Wenn mein Mann nicht hinter mir stehen würde, dann würde ich da rigoros dahinter stehen und es mir verbitten, da reinzuquatschen...
Langzeitstillen - wie erkläre ich es meinem Mann
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Re: Langzeitstillen - wie erkläre ich es meinem Mann
Ach je, mir tut es immer total leid zu hören/lesen, wenn die eigenen Männer nicht hinter dem stillen stehen. Ich sitze grade hier, mit einer gestillten, dicken, schlafenden Raupe auf dem Schoß - wir waren grade im Mei Tai unterwegs (Post, Apo), sie schläft weder beim tragen, noch im Arm, noch sonst wie. Sie wäre wirklich ein Kind, das sich in den Schlaf schreien würde, wenn sie ihre Brust nicht hätte. Ich bin froh, dass mein Mann da so hinter mir steht, allerdings ist er auch einer, der nachts aufsteht und versucht, die Motte so zu beruhigen, damit ich mal weiterschlafen kann. 
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Mama³

Du kannst den Kindern deine Liebe geben,
nicht aber Deine Gedanken.
Sie haben ihre eigenen!
K. Gibran
Gestrickes & Genähtes von Frau Ringelstrumpf

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Sonja37
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Re: Langzeitstillen - wie erkläre ich es meinem Mann
Ich glaube da werden keine artikel helfen. das ist tief drinn bei ihm..hmm. schwierig. es ist belastend wenn der mann nicht dazu steht.monsterchenbaby hat geschrieben:Danke für Eure aufbauenden Kommentare.
Ich habe meinen Mann mal gefragt, was ihn am Stillen so stört. Er meinte er findet es einfach nicht normal, keiner in Deutschland würde ein Kind mit über einem Jahr noch stillen. Wir würden ja nicht in Afrika leben.Ich habe ihm von der WHO erzählt, da meinte er nur wir wären ja über die durchschnittlichen 26 Wochen, das würde ja dann jetzt reichen. Stillen wäre ja einfacher, als dem Kind nachts ne Flasche Wasser zu machen. (Es liegt jede Nacht eine Flasche direkt im Bett, aber die Lütte will sie nicht, sie schüttelt energisch den Kopf und will gestillt werden, soviel dazu.) Ich habe ihm dann von diesem Forum erzählt, und dass es auch noch andere Foren gibt, und dementsprechend auch noch andere Frauen, die lange stillen. Er wollte es sich aber nicht ansehen und auch nichts weiter davon hören.
![]()
Werde mich noch durch Eure Links wühlen, und auf jeden Fall mein Ding weiter durchziehen.
ich zb. hab jede menge bücher zu hause über stillen, alternative erziehung, etc. er liest nicht drinn, kann man nix machen. das einzige was hilft ist das vorleben und die vorteile des stillens herauszuheben im alltag.
rechtfertigen mit irgendwelchen studien hab ich bei melina auch gemacht anfangs. bei felix nicht mehr. bringt nichts...ich weiss was ich tue und mittlerweile erzählt felix selber vom stillen. hehe.
dein mann ist auch eifersüchtig und will eben kein exot sein. da ja alle anderen nicht so lange stillen.
Sonja mit Melina(03/03) und Felix (11/06)
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Sonja37
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Re: Langzeitstillen - wie erkläre ich es meinem Mann
@fliederfee: mein mann und meine mutter haben sogar zusammen gegen mich gewettert als felix so um die 2 jahre war. er ging zu meiner mutter und hat sich beklagt. lach..unglaublich! nunja...wir haben das thema diskutiert und jetzt ist wieder ruhe. mich bringt nichts und niemand vom stillen ab..
nene. denn ich bin die hauptbezugsperson meiner kinder. mein mann arbeitet 100%. ich nicht. somit sage ich zu 90% was hier läuft. so einfach ist das.
oder lässt er sich von mir in seine arbeit reinquatschen? na also...
nene. denn ich bin die hauptbezugsperson meiner kinder. mein mann arbeitet 100%. ich nicht. somit sage ich zu 90% was hier läuft. so einfach ist das.
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Sonja mit Melina(03/03) und Felix (11/06)
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Re: Langzeitstillen - wie erkläre ich es meinem Mann
@Sonja37: ja im Grunde hätte ich mich wahrscheinlich auch nicht abbringen lassen, wenn mein Mann nicht dafür gewesen wäre. ??Aber da er es von Anfang toll fand wie ich es mache war ich von seiner seite aus gestärkt. Das tut schon gut. Ich weiss nicht wie es gewesen wäre wenn er dagegen gewesen wäre.
Ich weiss nicht in grundlegenden Dingen sind wir uns sehr einig. Von daher mache ich mir da auch wenig gedanken. Wir ziehen da meist an einem Strang. Und ich finde das auch wichtig.
Ich weiss nicht in grundlegenden Dingen sind wir uns sehr einig. Von daher mache ich mir da auch wenig gedanken. Wir ziehen da meist an einem Strang. Und ich finde das auch wichtig.
