum Essen bringen muss, weil Muttermilch nicht mehr reicht und sie sonst Mängel bekommt. Das will ich ja auch nicht. Aber ich weiß auch nicht wem ich noch was glauben kann. Bin die Einzige in der Familie die so lange gestillt hat bzw. überhaupt stillt. Auf meine vorsichtigen Andeutungen, das ich länger als ein Jahr stillen möchte, wird nur mit Unglauben und Unverständnis reagiert.
Auch weiß ich nicht, ob dieser Vortrag "Von der Milch zur Möhre" den ich gehört habe so toll ist. Demnach ersetzt man eine Mahlzeit nach der nächsten. Was ist denn, wenn ich weiter stillen nmöchte. Wie gehe ich dann vor?
Wie macht ihr das denn?
Seit zwei Tagen isst meine Tochter auch ihre 90 g nicht mehr auf.Sie lässt immer mehr übrig.
Demzufolge sind auch ihre Blähungen besser.
Gruß Spatz
so etwas vermute ich ja auch. Nur ich bin halt Leihe. Von allen Seiten kommt, das ich sie zum Essen bringen muss, weil Muttermilch nicht mehr reicht und sie sonst Mängel bekommt. Das will ich ja auch nicht. Aber ich weiß auch nicht wem ich noch was glauben kann. Bin die Einzige in der Familie die so lange gestillt hat bzw. überhaupt stillt. Auf meine vorsichtigen Andeutungen, das ich länger als ein Jahr stillen möchte, wird nur mit Unglauben und Unverständnis reagiert.
Auch weiß ich nicht, ob dieser Vortrag "Von der Milch zur Möhre" den ich gehört habe so toll ist. Demnach ersetzt man eine Mahlzeit nach der nächsten. Was ist denn, wenn ich weiter stillen nmöchte. Wie gehe ich dann vor?
Wie macht ihr das denn?
Seit zwei Tagen isst meine Tochter auch ihre 90 g nicht mehr auf.Sie lässt immer mehr übrig.
Gruß Spatz
Spatz ( Tochter 2009 und Sohn 2012)
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Re: Blähungen seit Beginn der Beikost
Nicht alle Kinder sind ab 6 Monaten beikostreif.
Warte doch einfach noch ein paar Wochen und versuch es wieder, vielleicht verträgt sie es dann besser. Anbieten solltest Du es ihr schon immer wieder und sehen, ob sie mag.
Mit dem weiterstillen geht ganz leicht; einfach immer weiter anbieten, trotz Beikost- heißt ja nicht umsonst Beikost, nicht Ersatzkost
Warte doch einfach noch ein paar Wochen und versuch es wieder, vielleicht verträgt sie es dann besser. Anbieten solltest Du es ihr schon immer wieder und sehen, ob sie mag.
Mit dem weiterstillen geht ganz leicht; einfach immer weiter anbieten, trotz Beikost- heißt ja nicht umsonst Beikost, nicht Ersatzkost
Sarah (05/80) mit Paul (06/08) und Fridolin (02/12)
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Spatz
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Re: Blähungen seit Beginn der Beikost
Meine Mutter gab mir gerade den Rad, Löffel rein, Nuckel hinterher. So kann sie es nicht ausspucken. Hab ich bei dir auch gemacht und es hat geklappt.
Super! Ich habe ungefähr so geguckt:
Ne Freundin mit ebenso alten Säugling hat mich gerade am Telefon verrückt gemacht, von wegen Nährstoffmangel und ich müsste zum Kinderarzt. Gewicht kontrollieren, ob sie Unterernährt ist und und und....
Warum ist das alles so kompliziert?
Meine Kleine ist laut U 5 letzte Woche kern gesund, super entwickelt und hat Idealgewicht. Sie ist total mobil, übt den Vierfüßlerstand und erobert rollend das Wohnzimmer.
Vielleicht versuche ich es mal mit einem anderen Gemüse. Mein Mann meinte heute Mittag zu mir, als ich ihm erzählte, das sie so wenig gegessen hat. "Hast du immer gleich großen Appetit und Hunger?" mmh.....
Nach den paar Löffeln Beikost heute Mittag hat sie sich freudestrahlend und glucksend auf meine Brust gestürzt.
Spatz
Super! Ich habe ungefähr so geguckt:
Ne Freundin mit ebenso alten Säugling hat mich gerade am Telefon verrückt gemacht, von wegen Nährstoffmangel und ich müsste zum Kinderarzt. Gewicht kontrollieren, ob sie Unterernährt ist und und und....
Warum ist das alles so kompliziert?
Meine Kleine ist laut U 5 letzte Woche kern gesund, super entwickelt und hat Idealgewicht. Sie ist total mobil, übt den Vierfüßlerstand und erobert rollend das Wohnzimmer.
Vielleicht versuche ich es mal mit einem anderen Gemüse. Mein Mann meinte heute Mittag zu mir, als ich ihm erzählte, das sie so wenig gegessen hat. "Hast du immer gleich großen Appetit und Hunger?" mmh.....
Nach den paar Löffeln Beikost heute Mittag hat sie sich freudestrahlend und glucksend auf meine Brust gestürzt.
Spatz
Spatz ( Tochter 2009 und Sohn 2012)
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Re: Blähungen seit Beginn der Beikost
Habe leider nur kurz Zeit, aber lass Dich bitte bitte nicht verunsichern!
