Vorgeschichte: Mit etwa 6 Monaten fiel mir auf, dass an seinem (einzigen) Zahn eine kleine Ecke fehlte. Dachte, er hätte sie sich vielleicht unbemerkt abgebrochen und es nicht weiter beachtet. Dann - da war er etwa 9 Monate) fiel mir irgendwann auf, dass seine beiden Schneidezähne etwas gelblich wurden, die anderen Zähne aber nicht. Also haben wir gründlicher die Zähne geputzt. Die Zähne wurden immer dunkler und da die U6 anstand, habe ich noch bis zu diesem Termin gewartet. Allerdings meinte die Kinderärztin nur, dass es diese Verfärbungen bei manchen Kindern eben gäbe. Mir kams aber trotzdem komisch vor und deshalb habe ich dann einen Termin beim Kinderzahnarzt gemacht. Da waren wir heute.
Jetzt kommt das Problem: Die Zahnärztin stellte fest, dass mein Sohn Karies hat und riet mir dringend, so schnell wie mäglich abzustillen, da der Milchzucker die Ursache sein könne.
Ich möchte natürlich nicht abstillen, weder nachts noch tags noch anders. Wenn aber der Schaden, der durchs Stillen bei meinem Kind entsteht, größer ist als der Nutzen, dann sieht das natürlich ganz anders aus.
Meine Fragen:
- Würde sich der Zustand der Zähne tatsächlich durchs nicht mehr stillen weniger verschlechtern, als wenn ich weiterstillte? (Dann kommen die Zähne doch trotzdem mit Kohlenhydraten und anderen bei Karies-Bakterien beliebten Staffen in Verbinung, oder?)
- Ist Karies wirklich ein so großes Problem?
- Ist nächtliches Stillen schädlicher als tägliches? Wenn ja, warum?
Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr Erfahrungen und Informationen dazu hättet, ich fühle mich grade echt ein bisschen entscheidungsunfähig.
