Gewitterwölkchen hat geschrieben:
und es gibt keine geburt, die nicht schmerzvoll ist.
Das aber propagiert das Buch in der Beschreibung:
...und fordert die gesellschaftliche Anerkennung eines möglichst schmerzfreien Gebärens.
Gewitterwölkchen hat geschrieben:
und es gibt keine geburt, die nicht schmerzvoll ist.
...und fordert die gesellschaftliche Anerkennung eines möglichst schmerzfreien Gebärens.
na wenn das mal keine betäubung ist.Gewitterwölkchen hat geschrieben:war es bei mir schmerzfrei, ich hatte für den ks eine pda.uvd hat geschrieben:und währenddessen?Gewitterwölkchen hat geschrieben: Die Schmerzen nach einer Sektio sind ohne weiteres mit einem Minimum an Betäubung erträglich.
selbstverständlich gibt es die.Gewitterwölkchen hat geschrieben: und es gibt keine geburt, die nicht schmerzvoll ist.
wenn er denn da ist.Gewitterwölkchen hat geschrieben: idealerweise ist der geburtsverlauf so, dass man mit dem schmerz umgehen kann.
*zustimm*Gewitterwölkchen hat geschrieben: und den modus muß jede für sich wählen.
welche waren denn das, wenn ich vorsichtig fragen darf?Baba hat geschrieben: Vergewaltigend (wenn wir bei dem Wort bleiben wollen) oder übergriffig empfand ich alle Maßnahmen, die gemacht wurden bei den versuchen spontan zu gebären.
das ist oft so, gerade z.b. nach mißglückten einleitungsversuchen, wenn wehentropf und PDA zum einsatz kommen. das ist dann der klassische erschöpfungskaiserschnitt, hervorgerufen durch eingriffe in den natürlichen geburtsablauf. fast immer vermeidbar, wenn a) auf die eingriffe verzichtet wird und/oder b) berücksichtigt wird, daß nicht jedes kind vaginal geboren werden kann. das lässt sich problemlos feststellen, z.b. mit dem sog. "Geburtspool-Test" nach Odent (http://www.dieontogenetischeseite.de/od ... reform.htm).Baba hat geschrieben: Den KS als solchen empfand ich als Erlösung.
ich meinte damit keine interventionsfreie geburt, die nicht schmerzvoll ist. da darf frau gaskin gern anderes publizieren.Talgaro hat geschrieben:Gewitterwölkchen hat geschrieben:
und es gibt keine geburt, die nicht schmerzvoll ist.
Das aber propagiert das Buch in der Beschreibung:
...und fordert die gesellschaftliche Anerkennung eines möglichst schmerzfreien Gebärens.
während des ks gibts klar ne betäubung, was denkst du denn?uvd hat geschrieben: na wenn das mal keine betäubung ist.
ich habe schlichtweg dargestellt, wie Deine Aussagen - und entsprechende Ähnliche (solche Bemerkungen kommen ja durchaus öfter) - bei mir angekommen sind. Ich denke, es ist durchaus ok, dass ich Dir Feedback gebe, welche Gefühle Dein Posting bei KS-Müttern möglicherweise auslösen kann.uvd hat geschrieben: du vermischt da eindeutig allgemeine aussagen und nimmst diese persönlich. das ist nicht ok.
die natur, wenn es sie denn so gibt, hat vorgesehen, daß frauen gebären und hat sie hervorragend dazu ausgestattet, inkl. eigenem schmerzbewältigungsprogramm. es ist NICHT vorgesehen, daß geburten als entsetzlich, schmerzvoll usw. wahrgenommen werden.
wenn man weiß, welche rahmenbedingungen es nun braucht, damit geburt so abläuft wie von der natur geplant, dann sieht man sehr schnell die störanfälligkeit dieses ausgeklügelten systems.
Ich finde den Vergleich: Kaiserschnitt = Vergewaltigung jetzt völlig daneben. Sorry, das passt garnicht. So ein Vergleich ist kränkend für Frauen, die eine Vergewaltigung durchleiden mußten. Und ebenfalls für Frauen, die zufrieden mit ihrem KS waren.uvd hat geschrieben:das ist vergleichbar wie beim sex. wenn eine frau angst hat, panik, nicht feucht wird, vergewaltigt wird, mit gewalt genommen, dann hat sie entsetzliche schmerzen bei dem vorgang und empfindet es als das grausamste, was ihr jemals widerfahren ist.
eine andere frau, die begehren kennt und mit rücksicht und liebe beischlaf erfährt, empfindet den vorgang des geschlechtsaktes als etwas berauschenedes, wundervolles. etwas, das sie immer wieder wiederholen möchte (selbst wenn sie danach tagelang muskelkater hat oder eventuelle labienrisse).
der vorgang ist der gleiche, die empfindung völlig unterschiedlich.
Ich bin keine Psychologin: und doch gibt es meines Wissens viele Opfer dieses Verbrechens, die sich schuldig fühlen. Und die sich dagegen wehren, als bemitleidetes Opfer dargestellt zu werden. Sind die alle irgendwie "nicht normal" weil sie so empfinden "obwohl sie so ja garnicht empfinden müßten"?uvd hat geschrieben:was ich nicht verstehe: wieso die erstgenannte frau sich deshalb schuldig fühlt. es ist doch nicht ihre schuld, daß ihr so übel mitgespielt wurde. sie ist doch nicht schuld an ihren gefühlen und an ihrem schmerz.
Ich glaube, das muß ich nochmal erklären:uvd hat geschrieben: man kann gekränkt sein darüber, daß man eine geburt so wie frau 1 erleben musste und nicht so wie frau 1.
wieso man aber gekränkt darüber sein kann, daß jemand sagt, so wie bei frau 2 sollte es immer sein und nicht so wie bei frau 1, das
kann ich beim besten willen nicht verstehen.
ich darf mit fug und recht behaupten, nein, so etwas wie frau 1 möchte ich niemals erleben und ich bedaure all jene, die in so eine situation geraten sind und es nicht so wie frau 2 erleben durften. daß es entsetzlich ist, daß heutzutage bis zu 60% aller frauen geburt so erleben wie frau 1. das finde ich absolut grauenhaft, denn das hat mit selbstbestimmung herzlich wenig zu tun.