Zusammenhang Nahrungsaufnahme - Milchproduktion
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inselkind08
- ist nicht mehr wegzudenken
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Zusammenhang Nahrungsaufnahme - Milchproduktion
Hallo,
ich brauche mal Euren Rat. Ich bin Muslimin und bald ist wieder Ramadan, d.h. Fastenzeit. Dann wird von der Morgendämmerung bis Sonnenuntergang (hier ca. von 4 Uhr früh bis 20.30Uhr) nichts gegessen und getrunken.
Im Islam ist es so, dass man als Frau in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht fasten muss (aber man darf), und man muss die Anzahl der nicht gefasteten Tage nachholen.
Während der Schwangerschaft habe ich (nachdem ich meine Frauenärztin gefragt hatte)gefastet. Dann letztes Jahr habe ich den Ramadan nicht gefastet, da hat das Zwerglein ja noch voll gestillt.
Wären wir momentan in einem arabischen Land oder es wäre Winter (kürzere Tage), dann würde ich es wohl einfach probieren. Aber hier ist die Fastenzeit so verdammt lang, andererseits sind da schon 30 Tage nachzuholen, wenn ich dieses Jahr nicht faste, sind es 60 Tage....
Was dabei allerdings am wichtigsten ist, wie wirkt es sich wohl auf die Milchproduktion aus, wenn man nur in der Nacht Nahrung zu sich nimmt? Das Zwerglein isst zwar mittlerweile 2-3 Mahlzeiten am Tag, aber nicht immer viel und er stillt noch immer nach Bedarf, was im Moment so 4-5 Mal am Tag und 2-3 Mal nachts ist. Ich möchte auch gerne weiter nach Bedarf stillen, und habe Bedenken das tagsüber nicht genug Milch da ist wenn ich die ganze Zeit nichts trinke!! (Momentan tendiere ich eher dazu nicht zu fasten, ich würde es wohl nur tuen wenn mir jemand sagen kann, kein Problem)
Was meinen die Still-Fachleute dazu? Kann der Körper trotzdem genug Milch bilden auch wenn ich nichts trinke? Von arabischen Frauen höre ich oft kein Problem... aber bei den meisten geht auch das fasten vor, das Kind kann dann ja mal mehr essen während die Mutter fastet. Aber ich möchte mein Kind nicht dazu "zwingen" (also vor Hunger) mehr zu Essen als er eigentlich würde nur weil ich faste...
Ich hoffe ihr werdet schlau aus meinem Geschreibsel...
verwirrte Grüsse
inselkind
ich brauche mal Euren Rat. Ich bin Muslimin und bald ist wieder Ramadan, d.h. Fastenzeit. Dann wird von der Morgendämmerung bis Sonnenuntergang (hier ca. von 4 Uhr früh bis 20.30Uhr) nichts gegessen und getrunken.
Im Islam ist es so, dass man als Frau in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht fasten muss (aber man darf), und man muss die Anzahl der nicht gefasteten Tage nachholen.
Während der Schwangerschaft habe ich (nachdem ich meine Frauenärztin gefragt hatte)gefastet. Dann letztes Jahr habe ich den Ramadan nicht gefastet, da hat das Zwerglein ja noch voll gestillt.
Wären wir momentan in einem arabischen Land oder es wäre Winter (kürzere Tage), dann würde ich es wohl einfach probieren. Aber hier ist die Fastenzeit so verdammt lang, andererseits sind da schon 30 Tage nachzuholen, wenn ich dieses Jahr nicht faste, sind es 60 Tage....
Was dabei allerdings am wichtigsten ist, wie wirkt es sich wohl auf die Milchproduktion aus, wenn man nur in der Nacht Nahrung zu sich nimmt? Das Zwerglein isst zwar mittlerweile 2-3 Mahlzeiten am Tag, aber nicht immer viel und er stillt noch immer nach Bedarf, was im Moment so 4-5 Mal am Tag und 2-3 Mal nachts ist. Ich möchte auch gerne weiter nach Bedarf stillen, und habe Bedenken das tagsüber nicht genug Milch da ist wenn ich die ganze Zeit nichts trinke!! (Momentan tendiere ich eher dazu nicht zu fasten, ich würde es wohl nur tuen wenn mir jemand sagen kann, kein Problem)
Was meinen die Still-Fachleute dazu? Kann der Körper trotzdem genug Milch bilden auch wenn ich nichts trinke? Von arabischen Frauen höre ich oft kein Problem... aber bei den meisten geht auch das fasten vor, das Kind kann dann ja mal mehr essen während die Mutter fastet. Aber ich möchte mein Kind nicht dazu "zwingen" (also vor Hunger) mehr zu Essen als er eigentlich würde nur weil ich faste...
