Mein Sohn ist jetzt bald 14 Monate und stillt noch recht viel. Eigentlich ißt er noch keine komplette Mahlzeit, die Hauptnahrungsquelle ist wohl noch das Stillen. Er mag hauptsächlich Obst, rohes Gemüse, Brot/Brötchen mit und ohne Aufstrich, Käse, etwas vom Familienessen, abends gerne mal einen Getreide-Milch-Brei. Für mich ist das auch total okay.
Ab Oktober gehe ich wieder in Teilzeit arbeiten, 2 Vormittage und einen ganzen Tag (habe genug Pause dazuwischen, dass ich zum Stillen nach Hause kann). Der Kurze ist in dieser Zeit bei den Großeltern (meinen Schwiegis).
Ich habe nun Angst, dass meine Schwiegis ihm zu viel "ungesundes" zu essen geben, weil er bei den Sachen, die er darf eben nicht so viel ißt. Von Käse, Wurst, Keksen, Bratwurst, Pommes, Kuchen etc. würde er aber sicher jede Menge essen, wenn man ihn lassen würde, und ich habe die Befürchtung, dass er sowas dann auch bekommt.
Meine Große, die ich allerdings schon mit 12 Monaten abgestillt habe, die aber auch schon immer gut alles gegessen hat, hat dort im ersten Lebensjahr "Verbotenes", sprich zuckerhaltige Sachen bekommen. Ich weiß das, weil ich Krümel und Schokoladenspuren gefunden habe und auch von der Patentante so einige Dinge gehört habe.
Das hat mich ziemlich sauer gemacht, aber alle Gespräche haben nichts geholfen. Gut, es hat ihr jetzt nicht so viel ausgemacht, wir sind mit ihren Eßgewohnheiten hier zuhause trotzdem zufrieden.
Aber wird der Kleine in seinem Stillen beeinflusst, wenn er zuviel von oben genanntem an diesen Tagen bekommt? Ich möchte sehr gerne noch länger stillen, ich habe mich sehr geärgert, dass ich bei der Großen mit einem Jahr abgestillt hatte.
Ich habe schon mit meinem Mann gesprochen, dass er demnächst mit seiner Mutter über das Thema spricht, und ihr ggf. das Eugster-Buch (ist das überhaupt sinnvoll für Oma?) zu Lesen gibt.
Ich hatte auch schon an eine Fremdbetreuung durch eine Tagesmutter gedacht, aber da spricht im Moment dagegen, dass er sich sehr schwer tut mit anderen Leuten, außer uns und den Großeltern; die Großeltern sich ansonsten sehr gut um die Kinder kümmern und wir uns eine Tagesmutter einfach nicht leisten können.
Ab November wird mein Mann aber vielleicht den Tag übernehmen können, den ich ganztags arbeite.
Gibt´s evtl. noch andere Oma-taugliche Literatur? Ich glaube, die Schwiegis finden das LZS zudem auch noch befremdlich
Danke für´s Lesen, wer´s bis hierhin geschafft hat
Ich hoffe, mir kann jemand zu der Fragestellung behilflich sein.