Das hat sich dank euch ja geändert und wir stillen nach wie vor nach Bedarf und seit ich das akzeptiert habe, das er stündlich bzw. alle 2 Stunden an die Brust möchte, klappt alles immer besser.
Ihr habt mir ein haufen Bücher vorgeschlagen und ich hab die meisten gekauft und gelesen. Viele fand ich gut und hab auch einiges für mich rausgefunden was ich gut finde und auch so machen werde.
Bei einem Buch
"Warum Babys Weinen von Aletha J. Solter"
verwirrt mich ein Kapitel voll
Ich zitiere genau aus dem Buch das eine Kapitel (und hoffe das ich das darf! So steht es wortwörtlich in dem Buch was ich oben genannt habe:):
"Welche Folgen hat es, wenn ich mein Kind stille, um es zu >>beruhigen<<?
Wenn sie beschlossen haben,Ihr Kind häufig zu stillen und zwar vor allem, um es zu beruhigen, und nicht nur, wenn es Hunger hat, müssen Sie nicht nur darauf gefasst sein, dass ihr Kind nachts häufiger aufwacht, sondern auch, dass es, wenn es von der Brust entwöhnt wird, viel weint, Wutausbrüche hat und häufig mit den Geschwistern zankt. All das sind Versuche ihres Babys, sich durch Weinen zu heilen. Deswegen sollten Sie sich fragen, ob SIe ihrem Beby bereits als Säugling erlauben wollen, von frühen Traumen zu heilen, oder erst später. Wenn Babys gestillt werden, ohne wirklich hunger zu haben, können sie auch übergewichtig werden. Entgegen der generellen Meinung kann ein Baby, das gestillt wird, sehr wohl übergewichtig werden (auch wenn das bei Flaschenkinder häufiger der Fall ist). In einer Untersuchung fand man herausch, dass 19% der gestillten Babys in den Vereinigten Staaten Übergewicht haben, das ist fas jedes fünfte. Früher verkörperten dicke Babys mit pausbäckigen Wangen und Fettringen an den Oberschenkeln das ideale Bild eines gut genährten Kindes. In der Webung für babynahrung oder Windeln finden wir auch heute noch übergewichtige Babys, die uns konsumenten suggerieren sollen, dass dickere Babys bessere Bays sind. in manchen Kulturen ist Rundlickeit ein Statussymbol, und dünne Babys stehen für Armut und Vernachlässigung. Wenn das dicke Baby jedoch zum dicken Kind wird, gilt es nicht mehr als attraktiv, und dicke Kinder werden von anderen Kindern oft gehänselt Außerdem sind dicke Kinder später anfälliger für gesundheitliche Probleme.
Sollten sie ihr Baby regelmäßig stillen, wenn es nicht hungrig ist, sondern eigentlich weinen muss, kann es davon abhängig werden, mithilfe des Stillens seine Emotionen zu unterdrücken. Jedes Mal wenn es unruhig wird, verhält es sich dann, als müsse es gestillt werden, weil es das so gewohnt ist. Das führt daszu, dass ältere Babys (mehr als ein halbes Jahr alt) Tag und Nacht alle zwei Stunden und häufiger oder jedes Mal, wenn sie sich körperlich verletzen oder frustiriert sind, gestillt wrden wollen. Das ist ein Zeiche dafür, dass das Stillen ein Kontrollmuster geworden ist., vergelichbar dem Daumenlutschen. Der einzige Unterschied ist, dass das Baby an einem Teil Ihres Körpers nuckelt satt an seinem eigenem.
Stillen als Kontrollmuster kann sich zu Zuckersucht entwickeln, weil die Muttermilch zimlich süß ist. Wenn ein Kleinkind süße Nahrungsmittel eindeutig bevorzugt, wurde es möglicherweise als Säugling an der Brust überfüttert. Die Vorliebe für Süßes ist bei Kindern nicht allgemein üblich. Kinder, die nur gestillt wurden, wenn sie Hunger hatten sind seltener zuchersüchtig und essen später auch gern Gemüse und andere vollwertige Lebensmittel.
Überstillte Babys können als Erwachsene dazu neigen, zu viel zu Essen, zu trinken oder zu rauchen, statt zu weinen, wenn sie weinen müssen. Möglicherweise stopfen sie sich automatischetwas in den Mund, wenn sie aufgebracht sind, um schermzliche Gefühle vorrübergehend wegzuschieben und nicht weinen zu müssen. Viele ERwachsene trösten sich mit Keksen, Schokolade oder anderen Süßigkeiten, wenn sie niedergeschlagen sind oder ANgst haben. Andere greifen zum Bier oder zur Zigarette. Ohne die Gelegenheit, sich von schmerzlichen Emotionen zu entlasten, ist es sehr schwer, sich dieses Verhalten abzugewöhnen.
Wenn ihr Kind sein Weinen mithilfe des Stillens unterdrückt heilt es möglicherweise nicht von frühen Traumen. Das heißt auch dass es anfälliger für sämtliche emotionalen Schwierigkeiten ist, die durch Traumen ausgeläst werden könne. Eines dieser Probleme, das sich schon früh zeigen kann, ist aggressives Verhalten. Wenn Kleindkinder häufig andere Kinder schlagen oder beißen, dann fast immer, weil sie nicht genug weinen durften. Ihr Ärger äußert sich in verzerrter Form. Mütter die ihr Baby seit Jahren Häufig sitllen, baten mich um RAt, weil sich ihr Kind anderen Kindern oder sogar der Muttter selbst gegenüber so aggressiv verhielt. Dieses Problem lässt sich meistens zimlich schnell lösen. Die Mutter sollte einfach damit aufhören, die Emotionen ihres Kindes mit Stillen zu unterdrücken und es zu einer gesunden Entlastung durch Weinen und Wutausbrüche ermutigen. Trotz dieser möglichen Folgen von Überstillen müssen Sie sich aber kleine übertriebenen Sorgen machen, wenn ihr Baby ein entssprechendes Kontrollmuster entwickelt hat und sein Weinen mit dem Stillen unterdrückt. Sobald sie aufhören, das STillen als Beruhigungsmittel zu benutzen, kann und wird ihr Kind sein Weinen nachholen. Halten sie ihr baby lliebevoll, und machen sie sich auf lange Wein-Sitzungen gefasst. Dann werden sie schließlich mit einem glücklicheren, aufgeweckteren Baby belohnt, das weniger Ansprüche stellt und nachts besser schläft. Denken Sie aber daran, ihr Baby beim Weinen niemlas allein zu lassen.
(sorry wegen den ganzen Rechtschreibfehler)
Ich bin voll verwirrt. Ich habe bis jetzt immer nach Bedarf gestillt und natürlich auch oft zum beruhigen. In letzter Zeit öfter zum beruhigen als zum essen oder trinken.
Hab ich alles falsch gemacht und bin selber schuld das er in der Nacht so oft kommt?