Ich hoffe ihr werdet schlau aus meinem Geschreibsel...
verwirrte Grüsse
inselkind
- Altraia
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Re: Zusammenhang Nahrungsaufnahme - Milchproduktion
Wahrscheinlich wird Dein Körper die notwendige Milch auch trotz des Fastens bilden. Aber: Es ist für Dich selbst nicht empfehlenswert. Insbesondere den Verzicht auf Flüssigkeit, so viele Stunden lang, bei der Wärme, trotz Stillens, halte ich für gewagt.
Liebe Grüße,
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
Christine mit Sohn (2/05), Tochter (6/07) und Tochter (2/14)
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inselkind08
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Re: Zusammenhang Nahrungsaufnahme - Milchproduktion
ja es ist ja auch ohne Stillen schon anstrengend 30 Tage lang zu fasten...
Was sagen die anderen dazu? seit ihr derselben Meinung wie Altraia?
Was sagen die anderen dazu? seit ihr derselben Meinung wie Altraia?
- darkdragonsoule
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Re: Zusammenhang Nahrungsaufnahme - Milchproduktion
vielleicht könntest du ja bis abends fasten mit essen und wenigstens jede stunde etwas trinken?ich finde das gefährlich für deinen körper so viele tage so lange nichts zu trinken.ich denke nur abends essen ist nicht so schlimm.aber dein körper braucht wasser.
- joso
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Re: Zusammenhang Nahrungsaufnahme - Milchproduktion
Hmmm ... das die verpassten Fastentage nachgeholt werden müssen ... Kumuliert sich dass dann von mhereren Jahren? Ich glaube, da ist irgend etwas falsch ausgelegt. Du sollst sie dann nachholen, wenn der Grund des nicht Fastenkönnens vorübergehend war. Aber wenn es "dauerhaft" ist, dann solltest Du vermutlich versuchen beim nächsten Fasten dabei-sein-zu-können. So wäre mein Verständnis. Was ist denn mit den Alten und Kranken, die nicht fasten können/müssen und bevor sie in der Lage sind die vielen Tage aus evtl. mehreren Jahren nachzuholen sterben sie. Ich denke, dass damit nicht das ewige Heil gefährdet ist und das das Nichtfasten zu einem Ausschluss führt weder hier noch dort. Dass es nachgeholt werden soll oder dass (auch wenn stillende Mütter nicht fasten müssen - aber sollen/können; ist eher so gemeint, dass sich niemand hinter SS, Stillen, dem Alter, einer Krankheit verstecken soll sondern den Glauben ernst nehmen und wenn möglich am fasten teilnehmen sollte.
Ansonsten halte ich Dein Kind für zu jung, um auf das Stillen am Tage zu verzichten, weil DU fastest. Überspitzt formuliert finde ich es dann von dir egoistisch dass DU fasten möchgtest und dein Kind (keine Wahl hat) ebenfalls Mama-fasten machen muss.
Medizinisch ist es sicher besser, Du sorgst für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt, sonst könnte Dein Körper irgendwann schlapp machen oder die Qualität der Milch für Dein Kind könnte leiden. Wie wäre es mit einem Teilzeit-Fasten? Du verzichtest auf bestimmte Dinge? Das Fasten dient ja hauptsächlich der spirituellen Besinnung auf Allah und seine Gebote - es ist keine Reinigung des Körpers (sonst wäre ja nicht das allabendliche kleine Fastenbrechen) Du kannst Allah auch Ehre erbieten wenn Du Dich bewußt und gesund ernährst und Dich um Dein Kind kümmerst und dieses versorgst.
