wann pendelt sich die menge ein?

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Poupette
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wann pendelt sich die menge ein?

Beitrag von Poupette »

ich hab vor 8 tagen mein baby auf die welt gebracht, am 3. tag war die milch schon da. in massen.

ich stille von anfang an nach bedarf, er hat sein geburtsgewicht auch schon um 100g überschritten.

aber die brüste werden immer voller und vorallem härter und schmerzender. mitlerweile können wir schon kaum noch ohne hütchen stillen, weil er meine ohnehin kleinen brustwarzen wg. der vollen brüste nicht mehr gefasst bekommt.

im moment ist mein tagesprogramm wärmen-stillen-kühlen alle 2 - 3 stunden. aber dennoch sind beide brüste knallhart und nur für kurze zeit nach dem stillen einigermaßen weich.
pfefferminztee hab ich auch schon getrunken, in kleinen mengen, mehr trau ich mich nicht :oops:

was kann ich nur anders machen? oder, wie lange "muss ich noch durchhalten" bis es wieder angenehm wird? hilfe *schnief*
viele Grüße von S.
mit Flummi-Tochter 11/06 und Böhnchen-Sohn 09/09
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Altraia
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Re: wann pendelt sich die menge ein?

Beitrag von Altraia »

Du solltest die Stillhütchen weglassen, wenn sich die Milchmenge richtig einpendeln soll. Streich lieber die Brust vor dem Stillen ein wenig aus, so dass sie nicht mehr so prall sind und die Brust sich besser fassen lässt.
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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Iris
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Re: wann pendelt sich die menge ein?

Beitrag von Iris »

Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Baby!! :D
Die Milchmenge pendelt sich in den ersten Wochen ein. Normalerweise muss man da gar nichts tun. Verhärtungen sind allerdings ein Alarmzeichen. Gerade die Hütchen können dazu beitragen, dass es schlimmer wird. Wenn dein Baby ohnehin schon Schwierigkeiten hat, die Brustwarze zu erfassen, spricht viel dafür, dass es mit dem Stillhütchen nur einen Teil der Brustwarze und kaum etwas oder gar überhaupt nichts vom Brustwarzenhof erfasst. Dadurch werden die Milchkanäle nicht effektiv ausgemolken. Das wiederum könnte zu noch mehr Verhärtungen führen.
Kühlen ist eine wichtige Maßnahme, um das geschwollene (evt. auch entzündete) Drüsengewebe zu beruhigen. Vor dem Stillen kannst Du die Brust mit einem warmen Waschlappen o. ä. anwärmen und ein wenig Milch ausstreichen. Dadurch wird die Brust etwas weicher und kann besser vom Kind erfasst werden.
Es gibt auch eine spezielle Milcheinschussmassage. Evt. gibt es eine Stillberaterin in Deiner Nähe, die sie Dir zeigen kann.
Bei zu viel Milch kann es auch helfen, über mehrere Stunden hinweg immer nur dieselbe Brust anzubieten. Allerdings besteht da die Gefahr, dass die jeweils andere erst recht anschwillt. Man sollte dann immer gerade so viel ausstreichen, dass der Druck etwas nachlässt, aber in den ersten Wochen ist das Risiko halt recht groß, dass das nicht ausreichend gelingt. Du merkst - bei dieser Maßnahme bin ich vorsichtig und würde hiermit noch etwas warten.
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft
Poupette
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Re: wann pendelt sich die menge ein?

Beitrag von Poupette »

danke für eure antworten.

ich kriegs aber ohne hütchen einfach nicht hin :cry:
rechts gehts oftmals noch, links gar nicht. selbst mit vorherigem ausstreichen nicht.
und dann stegiert er sich da so rein, dass nix mehr geht.

meine große habe ich die ersten 3 monate ausschließlich mit hütchen gestillt.


ich hab grad schon eine beraterin hier auf der ecke angeschrieben, ich hoffe, sie hat bald zeit für mich :cry:
viele Grüße von S.
mit Flummi-Tochter 11/06 und Böhnchen-Sohn 09/09
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Iris
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Re: wann pendelt sich die menge ein?

