chennai hat geschrieben:Danke für Eure Rückmeldungen!
Bina, wow, dass das so schnell gehen kann, hätt ich jetzt wieder gar nicht gedacht! Ich hatte mehr so an 'Investition für die Zukunft' gedacht...
Mich würde ja auch mal die ganze Theorie dahinter genauer interessieren. Laienhaft stell ich es mir so vor, dass man irgendwann sich mit den Kariesbakterien infiziert, die werden dann genährt durch bestimmte Nahrungsmittel, besonders Zucker und Stärke, so dass sie sich vermehren und die Zahnsubstanz angreifen. Was nun das Putzen genau bewirken soll, ist mir nicht so klar, sicherlich Zucker und Stärkereste beseitigen, so dass die Bakterien keine Nahrung haben, aber kann das Putzen auch die Bakterien selbst dezimieren?
ja, die Infektion entsteht erstmal durch Ansteckung... soviel ich weiß, gibt es da agrssivere und weniger agressive Bakterien. und sie ernähren sich hauptsächlich von Zucker und Stärke. sobald ein bisschen der Zahnsubstanz geschädigt ist, dann können sie sich da noch besser ansammeln (in dem Loch bekommt die Nahrungsrückstände schlechter raus) und mir wurde auch gesagt, dass es auch festeren und weichen Zahnschmelz gibt.
Wichtig ist aber vorallem, dass die Zähne genügend durch den Speichel remineralisiert wird um eine weiter Fäulnis zu vermindern und das war wohl bei uns der ehler. Noah lam nachts alle 1-2 Stunden und dadurch konnte sich der Speichel nicht wiederausreichend mineralisieren (dazu bräuchte er etwa 4-6 Stunden- je länger desto besser). Ein Problem des ständigen Trinken besteht aber erst, wenn das Kind mit dem Bakterium angesteckt wurde!
In der Zahnpasta ist es zum Beispiel das Fluor was die vermehrung der Bakterien ein Stück weit verhindert und durch das Putzen ( auch ohne Zahnpasta) werden auch in den Furchen -vorallem bei den Backenzähnen- die Nahrungsreste weggebürstet, die ja ansonsten laaange drin verweilen können und einen perfekten Nährungsboden bieten würden