Das Problem hatte ich leider auch öfter mal bei der WKT, diese Trageweise habe ich am Anfang wirklich geliebt und fast immer gebunden. Irgendwann, als meine Kleine schon etwas größer und schwerer war (da musste ich halt besonders fest binden), hab ich mir unter anderem dadurch auch eine fiese Brustentzündung eingefangen, danach bin ich erst mal komplett auf Känguru umgestiegen, weil ich schon beim geringsten Druck in dem Bereich sofort wieder das Gefühl bekam, dass wieder ein Milchstau droht.
Vielleicht ziehst du die Kopfkante auch übermäßig fest, also ich meine nur punktuell die Kante und der Bereich darunter ist etwas lockerer. Zumindest hatte ich den Eindruck, dass die Schmerzen bei mir häufig auf diese Weise zustande kamen. Du könntest also versuchen, mehr alles gleichmäßig fest zu ziehen. (Ich hoffe, man versteht, was ich meine....

)
Ansonsten auch von mir der Tipp, das Känguruh zumindest mal zu auszuprobieren. Dann kannst du auch mal wechseln.
Ach ja, noch was: Hab mir grad dein Bild genauer betrachtet. Ich finde das sieht gut aus und auch schön fest gebunden, wie es eben sein soll. Aber: Kann es sein, dass du die Kopfkante einrollst, du hast ja ein Hoppediz-Tragetuch und so steht es ja auch in deren Anleitung?
Das hab ich nämlich auch immer gemacht (mein erstes Tuch war auch ein Hoppediz

) und fand es auch o.k. so, aber im Nachhinein bin ich der Meinung, dass dadurch diese Schmerzen unter den Achseln noch begünstigt werden; durch diese "Rolle" reibt das nämlich so und verfängt sich quasi auch oft mit dem Shirt, was man trägt. Probier mal, die Kopfkante nicht einzurollen; dazu wird hier im Forum auch generell geraten bei der WKT. Ist ungewohnt am Anfang, wenn man es anders gelernt hat und immer so macht, aber im Endeffekt wirklich besser und angenehmer. Zu dem Thema kannst du auch einige Threads hier finden.
S. mit großem Mädchen *04/08 und fast großem Mädchen *02/10 und kleinem Mädchen *12/14 und winzigem Sternenbübchen *+11/17 im Herzen
Nicht müde werden
sondern dem Wunder
leise
wie einem Vogel
die Hand hinhalten.
Hilde Domin