„Nichts, was aus dir wird, kann mich enttäuschen; ich habe keine
vorgefasste Meinung, was du sein oder tun sollst. Ich habe keinerlei
Wunsch, dich vorherzusehen, nur den, dich zu entdecken. Du kannst
mich nicht enttäuschen.“
Mary Haskell
vorgefasste Meinung, was du sein oder tun sollst. Ich habe keinerlei
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Re: Langzeitstillen - wie erkläre ich es meinem Mann
Meist funktioniert folgende Strategie ganz gut:
Du erklaerst dich bereit, das Kind nachts nicht mehr zu stillen - aber nur unter der Bedingung, dass dein Mann die naechtliche Betreuung ganz uebernimmt.
Da sehen dann die Herren normalerweise schnell ein, dass eine stillende Mama im Familienbett ihre Naechte wesentlich ruhiger gestaltet als ein schreiendes Kind, das nach der Brust verlangt und diese nicht bekommt.
Viel Glueck und Kopf hoch!
Du erklaerst dich bereit, das Kind nachts nicht mehr zu stillen - aber nur unter der Bedingung, dass dein Mann die naechtliche Betreuung ganz uebernimmt.
Da sehen dann die Herren normalerweise schnell ein, dass eine stillende Mama im Familienbett ihre Naechte wesentlich ruhiger gestaltet als ein schreiendes Kind, das nach der Brust verlangt und diese nicht bekommt.
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sternchndani
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Re: Langzeitstillen - wie erkläre ich es meinem Mann
hallo,
ich habe mir jetzt niht alle beiträge durchgelesen also kam er tipp villeicht schon ...
obwohl meine tochter erst 5 monate ist, habe ich breits das buch "wir stillen noch" (kann man über den LLL-shop beziehen) gelesen ...
es geht um das stillen (was auch sonst) im kleinkindalter (sogar bis über 4 LJ), macht viel mut und freude auf die zeit, die einem mit dem stillkind noch bevorsteht!
obwohl die eine oder andere bemerkung bereits gefallen ist, steht mir wohl das schlimmste noch bevor
deine intuition wird dich gut leiten
viele liebe grüße
dani
ich habe mir jetzt niht alle beiträge durchgelesen also kam er tipp villeicht schon ...
obwohl meine tochter erst 5 monate ist, habe ich breits das buch "wir stillen noch" (kann man über den LLL-shop beziehen) gelesen ...
es geht um das stillen (was auch sonst) im kleinkindalter (sogar bis über 4 LJ), macht viel mut und freude auf die zeit, die einem mit dem stillkind noch bevorsteht!
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Re: Langzeitstillen - wie erkläre ich es meinem Mann
Ich kenne das ebenfalls nur zu gut. Jeder läßt dumme Sprüche oder Halbwahrheiten, dass so langes Stillen nicht gesund sei, bis teilweise sogar pervers wäre. Ich antworte dann immer, dass wir 3 entscheiden, wann wir abstillen.
Mein Mann wurde einfach mit geschleppt. Für mich war klar, dass ich meine Zwillinge stillen werde und er hatte sich damit ab zu finden. Als ich eine zeitlang echte Panik hatte, dass meine Milch weg bleibt, war meine Schwiemu auch die erste, die gleich ne Kunstmilch kaufen wollte, aber mein Mann stand dann hinter mir und hat mir echte Ruhe gegönnt, bis sich alles wieder eingepegelt hat.
Mein Mann tut zwar auch immer so, als wenn er hinter dem LZS wäre, doch wenn Außenstehende nachfragen, bekennt er sich nicht dazu. Ich weiß auch, dass er auf meine Mäuse eifersüchtig ist und dass es ihm in der Öffentlichkeit peinlich ist, aber man muss es ja auch nicht gleich an die große Glocke hängen. Meine ARbeitskollegen wissen auch nicht, dass ich noch stille. Sie fragen mich immer nur, wie das mit dem Abstillen geklappt hat und ich sage dann meist auch nur: Problemlos.
Eine Freundin von mir riet mir mal: Antworte auf solche blöden Fragen immer schön, was sie hören wollen; Ja mein Kind schläft mind. 12h durch; Na klar schläft sie in ihrem eigenen Zimmer; Mit 6 Monaten abgestillt und mit 4 Monaten Brei bekommen; Gibt die wenigsten Diskussionen so. Ok bei der engeren Verwandschaft klappt das ja nicht, aber da würde ich mir nicht rein reden lassen. Ein Ohr rei und das andere raus. Ich weiß, dass es schwer ist, habe ich auch schon alles durch, aber es hilft manchmal seine Wut erstmal runter zu schlucken und abends in einen Sandsack zu hauen.
LG Sabrina mit 13-monaten alten Zwillingen, die gestillt, getragen, familengebettet und teilweise windelfrei sind und so extrem gegen den Strom fährt.
