Stillen und der eigene Schlaf

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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L-Mama
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Stillen und der eigene Schlaf

Beitrag von L-Mama »

Heute wende ich mich mal mit einem persönlichen Problem an Euch.

L. stillt abends gegen 19 Uhr und dann wieder gegen 23/24 Uhr, danach liegen die Abstände bei 2-3h, ab 6 Uhr dann stündlich bis 8 Uhr.
Ich gehe gegen 8 mit ihr ins Bett, damit ich diese lange Phase schlafe und das tue ich auch immer tief und fest.

Mein Problem ist, daß ich selber mindestens 3-4 mal die Wochen entweder nach dem mitternächtlichen Stillen oder dem danach gegen 2 Uhr morgens schwer oder gar nicht einschlafen kann. Früher konnte ich mich kaum wachhalten (Prolaktin), jetzt ist es genau umgekehrt. Ich gehe vorm Stillen immer Pinkeln, weil L.s Füßchen mir die Blase massieren und lege mich wieder zum Stillen hin. Und obwohl ich todmüde aufgewacht bin, geht dann gar nichts mehr.

Manchmal wälze ich Gedanken, manchmal liege ich einfach, aber schlafen tue ich nicht. Oft nervt mich dann die Autobahn oder die Flugzeuge, wobei das eigentlich nicht wirklich laut ist. Gegen 4 oder 5 schlafe ich dann doch ein, nachdem ich gefühlte 20 mal pinkeln gehen musste (der Stress, glaube ich) manchmal auch eher. Naja und ab 6 Uhr stillt sie dann öfter und ich kann immer nur ein halbes Stündchen schlafen.

Ich weiß halt einfach keinen Ausweg. L. schläft super nur ich nicht! Mein Mann schläft seit Jahren in einem anderen Zimmer.

Ich wollte einfach mal hören, wie das bei Euch so ist, bin ich vielleicht gar nicht allein? Habt ihr Tips? Es ist unser erstes Kind, es ist also alles recht neu für mich.

Danke jedenfalls fürs Lesen!

Liebe Grüße
Jo
Maia
ist nicht mehr wegzudenken
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Re: Stillen und der eigene Schlaf

Beitrag von Maia »

Huhu,

ich kenne das. Ich schlafe oft (mehr oder weniger ungewollt) mit den Kindern ein, wenn ich sie zu Bett bringe und mich mit ihnen hinlege. Dann wache ich oft um 12 oder 2 Uhr auf und kann erstmal nicht mehr einschlafen, weil ich mich ausgeschlafen fühle. Ich stehe dann oft auf und sehe nochmal fern oder ich bleibe liegen und lesen ein Buch. Nach ein oder zwei Stunden schlafe ich dann wieder ein.

Ich nehme mal an, dass du einfach zu viel schläfst. Kann das sein?
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chups
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Re: Stillen und der eigene Schlaf

Beitrag von chups »

Ich kenn das nur zu gut. Seit ich Kinder habe, hat sich mein Schlafbeduerfniss offensichtlich veraendert. Frueher habe ich wie ein Murmeltier neun Stunden am Stueck geschlafen. Das kann ich inzwischen auch nicht mehr. Ich geh nie vor Mitternacht ins Bett, sonst wache ich auch um 5 Uhr morgens auf und das ist nicht so meine Zeit.
Knabe 2000, Maegdeleins 2002, 2004, 2009
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L-Mama
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Re: Stillen und der eigene Schlaf

Beitrag von L-Mama »

*Maia,

insgesamt komme ich meistens so auf 6-9h je nach Nacht, heute war es wieder ok und ich fühle mich auch gut. Wenn ich in der Nacht wach war, bin ich am nächsten Tag total gerädert... Also zu viel, hm, insgesamt glaube ich nicht. Muß ich mal beobachten! Danke!

