Hilfe, Stillstreik, Abstillen, ich weiß nicht weiter

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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LillysMom
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Hilfe, Stillstreik, Abstillen, ich weiß nicht weiter

Beitrag von LillysMom »

Hallo alle zusammen,

ich weiß, ich bin neu hier und eigentlich stellt man sich erstmal vor, wenn man irgendwo rein platzt. Aber da Platzen mein Stichwort ist, versuche ich es trotzdem direkt mit meinem Problem... Nicht böse sein, eine ausführliche Vorstellung hole ich gerne nach.

Ich bin 30, meine Tochter ist nun ein gutes Jahr alt. Bis gestern Abend wurde sie noch sehr viel gestillt, sie hat Brei grundsätzlich verweigert und statt dessen lieber etwas Fingerfood genommen, allerdings in winzigen Dosen. Für mich war das völlig in Ordnung, sie wächst und gedeiht, ist fröhlich und aufgeweckt, in vielem sogar früher als ihr älterer Bruder, nun 3,5 Jahre. Ihn hab ich zwar auch gestillt, bis er so 14 / 15 Monate war, aber immer weniger, er ist damals sofort auf Löffelkost angesprungen und für mich war auch das damals in Ordnung. Das Stillen mit meiner Tochter hab ich jetzt umso bewusster genossen. Ach ja, mein Sohn hat damals nur noch zum Einschlafen gestillt, hatte auch einen Schnuller und es sich dann von einem auf den anderen Abend abgewöhnt.
Meine Tochter hat bisher keinerlei Anzeichen zum Abstillen gemacht, ist ja auch ihr Hauptnahrungsmittel, sie schnullert auch gerne mal kurz und ist bisher auch jeden Abend so eingeschlafen, auch trotz Erkältung. Einen Schnuller wollte sie nie haben.

Anfang der Woche war sie richtig krank, ein geschwollener Hals, starker Hustenreiz, Schnupfen. Sie bekam einen Hustenlöser, der auch abschwellend wirkt, Nasentropfen, viel frische Luft, nachts Zwiebelsäckchen neben unserem Bett (auch wenn es mich gruselt) und es wurde ab Mittwoch auch schon deutlich besser, seit gestern Mittag hatte ich wieder einen fröhlichen ausgeglichenen Frechdachs und mich gefreut.

Gestern Abend allerdings wollte sie nicht einschlafen und auch nicht an die Brust, sie wollte auf meinen Arm, auch liegend, aber sobald ihr die Brust zu nahe kam, fing sie an zu schreien, einmal nur hat sie überhaupt angesaugt, dann zugebissen und wieder weinend losgelassen. Sie war auch noch nicht recht müde, weil sie nachmittags nochmal eingeschlafen war, so hab ich nur den Großen ins Bett und sie noch spielen lassen. Aber es wurde nicht besser, als wir es viel später am Abend nochmal versucht haben, sie war müde, rieb sich die Augen, aber schrie und weinte und wand sich, irgendwann ist sie schluchzend auf meinem Arm eingeschlafen- ich hab die Welt nicht ganz verstanden...
Wie es die Nacht war, weiß ich schlicht und ergreifend nicht. Ich weiß, sie war öfter wach als sonst und hat auch geweint, aber ich konnte schon heute früh nicht mehr beschwören, ob sie nun getrunken hat oder nicht. Wir machen das sonst im Halbschlaf und nach den anstrengenden Krankentagen bin ich sowieso übermüdet, ich weiß es nicht. Heute früh um sieben ist sie weinend aufgewacht und hat auch etwas getrunken, aber nicht viel. Aber das ist für die Uhrzeit eigentlich normal, sie ist auf jeden Fall satt eingeschlafen.

Und seitdem hat sie nicht mehr getrunken und verweigert die Brust. Ich wollte zum Kinderarzt, als es auch mittags nicht besser wurde (vielleicht doch wieder Halsschmerzen?), aber a) hat unser Kinderarzt heute mittag außer der Reihe zu und mit der Vertretung kommt vor allem meine Tochter gar nicht klar. B) hat sie Birne gegessen, Wasser getrunken, zum Abendessen auch etwas Brot und Gurke gegessen, ohne irgendwelche Probleme, allerdings bis auf die Birne auch wie sonst nur winzige Mengen. Mein Gefühl sagt mir, Halsschmerzen hat sie keine. Sie ist grundsätzlich auch sehr unruhig, ob sie weitere Zähne bekommt, kann ich nicht sagen, da sie mir einen Blick in den Mund verwehrt und mir ein zweiter Erwachsener zur gewaltsamen Kontrolle fehlt, mein Mann arbeitet noch. Außerdem widerstrebt mir das...

