Hallo!
Mein Jüngster ist fast 7 Wochen alt und schläft seit 5Tagen 6-7h nachts, so daß ich am Samstag einen leichten Milchstau hatt, den ich aber mit den üblichen Hausmitteln (Wärme vor dem Stillen,Kühlen danach und gut leertrinken lassen ) gut in den Griff bekommen habe.
Zusätzlich hatte ich noch eine leichte Rhagade und weil ich eh ziemlich helle und empfindliche BW habe, schmiere ich nach jedem Stillen Gold Cream ( Lanolin) auf die BW, nicht besonders wenig, sonst tut es beim Ansaugen beim nächsten Mal ziemlich weh, so als würde die BW regelrecht ausgetrocknet sein.
An der Stelle ( li außen , bei 3 Uhr ca.) wo der Stau war, ist die Brust noch etwas berührungsempfindlich, war aber zu keinem Zeitpunkt gerötet ( ich hatte bei den anderen Kinder leider schon etliche , auch AB pflichtige Brustentzündungen..).
Die BW ist manchmal etwas weiß, ich denke, kommt von dem doch so üppigem Lanolingebrauch oder ev. ein Gefäßkrampf?
Mein eigentliches Problem: ca. 30min nach dem Stillen ( nur an der li. BRust) brennt die BW plötzlich und die gestaute Stelle schmerzt etwas, alles auszuhalten , aber so richtig weggehen will es auch nicht...die Rhagade ist fast abgeheilt und einen Soor würde ich ausschliessen...
Woher kommt das Brennen? " Reste" vom Milchstau? Gefäßkrampf? Soll ich mit meiner Hebamme sprechen bzw. ihr das zeigen oder in die STillambulanz?
LG Stefania
noch "Nachwirkungen" vom Milchstau?
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- Stefania
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- Iris
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Re: noch "Nachwirkungen" vom Milchstau?
Mmmh, schwer zu sagen. Alle Deine Theorien wären auch meine. Es kann schon sein, dass der Milchstau noch nicht ganz weg ist. Daher kann es sicher nichts schaden, wenn Du gelegentlich weiter kühlst und Dich insgesamt schonst. Hast ja auch noch ein bisschen Wochenbett - genieße das; das verschafft Dir die nötige Ruhe, damit der Stau besser abheilen kann.
Die Weißfärbung der BW könnte von einem Gefäßkrampf kommen. Hast Du denn viel Magnesium genommen?
Die Empfindlichkeit der Brustwarzen wird mit der Zeit sicher abnehmen.
Die Weißfärbung der BW könnte von einem Gefäßkrampf kommen. Hast Du denn viel Magnesium genommen?
Die Empfindlichkeit der Brustwarzen wird mit der Zeit sicher abnehmen.
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft
- Stefania
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Re: noch "Nachwirkungen" vom Milchstau?
also, was das Magnesium angeht,so habe ich weder in der Schwangerschaft noch danach etwas genommen, ich glaube , die Weißfärbung kommt vom Lanolin ( welches ich ja nicht gerade sparsam verwende
).
Ich denke, es kommen wirklich zwei Dinge zusammen: die empfindliche Brustwarze ( durch die Rhagade, die doch noch nicht abgeheilt ist
)und der "Rest" Milchstau...
Ich werde einfach wieder kühlen und hoffen
Mit der Ruhe im Restwochenbett ist das so ne Sache, ich habe noch 2 Jungs von 5 und 2 Jahren...
LG Stefania
Ich denke, es kommen wirklich zwei Dinge zusammen: die empfindliche Brustwarze ( durch die Rhagade, die doch noch nicht abgeheilt ist
Ich werde einfach wieder kühlen und hoffen
Mit der Ruhe im Restwochenbett ist das so ne Sache, ich habe noch 2 Jungs von 5 und 2 Jahren...
LG Stefania
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Re: noch "Nachwirkungen" vom Milchstau?
Du verwendest ja sehr viel Lanolin, wie Du schreibst. Soweit ich weiß, kann das dazu führen, dass die Haut zu weich und erst recht wieder wund werden kann. Es wird ja grundsätzlich empfohlen, nach dem Stillen Speichel und Muttermilch auf der Brustwarze antrocknen zu lassen. Das darunter entstehende feuchte (!) Klima fördert die Wundheilung und vermeidet eine weitere Austrocknung. Zur Abheilung der Rhagade könntest Du Dir in der Apotheke eine Wundheilsalbe empfehlen lassen (ich darf ja mit guten Gründen nix empfehlen
).
Falls Du Stilleinlagen verwendest, verzichte auf Einwegstilleinlagen (trocknen aus, verkleben mit der Haut und schädigen diese beim Abziehen, Stilleinlagen mit Nässeschutz sind keimfördernd). Am besten bewährt haben sich Stilleinlagen aus Seide oder Wolle/Seide. Ggf. könnte auch ein Brustschild/Brustwarzenschutz, der im BH getragen werden kann, Deine empfindlichen Warzen schonen.
Falls Du wirklich Gefäßkrämpfe hast, hilft es, die Brust möglichst warm zu halten. Auch sollte nach dem Stillen die Brust schnell mit einer warmen Stilleinlage bedeckt werden. Dies ist natürlich ein Widerspruch zu der Empfehlung, die Milch und den Speichel antrocknen zu lassen. Ich tippe aber von der Beschreibung eher auf die Empfindlichkeit Deiner Haut als auf Vasospasmen. Ich habe in der Literatur die Beschreibung gefunden, dass die Warze zuerst weiß, dann bläulich und schließlich rot wird. Falls das zutrifft, solltest Du diesen Aspekt weiterverfolgen, falls nicht, würde ich die oben erwähnten Methoden vorziehen.
Falls Du Stilleinlagen verwendest, verzichte auf Einwegstilleinlagen (trocknen aus, verkleben mit der Haut und schädigen diese beim Abziehen, Stilleinlagen mit Nässeschutz sind keimfördernd). Am besten bewährt haben sich Stilleinlagen aus Seide oder Wolle/Seide. Ggf. könnte auch ein Brustschild/Brustwarzenschutz, der im BH getragen werden kann, Deine empfindlichen Warzen schonen.
Falls Du wirklich Gefäßkrämpfe hast, hilft es, die Brust möglichst warm zu halten. Auch sollte nach dem Stillen die Brust schnell mit einer warmen Stilleinlage bedeckt werden. Dies ist natürlich ein Widerspruch zu der Empfehlung, die Milch und den Speichel antrocknen zu lassen. Ich tippe aber von der Beschreibung eher auf die Empfindlichkeit Deiner Haut als auf Vasospasmen. Ich habe in der Literatur die Beschreibung gefunden, dass die Warze zuerst weiß, dann bläulich und schließlich rot wird. Falls das zutrifft, solltest Du diesen Aspekt weiterverfolgen, falls nicht, würde ich die oben erwähnten Methoden vorziehen.
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft
- Stefania
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Re: noch "Nachwirkungen" vom Milchstau?
So, also die Wolle /Seide Stilleinlagen sind echt toll, ich habe so gut wie kein Brennen nach dem Stillen mehr
, das Ansaugen tut noch etwa weh, aber ok...nur bin ich heute Nacht prombt ausgelaufen, dicht halten sie also nicht
Gibt es da nen Trick?
LG Stefania
Gibt es da nen Trick?
LG Stefania