Beeinflusst Oma unser Stillen?

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seline
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Re: Beeinflusst Oma unser Stillen?

Beitrag von seline »

Aber Monte ausm Kühlschrank geht viel schneller....und schmeckt doch soooo gut.Und Pommes selbst machen is doch sooooo kompliziert....*ironie aus*
Liebe Grüße von Seline mit Labertasche 07/2009 und Grimassenmaus 07/2012
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Jägerin
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Re: Beeinflusst Oma unser Stillen?

Beitrag von Jägerin »

kirasundnikismama hat geschrieben: Wenn deine Schwiegermutter den kleinen unbedingt "verwöhnen" will kann sie ja Pommes im Ofen selbermachen?

Pizza mit viel Gemüse und Volkornteig backen???

Und Kekse mit Vollkornmehl ohne Zucker backen???

Früchteriegel statt Schoko anbieten?

Gesund ist ja nicht gleich unlecker!
Tja, das ist dann wieder noch ein anderes Thema, Meine Schwiegis kochen alles andere als fettarm etc. Aber ich glaube, da komme ich gar nicht an sie ran.
Vielleicht backe ich die Kekse lieber selber und bringe sie mit.
Und Früchteriegel liebt er, das ist echt ne Alternative, die ich der Omi aber auch besser mitbringe. Es gibt ja welche ohne und mit Zuckerzusatz, aber da muss man wieder genau lesen, das haben sie damals schon beim Brei für die Große schon nicht geschnallt (stand ja "kein Kristallzuckerzusatz" drauf... :roll: )
Ih glaube, der älteren Generation ist es gar nicht bewusst, wie gut man sich heute informieren kann.
LG
Jägerin mit (06), (08) und (2012)
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Jägerin
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Re: Beeinflusst Oma unser Stillen?

Beitrag von Jägerin »

seline hat geschrieben:Aber Monte ausm Kühlschrank geht viel schneller....und schmeckt doch soooo gut.Und Pommes selbst machen is doch sooooo kompliziert....*ironie aus*
Monte.... :roll:
LG
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kirasundnikismama
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Re: Beeinflusst Oma unser Stillen?

Beitrag von kirasundnikismama »

Jägerin hat geschrieben:
Monte.... :roll:
Mhhhhhh!

Ich liebe das Zeug! 8)
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Sonnenblume23
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Re: Beeinflusst Oma unser Stillen?

Beitrag von Sonnenblume23 »

Hallo,

ich würde mir wohl doch eher eine andere Lösung für die Betreuung suchen. Es ist Mist, wenn man die Kinder mit einem schlechten Gewissen oder schlechten Gefühl zurück läßt. Ich habe die Kinder eine zeitlang von meiner Mama betreuen lassen, das war auch nicht immer so ganz leicht, aber sie hat mir nie in die 'Ernährung oder ins Stillen reingeredet. Ich denke, dann hätte ich es wohl auch anders geregelt. Sie hat sich da immer an meine Vorgaben gehalten, was auch total wichtig ist, finde.

Meine Schwiegermutter würde sich darüber hinweg setzen und das ginge für mich gar nicht.
Liebe Grüße
Andrea mit sieben Kindern an der Hand und zwei Sternchen im Herzen

Alle Kinder getragen und gestillt - beides ziemlich lange ;-)
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Jägerin
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Re: Beeinflusst Oma unser Stillen?

Beitrag von Jägerin »

Eine Fremdbetreuung ist für uns ausgeschlossen. Ich habe da auch sehr lange hin und her überlegt, mir sogar schon eine Tagesmutter angesehen, aber das will ich nicht.
Außerdem, und das ist im Moment der wichtigste Punkt, bleibt der Kleine bei keiner anderen Person für längere Zeit, als bei uns oder den Großeltern. Ich versuche schon seit geraumer Zeit, ihn im Fitness-Studio in der Kinderbetreuung zu lassen. Es geht einfach nicht. Das mein Kind verzweifelt weint und schreit, das will ich noch viel weniger, als alles andere...

Außerdem wäre eine komplette Fremdbetreuung wohl auch eine schlimme Ansage an die Schwiegereltern, die uns aber auch sonst oft mit Hilfe zur Seite stehen. Das würde unser Verhältnis doch arg belasten.
LG
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Julinka
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Re: Beeinflusst Oma unser Stillen?