Sie hat ein Viburcol-Zäpfchen bekommen, aber das macht keinen wirklichen Unterschied. Sie will auf meinen Arm, will in die Armbeuge, kuschelt sich an die Brust, sobald ich diese aber auspacke, schreit und windet sie sich wieder. Einen Schnuller hab ich aus Verzweilfung heute Mittag schon gekauft, weil ich dachte, vielleicht wäre es der Schnupfen (wobei sie schon bei stärkerem Schnupfen problemlos getrunken hat). Den pfeffert sie aber grundsätzlich weg... Paracetamol geb ich ungern auf Verdacht- denn hat sie wirklich Schmerzen? Sobald ich sie rumtrage, geht es ihr ja besser...

Mir allerdings platzt gleich die Brust, die linke Seite ist besonders dick und voll, schon leicht hart und extrem gespannt, sowas kannte ich bisher kaum, höchstens aus den ersten Wochen, wenn sie mal eine Stillmahlzeit verschlafen hatte... Ausstreichen klappt so gar nicht, vielleicht auch, weil ich durch den Tag Anschreien und den Schlafmangel der letzten Tage unter Strom stehe, meine Milchpumpe hab ich einer Freundin ausgeliehen, die ich nicht erreiche, sonst hätte ich angepumpt und laufen lassen, wie ich das früher gemacht hab.

Stillt sie ab? Wenn ja, trinke ich am besten umgehend 3l Pfefferminztee, Salbei mag ich leider nicht. Oder was kann ich tun? Für mich, aber auch für sie und unsere Stillbeziehung...

Ich weiß, Ferndiagnosen sind immer schwer, aber ich weiß nicht mehr weiter... Mein Großer hat auch schon gepustet, leider sind die Schmerzen in der Brust dadurch nicht weg, aber er spürt auch meine wachsende Verzweiflung, die Kleine bestimmt auch. Hilfe...
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mayra
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Re: Hilfe, Stillstreik, Abstillen, ich weiß nicht weiter

Beitrag von mayra »

Hmm, das hört sich nach einem Stillstreik an... wir hatten auch einen, als mein Sohn ca. 9 Monate alt war. Da hatte ich aber das Problem, dass er außer 2-3 Löffeln Brei wirklich nichts gegessen hat.

Ich rate dir:
1. Ruhe bewahren. Da du ja nicht mehr weißt, ob sie nachts gestillt hat, denke ich einfach mal, dass sie getrunken hat. Alles, was nicht "normal" ist, wäre dir bestimmt aufgefallen.. WENN sie nachts trinkt, ist das schonmal gut, selbst das klappte bei uns nicht.

2. DRINGEND ausstreichen evtl. unter der warmen Dusche, wenn dein Mann wieder daheim ist, schau dir dabei ein Bild oder deine Kleine direkt an, rieche an ihren Klamotten, denke an fließendes Wasser, strömende Milch u.ä.. Noch besser, wenn du es schaffst, die Pumpe wiederzubekommen. Dann ca. so oft pumpen, wie sie getrunken hat, falls du die Milchmenge erhalten möchtest, wenn du sie reduzieren willst, nur dann, wenn du Spannungsgefühle hast.

3. Ansonsten kannst du eigentlich nur abwarten. Evtl. immer mal kurz (!!) probieren, aber sobald sie weint, sofort sein lassen.

Meistens erledigen sich solche Streiks innerhalb kurzer Zeit von selbst "zurück" ;-)

Sie ist zwar schon über dieser "magischen" Grenze "Kinder unter einem Jahr stillen sich nicht selbst ab", aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie sich so plötzlich abstillt, wenn sie vorher noch kaum was gegessen hat.