Mein Mann wurde einfach mit geschleppt. Für mich war klar, dass ich meine Zwillinge stillen werde und er hatte sich damit ab zu finden. Als ich eine zeitlang echte Panik hatte, dass meine Milch weg bleibt, war meine Schwiemu auch die erste, die gleich ne Kunstmilch kaufen wollte, aber mein Mann stand dann hinter mir und hat mir echte Ruhe gegönnt, bis sich alles wieder eingepegelt hat.
Mein Mann tut zwar auch immer so, als wenn er hinter dem LZS wäre, doch wenn Außenstehende nachfragen, bekennt er sich nicht dazu. Ich weiß auch, dass er auf meine Mäuse eifersüchtig ist und dass es ihm in der Öffentlichkeit peinlich ist, aber man muss es ja auch nicht gleich an die große Glocke hängen. Meine ARbeitskollegen wissen auch nicht, dass ich noch stille. Sie fragen mich immer nur, wie das mit dem Abstillen geklappt hat und ich sage dann meist auch nur: Problemlos.
Eine Freundin von mir riet mir mal: Antworte auf solche blöden Fragen immer schön, was sie hören wollen; Ja mein Kind schläft mind. 12h durch; Na klar schläft sie in ihrem eigenen Zimmer; Mit 6 Monaten abgestillt und mit 4 Monaten Brei bekommen; Gibt die wenigsten Diskussionen so. Ok bei der engeren Verwandschaft klappt das ja nicht, aber da würde ich mir nicht rein reden lassen. Ein Ohr rei und das andere raus. Ich weiß, dass es schwer ist, habe ich auch schon alles durch, aber es hilft manchmal seine Wut erstmal runter zu schlucken und abends in einen Sandsack zu hauen.
LG Sabrina mit 13-monaten alten Zwillingen, die gestillt, getragen, familengebettet und teilweise windelfrei sind und so extrem gegen den Strom fährt.
- Zierbanane
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Re: Langzeitstillen - wie erkläre ich es meinem Mann
Nee, mach ich nicht und seh ich absolut nicht ein. Klar habe auch ich (das muß ich zugeben, obwohl es DUMM ist) langsam Hemmungen in der Öffentlichkeit, aber LÜGEN werd ich deswegen nicht. Denn dann würde ich mich ja quasi dazu bekennen das es was schlechtes ist.zobelchen81 hat geschrieben:.... Meine ARbeitskollegen wissen auch nicht, dass ich noch stille. Sie fragen mich immer nur, wie das mit dem Abstillen geklappt hat und ich sage dann meist auch nur: Problemlos.
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Nähen, Stricken, Werkeln: https://www.tragmal.de/blog/
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- Jägerin
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Re: Langzeitstillen - wie erkläre ich es meinem Mann
Hallo,
wie du deinem Mann das Stillen vermitteln kannst, weiß ich jetzt nicht (evtl. mal in eine Stillgruppe mitnehmen). Aber diese Schulpausen-Sprüche aus dem Verwandten- bzw. Bekanntenkreis blocke ich mittlerweile total ab, indem ich z.B. antworte "ja, in der großen Pause packe ich dann aus, streue vorher noch ein bisschen Kakaopulver drüber und los geht`s"
Meinstens ist das Thema damit dann beendet
wie du deinem Mann das Stillen vermitteln kannst, weiß ich jetzt nicht (evtl. mal in eine Stillgruppe mitnehmen). Aber diese Schulpausen-Sprüche aus dem Verwandten- bzw. Bekanntenkreis blocke ich mittlerweile total ab, indem ich z.B. antworte "ja, in der großen Pause packe ich dann aus, streue vorher noch ein bisschen Kakaopulver drüber und los geht`s"
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LG
Jägerin mit (06), (08) und (2012)
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- zobelchen81
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Re: Langzeitstillen - wie erkläre ich es meinem Mann
Bei mir ist es etwas anderes, da ich lügen muss, sonst wäre ich arbeitslos. Ich darf nämlich im Labor nicht stillen und wenn dann muss ich ins Büro. Da wir aber Kurzarbeit haben und im Büro nix zu tun haben, wäre ich somit arbeitslos. Also erzähle ich es einfach niemanden und wenn wer fragt, muss ich leider lügen.Zierbanane hat geschrieben:Nee, mach ich nicht und seh ich absolut nicht ein. Klar habe auch ich (das muß ich zugeben, obwohl es DUMM ist) langsam Hemmungen in der Öffentlichkeit, aber LÜGEN werd ich deswegen nicht. Denn dann würde ich mich ja quasi dazu bekennen das es was schlechtes ist.zobelchen81 hat geschrieben:.... Meine ARbeitskollegen wissen auch nicht, dass ich noch stille. Sie fragen mich immer nur, wie das mit dem Abstillen geklappt hat und ich sage dann meist auch nur: Problemlos.
LG Sabrina


