Hab den Thread nur überflogen aber festgestellt, daß lauter AEs geantwortet haben.

Hier also noch ne Antwort einer AE.
Bei uns ist es tatsächlich so, daß Mailin mehr oder weniger entscheidet wann sie schlafen geht. Aber dahinter steckt kein Konzept, sondern eher mein Horror von früher, da ich nie stundenlang neben meinem Kind liegen wollte um zu warten wann es denn nun endlich eingeschlafen ist. Hab oft das Gefühl, wenn ich mir die Stories von Bekannten anhöre, daß wenn die Kinder da einem Zwang ausgesetzt werden, es noch viel anstrengender sein kann und man nicht nur gegen das Nichteinschlafenkönnen sondern auch gegen ein Widersetzen seitens des Kindes zu kämpfen hat.
Nur, bevor ich's vergesse, weil ich vorhin gelesen hab Kind um 18h ins Bett und Aufstehen um 6h früh, meine Tochter benötigt mit fast 4 keine 12 Stunden Schlaf mehr. Das kann man gut sehen, wenn sie tatsächlich mal früh um 20h einschläft und dann um 6h aufwacht, um 6.15h, um 6.30h..
Mittlerweile ist es oft so, daß sie spontan irgendwann zwischen 20 und 21.30h meint "Mama, ich bin jetzt müde, ich geh ins Bett". Wenn sie nicht müde ist, dann setzt sie sich komischerweise selbst unter Druck, obwohl von mir gar nichts kommt. Dann meint sie, daß sie nicht einschlafen könne und was sie denn nun machen solle?

Meine Reaktion ist dann auch nur "macht doch nichts, wollen wir was lesen?" oder so ähnlich.
Also, es funktioniert, nicht immer, aber ich würd es niemandem vorschlagen, der nicht dahinter steht. Denn wenn man den ganzen Abend auf der Lauer liegt, wann das Kind denn nun endlich müde wird und deutliche Anzeichen macht, dann ist das wohl eher kontraproduktiv.