Ich könnte mir vorstellen, dass es mit Zahnen, Halsschmerzen o.ä. zu tun hat, was dann ja in ein paar Tagen "erledigt" wäre.
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LillysMom
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Re: Hilfe, Stillstreik, Abstillen, ich weiß nicht weiter

Beitrag von LillysMom »

Danke dir... Mit einem Stillstreik hab ich noch so gar keine Erfahrungen und das einzige Buch, in dem ich hätte nachschlagen können (Stillbuch von Hanna Lottrop) liegt bei derselben Freundin. Da sie aber regelmäßig abpumpt, ihr Sohn ist erst 3 Monate und für die Rückbildung und Co pumpt sie ab, wollte ich ihr die Pumpe nicht so entreißen. Mein Mann ist gerade heim gekommen und ich werd genau das tun, eine heiße Dusche oder noch besser ein heißes Bad nehmen- denn mir schwirrt sowieso der Kopf, ich bin schon wegen tausend anderer Dinge grenzwertig belastet, vielleicht merkt sie auch die Anspannung? Ach, keine Ahnung, aber das ist ja schon seit ein paar Wochen der Fall...

Sie hat halt nur merklich Interesse am Essen an sich bzw. isst so winzige Portionen, auch heute Abend, das kann ja nicht satt machen. Naja, okay, ist ja auch ein winziger Magen und ich weíß nicht mehr, wieviel mein Sohn so gegessen hat und ich keine sonst keine einzige noch stillende Mama in dem Alter. ;-) Ich bin eine echte Rarität hier, dabei fehlt mir gerade jetzt auch ein wenig der Austausch, weniger der Zuspruch, aber eben der Austausch.

Ich versuch mal, aus dem Hamsterrad auszusteigen, ich weiß echt nicht, was ich machen soll. Hab schon ein paar Tränchen vor Stress und Traurigkeit vergossen, aber wenn sie eh die Brust verweigert, darf ich mich auch mal für ein paar Minuten alleine ins Bad verziehen. Vielleicht schläft sie bei Papa wenigstens ein, denn sie ist ja auch müde, aber auf meinem Arm ist es ein Hin und Her. Und ich kann sie links schon gar nicht mehr tragen, jede Berührung der Brust lässt mich zusammen zucken, was für sie auch nicht besser ist.

Oh man, nach dem Bad such ich hier wohl mal alles zu Stillstreik ab und hoffe, dass es nur das ist. Denn ehrlich gesagt hab ich doch noch gar nicht ans Abstillen gedacht...
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mayra
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Re: Hilfe, Stillstreik, Abstillen, ich weiß nicht weiter

Beitrag von mayra »

Du schaffst das schon, auch wenn du vor Ort niemanden sonst hast, der auch so lange stillt... ;-)

Wegen des Essens: sie wird schon Essen, wenn sie Hunger hat (sie verweigert es ja nicht grundsätzlich). Und ja, sie merkt sicher deine Anspannung...

Ach noch mehr Tips: viel nackig mit ihr kuscheln, oder vielleicht baden, duschen. Bzw. du obenrum nackig, sie vorne im Tragetuch tragen... Alle künstlichen Sauger weglassen, wenn du weiterstillen willst... sonst könnte sie ihr Saugbedürfnis daran stillen, statt an der Brust. Ach ja: weine, wenn du musst, aber wenn möglich dann, wenn sie es nicht mitbekommt. Und versuche, keine "Vorwurfshaltung" zu entwickeln, sprich, geh gelassen an "Versuche" ran, als wenn nichts weiter wäre... schwer, fast das schwerste, ich weiß es noch gut...

Und eine Bitte: lies meinen Beitrag zum Thema Stillstreik bitte nicht. Oder erst, wenn alles vorbei ist bei euch. Unser Stillstreik hatte nichts mit einem normalen zu tun, daher ist die Geschichte für dich in der Situation sehr wahrscheinlich nur erschreckend, auch wenn alles gut ausgegangen ist.
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LillysMom
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Re: Hilfe, Stillstreik, Abstillen, ich weiß nicht weiter

Beitrag von LillysMom »

Danke für die Warnung, noch hab ich nichts gelesen. ;-) Und ach, so leicht zu erschrecken bin ich nicht- schlimmer als jetzt könnte es ja theoretisch nicht werden, wenn sie nicht will, will sie nicht und ich muss das akzeptieren. Wenigstens hat sie gerade eben einiges an Wasser getrunken, also mach ich mir auch mal um ihre Flüssigkeitszufuhr keine Gedanken mehr. Ich geh jetzt baden, Papa bekommt die Kleine und dann sehen wir weiter...