Beitrag von Iris »

Bitte versuch es wirklich mit Massieren. Ich versuch mal, diese Massage zu beschreiben.
Du setzt dich entspannt hin und legst deine Hände auf die vorgewärmten Brüste (Bei kleinen Brüsten auf jede Hand eine Brust, bei großen kannst Du auch mit beiden Händen eine behandeln). Der Daumen zeigt nach oben, liegt z. B. in der Achselhöhle, die Fingerspitzen der rechten und linken Hand zeigen aufeinander. Dann drückst du nach und nach die anderen Finger flach in die Brust hinein, also erst die Zeigefinger, dann die Mittelfinger usw. Dann versetzt Du die Hände und wiederholst das Ganze, bis Du die ganze Brust durch hast. Danach kannst Du etwas Milch ausdrücken, indem Du den Warzenhof mit Daumen und Zeigefinger dort erfasst, wo idealerweise auch das Kind andocken sollte und sanft, aber entschlossen drückst. Bitte nicht auf der Brustwarze reiben.
Evt. hilft beim Anlegen auch die sog. Sandwich-Anlegetechnik. Dabei nimmst Du die Brust mit Daumen und Zeigefinger in den sog. C-Griff und drückst sie dann, soweit das bei prallen Brüsten überhaupt geht, platt, sodass Dein Baby "hineinbeißen" kann wie in einen Sandwich (nein, das ist keine Beikostempfehlung :lol: ). Das geht aber nur, wenn es Dir nicht weh tut und keine zusätzlichen Staus verursacht (daher solltest Du auch locker lassen, wenn Dein Baby gut angedockt ist).
Iris mit Großer -10/05- und Kleiner -02/08- , erzogen und geimpft
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Re: wann pendelt sich die menge ein?

Beitrag von Pynktchen »

Ich hatte bei allen 3 Kindern Unmengen an Milch
Bei mir hat es immer ewig gedauert, bis sich das mit der Milchmenge geregelt hat.
Es wurde schon weniger und angenehmer, aber nur für wenige Stunden über den Tag verteilt
Jakob trinkt erst jetzt beide Seiten udn das auch nciht immer (er ist jetzt 5 Monate).
Die andere Brust war immer prall und hart.
Nicht selten hat sich die Milch dort gestaut.
Anfangs habe ich ihn auf einer Seite gestillt und die andere Brust hat meine Hebi in eine Tasse laufen lassen/gedrückt
Globulis zum Abstillen können übrigens helfen.
Ich glaube, dass es Phytolacca in einer niedrigen Potenz ist.
Frag doch mal deine Hebamme
Poupette
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Re: wann pendelt sich die menge ein?

Beitrag von Poupette »

hier mal ein kurzes update:
die milchmenge stimmt mitlerweile :D


stillen ohne hütchen klappt mitlerweile auch (fast) immer :mrgreen:

allerdings hat sich durch die milchmenge am wochenende noch ein feiner milchstau an der linken brust, aussenseite, gebildet.
also stille ich mit kinn dahin, kühle und halt das ganze programm. ich hab ne elekt. pumpe da, mache die brust also auch regelmäßig damit leer und nehme seit gestern sogar antibiotikum :roll:
aber dieser dicke knubbel will einfach nicht weggehen, knallhart, seit antib. aber kaum noch rot/heiß, auch nicht schmerzhaft.
wie lange darf denn so eine verhärtung dableiben? sollte ich morgen noch mal beim arzt vorbeischauen?
viele Grüße von S.
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Altraia
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Re: wann pendelt sich die menge ein?

Beitrag von Altraia »

Ich würde sicherheitshalber vor dem Wochenende den Arzt draufschauen lassen.

Alles Gute!
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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Re: wann pendelt sich die menge ein?

Beitrag von Pynktchen »

Lieber mal draufschaun lassen
Ich habe die Verhärtungen rausgedrückt/rausdrücken lassen.
Tut sauweh, aber hilft!
Poupette
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Re: wann pendelt sich die menge ein?

Beitrag von Poupette »

so, ich war heute morgen noch mal beim frauenarzt.
im ultraschall hat er gesehen, dass der knubbel schon komplett aus eiter besteht.

erst wollte er, dass ich "für ein paar tage" abstille, aber das hab ich verweigert.
nun hat er mir ein anderes, stärkeres antibiotikum verschrieben,
welches bis dienstag wirken MUSS, sonst "müssen wir weitersehen" :?
zusätzlich soll ich noch 3mal am tag aspirin nehmen.

och menno, ich könnte echt heulen
viele Grüße von S.
mit Flummi-Tochter 11/06 und Böhnchen-Sohn 09/09
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