zum ersten mal 2 Tage und Nächte ohne Kind weg...

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lemksu
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zum ersten mal 2 Tage und Nächte ohne Kind weg...

Beitrag von lemksu »

Hallo,

mein kleiner Prinz ist nun ein Jahr alt und ich muss/will wieder arbeiten. Das Ganze beschränkt sich auf einen Tag die Woche. Ich finde das einen guten Kompromiss zwischen Notwendigkeit (Geld), ein bisschen was für sich selbst zu tun (ich mag meinen Job nämlich sehr) und dem Gefühl noch ganz lange ganz viel Zeit für meinen Sohn zu haben. Der Wiedereinstieg geht allerdings leider mit einem 2,5-tägigen Firmenevent los, so dass ich 2 Tage und 2 Nächte von zu Hause weg bin. Einerseits feu ich mich drauf, anderer Seits mach ich mir viele Gedanken. Mal ganz davon abgesehen, dass ich ihn total vermissen werde, frage ich mich, wie er darauf reagieren wird? V.a. Nachts. Es gab immer mal wieder Tage an denen ich nicht da gewesen bin und der Papa ihn versorgt und ins Bett gebracht hat. Aber 2 Tage und Nächte ist schon etwas anderes... Wir stillen abends und nachts noch, der Papa muss also das Fläschchen reaktivieren - ob er wohl hinterher wieder/noch stillen möchte?
Fremdelt er mich dann an? Verändert er sein Verhalten mir gegenüber? Kennt jemand solche Gedanken? Wie war das bei euch, als ihr das erste Mal ohne Kind von zu Hause über Nacht weg gewesen seid?
Brauch ein paar Erfahrungsberichte, damit ich mich ein bisschen besser darauf einstellen kann und weiß was mich evt. erwartet...

Gruß,
Lotta
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Gabriela
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Re: zum ersten mal 2 Tage und Nächte ohne Kind weg...

Beitrag von Gabriela »

Ich war, als unser Sohn etwa 15 Monate alt war, für 2 Nächte mit meinem Mann weg zum Skifahren. Als 'Still-Ersatz' hatte ich schon ein wenig früher normale Vollmilch 'eingeführt', mit Flasche. Er war ab 12 Monate alt jeweils Dienstags bei der einen Grossmutter und hat dort immer schon diese Milch getrunken, neben dem normalen Stillen halt, war sich das 'Prozedere' also gewohnt.

Nun, ER hat diese 2 Tage gut überstanden. Er liebt seine Grosseltern und hat sich prächtig amüsiert und uns keine Minute vermisst. ICH dagegen habe grausam gelitten, vor allem meine Brust. Wir stillten da nicht mehr häufig, und ich dachte, dass schon länger nicht mehr wirklich viel Milch käme. Meine Brust tat schon am Abend des ersten Tages furchtbar weh, ich musste ausstreichen, mit Wärme und Kälte ran, es war wirklich eine Quälerei! Ich konnte das Skifahren gar nicht richtig geniessen, gerade auch rasante Abfahrten taten meiner Brust gar nicht gut... :roll:

Als wir am 3. Tag wieder nach Hause kamen, hat er gleich wieder gestillt. Mann, tat das guuuut! :lol:

Danach war unser Sohn anhänglicher, für ungefähr zwei Wochen lang. Es war nicht sehr schlimm, er hat einfach ein wenig mehr gestillt als sonst.

Mein persönliches Fazit: Ich würde nie wieder 2 Nächte ohne mein Stillkind wegfahren! Müsste ich geschäftlich fort, würde ich einen Babysitter organisieren und ihn und das Kind mitnehmen.
mit D.F. 16.08.2006
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PumpenBienchen
hat viel zu erzählen
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Re: zum ersten mal 2 Tage und Nächte ohne Kind weg...

Beitrag von PumpenBienchen »

Gabriela hat geschrieben: Mein persönliches Fazit: Ich würde nie wieder 2 Nächte ohne mein Stillkind wegfahren! Müsste ich geschäftlich fort, würde ich einen Babysitter organisieren und ihn und das Kind mitnehmen.
Das wäre auch mein Vorschlag gewesen. Ertl. mit Mann und Kind oder Babysitter. Tagsüber dürfte das ja kein Problemsein die Schulungen allein zu besuchen und abends könnt ihr im Genersamen Zimmer stillen. Hat auch eine Frau in meiner Stillgruppe so gemacht. schließlich muss der AG einer stillenden Mutter das Stillen ermöglichen.
Liebe Grüße Tanja mit Zwerg (04/09)

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Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen.
lemksu
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Re: zum ersten mal 2 Tage und Nächte ohne Kind weg...

Beitrag von lemksu »

Also ich mach mir gar nicht so viel Gedanken um meine Brüste :lol: , in der Vergangenheit habe ich immer meine Pumpe mitgehabt und dann zwischendurch abgepumpt und ja ich war auch immer überrascht weiviel Milch tatsächlich noch da ist.
Ich mach mir eher Gedanken wie mein Sohn das wegsteckt. Ihn mitzunehmen ist quasi unmöglich, denn ich habe keinen Babysitter, mit dem er vertraut ist - wir fangen gerade erst an mit der Eingewöhnung an die Tagesomi an. Mein Mann kann nicht weg, weil wir noch eine Große haben, die schulpflichtg ist. Allerdings macht mir das was du schreibst, Gabriele, trotzdem Mut: Nämlich, dass dein Sohn alles gut weggesteckt hat. Mit etwas mehr Anhänglichkeit und höherer Stillfrequenz kann ich sehr gut leben. Das komische ist, ich habe das Gefühl, dass er schon jetzt irgendetwas merkt. Ich mache mir schon einige Gedanken und ich glaube, ein bisschen überträgt sich das. Er ist seit kurzem unglaublich unruhig und anhänglich - das kann natürlcih auch andere Gründe haben - man bildet sich ja manchmal so Einiges ein als besorgtes Muttertier :).

Danke,
Lotta
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