Wie seht ihr das? Meine Hebamme meinte, man solle dies nicht geben - wg Unverträglichkeit/Allergierisiko.
Ich habe bei meinem Sohn damit keine Probleme gehabt. Und dachte ich werde es bei meiner Tochter nun genauso handhaben. Ist ja auch schwierig Zwieback und Co, Brot... ohne zu finden. Und da in unserer Familie keine Weizen-Allergie vorkommt, ist das doch ok so, oder?
Weizen im 1.Lebensjahr
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jum77
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Weizen im 1.Lebensjahr
LG JUM77
mit sohnemann 10/07 und töchterchen 5/09
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Das Muli
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Re: Weizen im 1.Lebensjahr
Hallo,
ich habe da auch lange rumüberlegt - beim großen habe ich 1 Jahr lang drauf verzichtet. Beim Kleinen fiel mir dan kein guter grund mehr ein...
Es ist so, dass die Zöliakie (Weizenunverträglichkeit) angeboren ist, also keine Allergie die "sich entwickelt oder nicht", sondern eine Unverträglichkeit, die man hat oder nicht - und bevor man es nicht ausprobiert hat, kann man das kaum wissen. ich glaube, nur bei der Ausprägung, wie stark die Kinder auf Weizen reagieren, gibts unterschiede, je nachdem, wie früh es gegeben wird....
Soweit ich es verstanden habe, wird oft empfohlen, dass bis ca 9/10 Monate kein Weizen gegeben wird - denn falls die Unverträglichkeit besteht, reagieren va die kleineren Kinder mit sehr starken Durchfällen etc - und das kann eben bei Kleinen Babys recht bedrohlich werden.
Dann aber darf man ruhig probieren - im schlimmste Fall reagieren die Kinder mit Durchfall und Problemen - und dann weiß man wenigstens Bescheid (angeblich ist es auch einfacher, das bei so kleinen Kindern zu erkennen, da sie später nicht mehr soooo klar reagieren und die Bestimmung des Auslösers der Symptome unsicherer wird....) - und wenn nicht: dann ist ja alles klar und es gibt keinen Grund mehr zu warten.
Kurz: Ich habe bis ca 10 Monate abgewartet (das war kein Problem, da er eh keine lust hatte mit 6 Monaten zu essen - Interesse kam erst mit 9 Monaten...)und dann dem kleinen ien Brot in die Hand gedrückt.
LG Muli
ich habe da auch lange rumüberlegt - beim großen habe ich 1 Jahr lang drauf verzichtet. Beim Kleinen fiel mir dan kein guter grund mehr ein...
Es ist so, dass die Zöliakie (Weizenunverträglichkeit) angeboren ist, also keine Allergie die "sich entwickelt oder nicht", sondern eine Unverträglichkeit, die man hat oder nicht - und bevor man es nicht ausprobiert hat, kann man das kaum wissen. ich glaube, nur bei der Ausprägung, wie stark die Kinder auf Weizen reagieren, gibts unterschiede, je nachdem, wie früh es gegeben wird....
Soweit ich es verstanden habe, wird oft empfohlen, dass bis ca 9/10 Monate kein Weizen gegeben wird - denn falls die Unverträglichkeit besteht, reagieren va die kleineren Kinder mit sehr starken Durchfällen etc - und das kann eben bei Kleinen Babys recht bedrohlich werden.
Dann aber darf man ruhig probieren - im schlimmste Fall reagieren die Kinder mit Durchfall und Problemen - und dann weiß man wenigstens Bescheid (angeblich ist es auch einfacher, das bei so kleinen Kindern zu erkennen, da sie später nicht mehr soooo klar reagieren und die Bestimmung des Auslösers der Symptome unsicherer wird....) - und wenn nicht: dann ist ja alles klar und es gibt keinen Grund mehr zu warten.
Kurz: Ich habe bis ca 10 Monate abgewartet (das war kein Problem, da er eh keine lust hatte mit 6 Monaten zu essen - Interesse kam erst mit 9 Monaten...)und dann dem kleinen ien Brot in die Hand gedrückt.
LG Muli
Das Muli mit großem Fohlen (11/04) und kleinem Fohlen (12/07)
...und jaaaa ich weiß dass sich Mulis eigentlich nicht vermehren...aber ich bin nunmal das Tragtier der Familie
GEGEN Rechts!
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jusl
- Jusl Almighty
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- Registriert: 19.03.2007, 10:54
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Re: Weizen im 1.Lebensjahr
Zöliakie ist eine nicht-allergische, massive Unverträglichkeit auf GLUTEN. Dieses Eiweiß kommt in Weizen vor, aber auch in anderen Getreiden wie Roggen, Geste, Hafer. Eine mögliche Zöliakie ist KEIN Grund, einem Baby über 6 Monaten Weizen vorzuenthalten (Infos dazu auf der website der Deutschen Zöliakie-Gesellschaft).Es ist so, dass die Zöliakie (Weizenunverträglichkeit) angeboren ist, also keine Allergie die "sich entwickelt oder nicht", sondern eine Unverträglichkeit, die man hat oder nicht
Davon abgegrenzt gibt es aber selbstverständlich auch klassische Weizenallergien. Hier sollte individuell ärztlich überlegt werden, wann am besten Weizen eingeführt werden sollte - manchmal ist sinnvoll (Z.B. bei bereits hochallergischen Kindern), damit noch deutlich länger als bis 6 Monate zu warten. Roggen und Dinkel z.B. können dann gute Alternativen sein (Allergien hierauf sind deutlich seltener als auf Weizen).
LG,
Julia