*chups,

Wann wachen Deine Kinder denn auf?
parisienne
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Re: Stillen und der eigene Schlaf

Beitrag von parisienne »

Bei uns ist es auch so.
WIr gehen gegen 20Uhr ins Bett und meist bin ich dann gegen 4/5 ausgeschlafen. Aber das find ich irgendwie zu früh, weil ich ja noch den Tag überstehen muss :roll: Also versuch ich wieder in den Schlaf zu finden und wenn das geklappt hat, meist gegen halb 7, möchte der kleine stündlich stillen.
Wieoft und wann er nachts stillt, weiß ich gar nicht so genau. Aber ungefähr 2-3mal.
Wenn man zulange schläft, könnte man also Mittagsschlaf machen um wieder Kräfte zu sammeln. Allerdings fällt es mir total schwer am Tage einzuschlafen.
Bisher dachte ich immer, dass ich so gerädert bin, weil ich nicht lange genug am Stück schlafe.
"Das Leben ist wie Zeichnen, nur ohne Radiergummi!"
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chups
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Re: Stillen und der eigene Schlaf

Beitrag von chups »

Hallo Jospittler!
Freiwillig wachen meine Kinder (die drei Grossen) zwischen 9 und 10 Uhr auf. Der Grosse muss allerdings um 7 Uhr aufstehen, da er morgens Schule hat. Das erledigt aber mein Mann und ich darf noch liegen bleiben. Die Kleine hat nachmittags Schule (wir wohnen nicht in Deutschland und hier wird in "Schichten" unterrichtet). Deshalb wecke ich die beiden Maedchen um 9 Uhr. Meine Kinder haben alle bis sie 3 oder 4 Jahre alt waren sehr schlecht geschlafen, deshalb habe ich beim 4. Kind auch schon garnichts anderes mehr erwartet. Am besten ist, man schickt sich drein und nimmt es hin, aufregen ist unnoetige Energieverschwendung und aendert sowieso nichts. Irgendwann wird es von alleine besser, man muss nur die Zeit bis dahin irgendwie rumkriegen. Mittagsschlaf ist z.B. ganz klasse.
Eine besonders gute Nachtruhe wuenscht
chups
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L-Mama
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Re: Stillen und der eigene Schlaf

Beitrag von L-Mama »

*parisienne, ja und noch so dunkel um 4! Ich werde mal anfangen ein bisschen später mit ihr ins Bett zu gehen. Mittagsschlaf mache ich auch ab und an, aber nur im Notfall. Bei mir ist das echt alles Kopfsache...

*chups, L. ist um 6 wach spätestens um 7. Interessant, das mit den Schichten, das kommt Dir entgegen, wie es aussieht!
Du hast ABSOLUT recht, Aufregen ist Energieverschwendung, das nehme ich mir jetzt mit. DANKE!

Die letzte Nacht war herrlich...
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ellaundbo
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Re: Stillen und der eigene Schlaf

Beitrag von ellaundbo »

und wenn du dich mit ihr um 20 uhr hinlegst aber dann wieder aufstehst wenn sie eingeschlafen ist? und dich wenn sie das erste mal kommt mit schlafen legst? so mache ich es meist. und ich geniesse die zeit total wo sie schläft und ich mal für mich bin, da schöpfe ich auch viel kraft, auch wenn ich dann nicht schlafe.
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Re: Stillen und der eigene Schlaf

Beitrag von Montana »

So mache ich es auch an den meisten Tagen. Jedoch reicht mir der Schlaf dann nicht immer (weil ich oft dann doch erst um Mitternacht ins Bett komme und die Kleine 1-2h später kommt), so dass ich wieder Abende brauche, an denen ich gleich mit ihr ins Bett gehe. Insgesamt komme ich auf ca. 7-10h Schlaf, aber leider häufig unterbrochen, was dann auch schlaucht. Aber so reicht es mir ohne Mittagsschlaf.
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Re: Stillen und der eigene Schlaf

Beitrag von tania »

ziemlich genau in dem alter meines kindes ging es mir genau so. es ist einfach wieder besser geworden..

ich bin immer mit ihm ins bett, denn früh am abend konnte ich gut schlafen, dann war es nicht mehr so schlimm, wenn ich ab 2 oder 4 ein paar stunden wach war. oft habe ich dann geinternettet oder gar gearbeitet (ich arbeite von zu hause), so hat sich die zeit nicht so verschwendet angefühlt.
tania mit sohn *09 und sohn *12
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