Deine Tochter weiß genau, was gut für sie ist, ich schliesse mich baaermeisterin an, alles ganz langsam angehen.
Deine Tochter ist ja laut U5 kerngesund, mehr braucht es nicht.
Such mal ein bißchen hier im Forum rum, es gibt viele Kinder, die erst mit einem Jahr überhaupt essen wollen, ist ganz normal.
Jedes Kind ist/ißt anders.
Laß ihr Zeit, zwinge sie nicht - und Dich auch nicht. Bloß nichts in sie reinstopfen!
Liebe Grüße
Jo
Deine Tochter weiß genau, was gut für sie ist, ich schliesse mich baaermeisterin an, alles ganz langsam angehen.
Deine Tochter ist ja laut U5 kerngesund, mehr braucht es nicht.
Such mal ein bißchen hier im Forum rum, es gibt viele Kinder, die erst mit einem Jahr überhaupt essen wollen, ist ganz normal.
Jedes Kind ist/ißt anders.
Laß ihr Zeit, zwinge sie nicht - und Dich auch nicht. Bloß nichts in sie reinstopfen!
Liebe Grüße
Jo
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Spatz
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Re: Blähungen seit Beginn der Beikost
Hallo, da bin ich wieder und bin total erleichtert!
Ich war gestern bei einer Stillberaterin. Sie beruhigte mich auch erst mal, dass meine Kleine durch die Muttermilch noch gut versorgt würde. Ich sollte mir keine Gedanken darum machen. Manche Kinder würden schnell anfangen zu Essen und andere bräuchten halt eben länger. Ich sollte aber immer wieder mittags etwas anbieten.
Zu den Blähungen hat sie sich nicht so viel geäußert. Meinte nur dass sich der Darm so nach und nach daran gewöhnen würde.
Gestern sollte ich schon mal Fleisch dazugeben und ab nächste Woche soll Kompott dazu kommen. Soll in 2 Wochen noch mal wieder kommen.
Ich soll meine Tochter auf gar keinen Fall zum Essen zwingen. Wenn sie nur ein paar Löffel mag dann wäre das auch in Ordnung!
Die Stillberaterin hat sich ziemlich geärgert, dass Ärzte sowie auch andere Mütter einen so verrückt machen würden. Schließlich wäre die Muttermilch auch im 2. Lebenshalbjahr das Hauptnahrungsmittel. Leider würde der Trennt immer mehr dazu übergehen, nach drei Monaten abzustillen.
Gruß
Spatz
Ich war gestern bei einer Stillberaterin. Sie beruhigte mich auch erst mal, dass meine Kleine durch die Muttermilch noch gut versorgt würde. Ich sollte mir keine Gedanken darum machen. Manche Kinder würden schnell anfangen zu Essen und andere bräuchten halt eben länger. Ich sollte aber immer wieder mittags etwas anbieten.
Zu den Blähungen hat sie sich nicht so viel geäußert. Meinte nur dass sich der Darm so nach und nach daran gewöhnen würde.
Gestern sollte ich schon mal Fleisch dazugeben und ab nächste Woche soll Kompott dazu kommen. Soll in 2 Wochen noch mal wieder kommen.
Ich soll meine Tochter auf gar keinen Fall zum Essen zwingen. Wenn sie nur ein paar Löffel mag dann wäre das auch in Ordnung!
Die Stillberaterin hat sich ziemlich geärgert, dass Ärzte sowie auch andere Mütter einen so verrückt machen würden. Schließlich wäre die Muttermilch auch im 2. Lebenshalbjahr das Hauptnahrungsmittel. Leider würde der Trennt immer mehr dazu übergehen, nach drei Monaten abzustillen.
Gruß
Spatz
Spatz ( Tochter 2009 und Sohn 2012)
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Re: Blähungen seit Beginn der Beikost
Das freut mich, dass Du jetzt entspannter bist!!!
Sarah (05/80) mit Paul (06/08) und Fridolin (02/12)
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Miracleine
- Prof. Dr. SuT
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- Registriert: 27.02.2010, 21:31
- Wohnort: Wedel bei Hamburg
Re: Blähungen seit Beginn der Beikost
Unser Kleiner hatte von Brei Blähungen, der Kartoffel enthielt. Meine Stillberaterin meinte, dass unser Kleiner unter Umständen Kartoffel noch nicht so gut verdauen könne. Sie riet mir, die Kartoffel z.B. durch Reis zu ersetzten und mal zu schauen. Kartoffel sollte ich dann nach ein paar Wochen wieder probieren.
Und das Ergebnis: Ohne Kartoffel im Brei quasi keine Blähungen mehr (außer bei Brokkolibrei). Wir haben das jetzt nach gut zwei Monaten nochmal probiert. Gelegentlich Kartoffel funktioniert jetzt, bei täglich Kartoffel gibts immer noch Blähungen.
Probier doch einfach mal Brei ohne Kartoffeln aus. Vielleicht hilft das ja auch bei Euch.
Und das Ergebnis: Ohne Kartoffel im Brei quasi keine Blähungen mehr (außer bei Brokkolibrei). Wir haben das jetzt nach gut zwei Monaten nochmal probiert. Gelegentlich Kartoffel funktioniert jetzt, bei täglich Kartoffel gibts immer noch Blähungen.
Probier doch einfach mal Brei ohne Kartoffeln aus. Vielleicht hilft das ja auch bei Euch.
A. mit Mini-Mann 04/09 und Zaubermaus 08/11