Beitrag von Julinka »

Außerdem wäre eine komplette Fremdbetreuung wohl auch eine schlimme Ansage an die Schwiegereltern, die uns aber auch sonst oft mit Hilfe zur Seite stehen. Das würde unser Verhältnis doch arg belasten.
Das kann gut sein, aber ich habe mich jetzt entschlossen, mich darüber hinwegzusetzen: Unser Kleiner wird wahrscheinlich in einigen Wochen zu einer Tagesmutter gehen, eben weil ich dieses schlechte Gefühl nicht loswerde, wenn meine Schwiegrmutter betreut. Unser Kleiner ist nicht dazu da, daß die Schwiemu ihre Oma-Gefühle ausleben kann, sondern wenn sie ihn betreut soll sie dafür sorgen, daß es ihm gut geht und nicht nur ihr.
Sie betreut ihn zwar nur wenn mein Mann auch zuhause ist (er arbeitet dann von zuhause aus), aber ich habe den Eindruck, sie kann die Bedürfnisse unseres Kleinen nicht verstehen bzw. sie versucht es gar nicht richtig. Sein Weinen wird gerne als Bauchweh oder Bockigkeit (HALLO???) interpretiert. Warum überhaupt weinen? Bei mir weint er fast nie! Für sie gehört weinen einfach zu einem Baby dazu... Sie hatte ja auch zwei angebliche Schreikinder, nur wenn sie auf dem Arm waren, war Ruhe :evil: Ach, siehe da! :evil:
Klassischer Fall von nicht erkannten Bedürfnissen, oder erkannt aber ignoriert...

Da ist mir eine Tagesmutter, bei der ich liebevollen Umgang mit ihren eigenen Kind beobachte, die eine ähnliche Auffassung zu Ernährung, Stillen, Tragen, Nicht-Schreienlassen hat lieber. Zumindest werde ich mich demnächst an die Eingewöhnung bei ihr machen.
Vielleicht backe ich die Kekse lieber selber und bringe sie mit.
Selbst da wäre meine Schwiemu schon beleidigt, weil das ja bedeutet, daß das was sie macht nicht gut genug ist.

LG
Julinka mit Sohn '09 und Sohn '13
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Jägerin
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Re: Beeinflusst Oma unser Stillen?

Beitrag von Jägerin »

Julinka hat geschrieben:
Sie betreut ihn zwar nur wenn mein Mann auch zuhause ist (er arbeitet dann von zuhause aus), aber ich habe den Eindruck, sie kann die Bedürfnisse unseres Kleinen nicht verstehen bzw. sie versucht es gar nicht richtig. Sein Weinen wird gerne als Bauchweh oder Bockigkeit (HALLO???) interpretiert. Warum überhaupt weinen? Bei mir weint er fast nie! Für sie gehört weinen einfach zu einem Baby dazu... Sie hatte ja auch zwei angebliche Schreikinder, nur wenn sie auf dem Arm waren, war Ruhe :evil: Ach, siehe da! :evil:
Klassischer Fall von nicht erkannten Bedürfnissen, oder erkannt aber ignoriert...

Da ist mir eine Tagesmutter, bei der ich liebevollen Umgang mit ihren eigenen Kind beobachte, die eine ähnliche Auffassung zu Ernährung, Stillen, Tragen, Nicht-Schreienlassen hat lieber. Zumindest werde ich mich demnächst an die Eingewöhnung bei ihr machen.
Vielleicht backe ich die Kekse lieber selber und bringe sie mit.
Selbst da wäre meine Schwiemu schon beleidigt, weil das ja bedeutet, daß das was sie macht nicht gut genug ist.

LG
Okay, da kommen bei dir auch noch andere Dinge hinzu. Bei uns ist es "nur" die Ernährung. Alles andere läuft gut. Schreien oder weinen müssen meine Kinder dort nicht.
Die "Generalprobe" mit 4 Stunden vorgestern lief auch sehr gut. Ich habe ihr nochmal die wichtigsten Punkte genannt und gesagt, dass ich alles aber auch nochmal aufschreibe...
LG
Jägerin mit (06), (08) und (2012)
Julinka
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Re: Beeinflusst Oma unser Stillen?

