die umstellung fällt mir schwer... *seufz*

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rocking mammal
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die umstellung fällt mir schwer... *seufz*

Beitrag von rocking mammal »

ach ja, da muss mal eine muddi jammern.

seit gut zwei wochen haut unser kleiner mann beikostmäßig so richtig rein. ich weiß schon, so muss es auch nicht bleiben, aber ich freue mich ja auch darüber und möchte, dass er so weiter macht. er ist jetzt 10,5 monate alt, durfte zwar ab 5,5 monaten mal etwas fingerfood probieren (überwiegend futterte er massig melonen :D), auch eine kurze breiphase hatten wir, aber alles nur halbherzig und so wurde er noch so gut wie voll gestillt.

nach einem kh-aufenthalt wegen magen-darm dann platzte der knoten. er haut rein, dass es eine freude ist, am liebsten brot mit verschiedenen belägen. etwas obst, gurke, fleisch - er bekommt von fast jeder mahlzeit von uns eine eigene version ohne salz oder anderen lebensmitteln, die ich ihm noch nicht geben möchte. er isst nicht, er frisst :mrgreen: . er kann gar nicht genug bekommen. sogar gläschen (aber nur a+natura bircher müsli) lässt er sich mittlerweile vom löffel füttern (vorher undenkbar!). es ist einfach nur geil!

gestillt wird nun überwiegend nachts, das letzte mal gibt es "frühstück im bett" gegen 8/8:30 und dann kommt er gar nicht mehr von selbst! wenn ich blank ziehe, dann strahlt er und wird ganz aufgeregt, aber manchmal trinkt er nur ganz wenig. so kommt er locker bis 13/14 uhr, und wahrscheinlich würde er auch länger aushalten. klar ergreife ich oft selbst die initiative, aber ich spüre, dass er das stillen eben nun nicht mehr so dringend braucht, wie vorher. langsam fühle ich mich auch beim stillen in der öffentlichkeit nicht mehr so "selbstverständlich" und wohl. hach, das ist ein blödes gefühl. ich freue mich sehr, dass der kleine so einen appetit hat (gestern verfiel er bei einem stückchen schinken regelrecht in extase, ich wäre vor lachen fast vom stuhl gekippt), aber ich bin auch ein bisschen traurig. es fällt mir schwer, mich auf diese neue situation einzustellen. technisch klappt es einwandfrei - wir genießen es, drei mal am tag oder so oft es eben geht zu dritt am tisch zu sitzen, das tut mir und meinem mann auch total gut. meine brüste machen das alles 1a mit, ich hatte noch nie einen milchstau, obwohl das hier von 0 auf 100 ging! aber ich habe angst, dass er sich schneller abstillt, als mir lieb ist, er vergisst es ja am tag schon fast! auch, wenn er tagsüber nicht mehr stillt und nur noch nachts fände ich das irgendwie doof. ich möchte doch auch etwas davon haben :(. und nachts, tja, das wäre das erste, woran ich etwas "drehen" würde, wer weiß, ob ich noch 3-4 mal nachts geweckt werden möchte, wenn ich morgens um 5.30 aufstehen muss (ab april wahrscheinlich). wir schlafen zwar alle in einem bett, aber oft kann ich nicht wieder gleich einschlafen. egal, darum geht es jetzt noch gar nicht. nur um den ganz normalen herz-schmerz, wenn das kind wieder einen schritt gemacht hat, einen kleinen schritt weg von der mama *seufz*... ich glucke :roll: .
--- viele Grüße! ---
Lösche Benutzer 4984

Re: die umstellung fällt mir schwer... *seufz*

Beitrag von Lösche Benutzer 4984 »

Ja, ich kann Dir sooo gut nachvollziehen. Meiner ist zwar gerade im 7. Monate und er bekommt gerade halbherzig seinen Mittagsbrei. Mehr noch nicht. Aber ich bin immer noch in der Phase, dass ich das Stillen vorziehe und der Brei eigentlich nur peripher ist. Mir fällt es schwer, die Mittagsbrust tatsächlich schon ersetzen zu wollen.

Zumal ich damals meine Tochter ja leider nicht stillen konnte, genieße ich jede Stillmahlzeit.

Ich weiß, irgendwann kommt auch für mich der Punkt, an dem ich mich davon verabschieden muss und ich hoffe, mir bleiben dann noch die Nachtstillmahlzeiten.
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