Im Tragetuch wäre gerade eben gar nicht möglich, mal schauen wie wir das morgen realisieren können. Und künstliche Sauger haben wir ja bis auf die frisch erworbenen Schnuller (die sie nicht mal ansatzweise freiwillig in den Mund steckt) sowieso keine im Haus, Wasser gibts nur aus Bechern oder notfalls unterwegs aus einer Sigg-Flasche, da wird nicht gesaugt.

Ich üb jetzt mal Ruhe und Gelassenheit und nicht die Anspannung, sobald sie auf meinem Arm ist.

Danke dir für deinen Zuspruch und deine Tipps, ich werd es soweit wie möglich beherzigen und das Beste hoffen. Ich werd euch auf dem Laufenden halten...
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mayra
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Re: Hilfe, Stillstreik, Abstillen, ich weiß nicht weiter

Beitrag von mayra »

Es kommen bestimmt noch Tips von den Stillberaterinnen, aber ich weiß auch noch, wie verzweifelt ich war, daher wollte ich schonmal was schreiben ;-) Sie werden mich bestimmt noch ergänzen.

Und ja, erzähle mal, wie es weiterging!
mayra mit Schlawiner 07/08 und Lockenkopf 07/10
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Jule
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Re: Hilfe, Stillstreik, Abstillen, ich weiß nicht weiter

Beitrag von Jule »

Hmmm- versuch mal in den Mund zu schauen..um Mundfäule etc. auszuschließen. Ich würde glaub ich es doch mit Schmerzmittel versuchen um Schmerzen als Ursache auszuschließen. Alles Gute!!!
Liebe Grüße von Jule mit den Mädels 06/05 und 08/07 und dem Mini-Weihnachtsmädel '13
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mayra
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Re: Hilfe, Stillstreik, Abstillen, ich weiß nicht weiter

Beitrag von mayra »

Wie war es heute nacht?
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Altraia
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Re: Hilfe, Stillstreik, Abstillen, ich weiß nicht weiter

Beitrag von Altraia »

Über die Vorgehensweisen bei Stillstreik hat Mayra ja schon alles Wesentliche geschrieben. Wichtig ist wirklich, dass Du die Brust irgendwie entleerst, damit Du keinen Milchstau bekommst. Falls das Ausstreichen so gar nicht klappen mag, kannst Du Dir auch in der Apotheke eine Pumpe ausleihen. Eventuell verschreibt sie Dir auch der Frauen- oder Kinderarzt. Eine Handpumpe kostet auch nicht die Welt.

Es gibt Kinder, die in dem Alter abrupt abstillen (ich hatte selbst so eins ;-)), aber normalerweise sind diese dann fröhlich und wollen die Brust einfach nicht mehr. Deine Tochter jedoch weint ja und ist unglücklich, wenn es um das Thema Stillen geht. Das klingt dann schon eher nach Stillstreik und/oder körperlichen Ursachen. Ich würde spätestens Montag einen Arzt aufsuchen, um nachzuschauen, was sie hat. Bis dahin biete immer wieder mal zwanglos die Brust an und entleere sie, wenn sie weiterhin nicht stillen mag.

Wichtig ist außerdem, Ruhe zu bewahren, auch wenn es schwerfällt. Das hilft zum einen, einen Milchstau nicht zu verschlimmern, zum anderen wirkt es positiv auf die Beziehung zwischen Dir und Deiner Tochter.

Alles Gute!
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
Elena
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Re: Hilfe, Stillstreik, Abstillen, ich weiß nicht weiter

Beitrag von Elena »

Meine Kleine hat 3 Tage lang gestreikt, als sie 7 Monate alt war. Damals habe ich hier viel Hilfe und Beistand bekommen, ich war echt verzweifelt. Auch bei uns war der Auslöser eine Erkältung und evtl. Zahnen zusätzlich und die "Symptome" waren auch die gleichen wie bei euch.

Bei uns hat es letztendlich geholfen, sie im Schlaf anzulegen. Einen ganzen Tag lang habe ich sie mehrmals in den Schlaf getragen, um zu stillen, danach war die Sache wieder in Ordnung. Abgepumpt habe ich damals alle 3 Stunden, Tag und Nacht. Aber meine Kleine war ja auch noch jünger.

Ich wünsche dir, dass euer Streik bald beendet ist!

LG Elena
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