Beitrag von Julinka »

Ja, das stimmt, bei uns ist es weit mehr als die Ernährung.
Was den Umgang mit unserer Maus angeht bin ich -je mehr meine Schwiegermutter von früher ihrem Umgang mit ihren Kindern erzählt- immer skeptischer geworden!

BEvor der Kleine da war, hatte ich ein ganz gutes Verhältnis zu ihr. Aber seit er da ist und sie merkt, daß wir unsere so ganz anderen Vorstellungen vom Umgang mit unserem Kind haben und uns da auch nicht reinreden lassen, kühlt unser Verhältnis merklich ab.

Manchmal denke ich, ich bin vielleicht nur paranoid, und sehe alles zu eng. Denn ohne Frage liebt sie ihr Enkelkind. Aber ich kann einfach nicht zulassen, daß mein Kind bei ihr nur Mittel zum Zweck ist.
Beispielsweise hat sie ihn auf dem Arm und erzählt ihm stundenlang, wie süß er ist. Das wird ihm natürlich schnell langweilig, denn er will viel lieber auf dem Boden herumrobben, spielen, sich herumrollen und seine Welt entdecken. Also fängt er an zu meckern. Sie erzählt ihm daraufhin, daß er bestimmt Bauchweh hat oder schlecht gelaunt ist. Ich erkläre ihr dann, daß er lieber auf den Boden möchte usw. Sie dann: "Bist Du knatschig und willst nicht auf Omas Arm sein?" Aaarrgghh!

Ernährung ist wohl (zur Zeit) noch unser kleinstes Problem... :wink:

LG
Julinka mit Sohn '09 und Sohn '13
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Re: Beeinflusst Oma unser Stillen?

Beitrag von oriana »

Uiuiui - ich meine fast ihr erzählt von meiner SchwieMu...

Aber bevor ich dazu mehr sage erst mal zum Eingangsthema von Jägerin: Was mir sehr geholfen hat, war, ganz am Anfang, als unser Kleiner auf der Welt war und ich mir auch Gedanken um den Umgang der Grosselterngeneration mit ihm gemacht habe, folgender Satz meiner (supersupertollen) Hebamme:
" Du kannst ihn nicht davor bewahren. Kinder lernen mit einem breiten Spektrum klarzukommen."

Ich weiss, das hört sich vielleicht nicht so spektakulär an, aber ich habe viel darüber nachgedacht und erinnere mich auch heute in manchen Situationen mit Oma immer wieder bewusst daran.
Mein Fazit daraus ist: Das wichtigste für meinen Sohn ist, dass er sich von mir/uns (seinem Papa) respektiert und verstanden fühlt. Er ist jetzt 8 Monate und ich habe schon ganz klar den Eindruck, dass er sehr genau mitbekommt, wer es gut mit IHM meint. Klar kann er sich in dem Alter noch nicht wehren bzw. halt "nur" seinen Unmut ausdrücken, und braucht Unterstützung darin; aber am wichtigsten ist, dass ich ihm vertraue und auch rüberbringe, dass seine Signale ok sind.

Oh, das hört sich irgendwie wirr oder nichtssagend oder nach Thema verfehlt an! Was ich sagen will ist:"Bleib cool ( was nicht heisst auch klar zu sagen was man möchte) und hab Vertrauen, dass sich dein Kind nicht in ein Zuckersüchtiges Fettmonster verwandeln wird", so oder so ähnlich wäre mein Satz an mich in dieser Situation. :| :| !!

So jetzt hab ich mich gar nicht so endlos über meine eigene SchwieMu auslassen müssen ( und glaubt mir, es gäbe da so einiges, aber nein lassen wir das...) Danke, das ich mich selbst erinnern durfte. ( Auch wenn´s wahrscheinlich für euch andere nicht so nützlich war.. :oops: :roll: )
Liebe Grüsse Oriana

Unser absolut Obermegaklasse-Sohn Milan wurde im Januar 2009 zuhause geboren und ist seitdem familiengebettet,gestillt und getragen.
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