Also: Gewichtszunahme geht immer vom niedrigsten Gewicht NACH der Geburt aus, nicht vom Geburtsgewicht. Da nicht genau bekannt ist, wann Dein Baby sein niedrigstes Gewicht hatte, hab ich dafür die Daten der U2 angenommen. Außerdem vorneweg: die durchschnittliche Gewichtszunahme pro Woche für den normalen, gesunden Durchschnitts-Säugling liegt in den Monaten 0-3 bei etwa 115-225 g, in den Monaten 4-6 bei etwa 85-145 g.
Aus Deinen Daten ergibt sich von U2 zu U3 eine Gewichtszunahme von über 290g pro Woche. Von U3 bis U4 sind's über 240 g pro Woche. Das ist SEHR SEHR VIEL (die Hälfte hätte sozusagen gereicht
Was mich gerade wundert: merkst Du gar keine Symptome an der Brust, wenn Du am Montag beinahe vollstillst, und am Dienstag 500ml zufütterst, weil Dein Baby "schlecht" an der Brust trinkt?!? Deine Milch muss ja irgendwohin!?!? Sprich: möglicherweise trinkt Dein Baby die Flaschenmilch tatsächlich ZUSÄTZLICH, ohne sich zu beklagen (oder eben doch?!?), dass ihm die viele Milch aus den Ohren wieder herauskommt (OK - bei dem Gewicht wär das ne Erklärung
OK - das klingt alles gänzlich unauffällig.Also ich stille ja nach bedarf.Meistens so alle 2,5 bis 3 Stunden ausserwir sind mal länger unterwegs da schläft er meist einfach.
Ja und Nachts wirds dann chaotisch da kann es dann gerne schon mal stündlich sein.Aber auch erst seit dem diese probleme augetreten sind also ca. 6 Wochen davor kamm er 1 bis 2 mal
Zweifellos JA.Ach gibts es das echt das manche Babys nach 2 bis 3 Minuten satt sind?
Nochmal kurz zu den "trockenen" Windeln:
Bei DER Gewichtsentwicklung (Wägefehler jetzt mal ausgeschlossen) ist eine unzureichende Versorgung mit Flüssigkeit und daraus resultierenden Dehydrationssymptomen *Achtung - so deutlich werde ich selten
Ich bin keine Ärztin, aber was ich da allenfalls für möglich halte wären Dinge wie ein Harnwegsinfekt oder Blasensteine oder sonst irgendwas in der Art - ich möchte dringend empfehlen, derlei Symptome wie dunklen, seltenen oder streng riechenden Urin künftig ÄRZTLICH abklären zu lassen.
Prima. Das kannst Du einfach weiter machen - ist herrlich bequem, und die meisten Babys lieben das.ach ja die schnullerfrage hätte ich jetzt auch noch gestellt also statt schnuller einfach den Finger anbieten?Das hatte ich anfangs immer gemacht da er da kein schnuller wollte
Manal, ich komme zu der Einschätzung, dass Ihr die Flaschenmilch überhaupt nicht benötigt. Eure Stillschwierigkeiten, die kriegt Ihr ganz bestimmt auch ohne weitere Fläschen in den Griff (denn diese bergen ja nun auch gewisse Risiken). Das ist evtl auch ein bisschen "Kopfsache". Ein Kiss-Arzt, oder Orthopäde/Physiotherapeut o.ä. mit entsprechender Kiss-Erfahrung kann Blockaden am Körper erkennen (diese betreffen meist Wirbelsäule, Becken oder Schädel) und behandeln. Solche Blockaden sind nicht selten, und sie können zu einer Vielzahl von Schwierigkeiten führen. Stillprobleme, Unruhe, langes, häufiges Schreien usw. sind da klassisch. Es lohnt sich bestimmt, hier einmal vorstellig zu werden - und sei es, um diese Möglichkeit eben auszuschließen.
Außerdem möchte ich Dich ermutigen, Kontakt zu anderen netten Müttern zu suchen, mit denen Du Erfahrungen austauschen kannst, wie sie mit ihren Kindern in Unruhephasen umgehen. Stillgruppen sind dafür ideal, aber auch in anderen Krabbelgruppen o.ä. können sich hilfreiche Kontakte ergeben.
Bis dahin könntest Du folgendes probieren: begrenz für den Rest der Woche die tägliche Fläschchen auf maximal 3. In der nächsten Woche dann täglich maximal 1-2, und ab Januar keine mehr
Und parallel dazu: nimm es sportlich und such weiter nach Beruhigungstechniken, die funktionieren. In anstrengenden Phasen kannst Du Dir Dein Baby z.B. in eine gute Tragehilfe packen und gehst mit ihm erstmal eine schöne Runde spazieren - das beruhigt Euch beide.
Ich hoffe, hier waren hilfreiche Ansätze für Dich dabei - Rückfragen immer gerne.
LG,
Julia