Ansonsten halte ich Dein Kind für zu jung, um auf das Stillen am Tage zu verzichten, weil DU fastest. Überspitzt formuliert finde ich es dann von dir egoistisch dass DU fasten möchgtest und dein Kind (keine Wahl hat) ebenfalls Mama-fasten machen muss.
Medizinisch ist es sicher besser, Du sorgst für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt, sonst könnte Dein Körper irgendwann schlapp machen oder die Qualität der Milch für Dein Kind könnte leiden. Wie wäre es mit einem Teilzeit-Fasten? Du verzichtest auf bestimmte Dinge? Das Fasten dient ja hauptsächlich der spirituellen Besinnung auf Allah und seine Gebote - es ist keine Reinigung des Körpers (sonst wäre ja nicht das allabendliche kleine Fastenbrechen) Du kannst Allah auch Ehre erbieten wenn Du Dich bewußt und gesund ernährst und Dich um Dein Kind kümmerst und dieses versorgst.
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inselkind08
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Re: Zusammenhang Nahrungsaufnahme - Milchproduktion
Also nochmal ganz klar ich will mit Sicherheit nicht mein Kind gefährden, oder ihm auch nur das Stillen erschweren, deshalb frage ich ja hier.... Wäre es mir egal würde ich einfach fasten. Aber das Wohl meines Kindes ist einfach das wichtigste für mich, und ich kann deshalb auch durchaus noch ein Jahr nicht fasten. Halbes Fasten gibt es im Islam nicht. Aber ich finde die Regeln des Fastens sind sehr human. Kinder sollen nicht fasten, Schwangere, Stillende, Kranke und Alte müssen nicht fasten... das Nachholen des Fastens unterliegt bestimmten Bedingungen. Wenn eine Schwangere, Stillende durch das Fasten ihr Kind gefährden würde, muss das Fasten später nachgeholt werden, würde sie das Kind und ihre eigene Gesundheit gefährden dann soll sie für jeden Fastentag einen Armen speisen. Genauso gilt das auch für Alte und Kranke, die geben dann auch eine Armenspeisung, wenn sie das finanziell nicht können, dann gilt ihre Absicht. Der Koran fordert übrigens das Stillen von 2 vollen Jahren, wenn eine Frau nun viele Kinder bekommt und dazwischen nicht zum Fasten kommt, und stirbt bevor sie ihr Fasten nachgeholt hat, können ihre Kinder für sie fasten. Man muss das Fasten auch nicht am Stück nachholen, sondern man kann es auch über lange Zeit verteilen und immer nur einen Tag fasten.
Es stimmt, nicht-trinken ist am schwierigsten, aber es steht so im Koran, wie auch die Regeln wer fasten muss und wer nicht. Und der Ramadan ist immer eine wunderschöne Zeit, ich habe es nie als unmachbar empfunden. Aber die Gesundheit geht vor und das sieht auch der Islam so.
Mir ging es hier eigentlich nur um die medizinische Einschätzung (von nicht-Muslimen, denn wie schon erwähnt neigen Muslime, auch Ärzte, dazu zu sagen "kein Problem"). Ich möchte wissen, ob es möglich wäre zu fasten oder ob ich damit mir oder meinem Kind schaden könnte, um zu entscheiden was ich tue (wobei ich nicht denke das ich fasten werde und es auch nicht vorhatte, aber meine Schwiegermutter nervte da grad ein bissel) und vor allem um einzuschätzen ob ich mein Fasten nachholen muss oder ob ich für eine Armenspeisung spenden kann...
Also freue wenn noch jemand eine medizinische Einschätzung zum Stillen-Fasten-Thema hat...
Es stimmt, nicht-trinken ist am schwierigsten, aber es steht so im Koran, wie auch die Regeln wer fasten muss und wer nicht. Und der Ramadan ist immer eine wunderschöne Zeit, ich habe es nie als unmachbar empfunden. Aber die Gesundheit geht vor und das sieht auch der Islam so.
Mir ging es hier eigentlich nur um die medizinische Einschätzung (von nicht-Muslimen, denn wie schon erwähnt neigen Muslime, auch Ärzte, dazu zu sagen "kein Problem"). Ich möchte wissen, ob es möglich wäre zu fasten oder ob ich damit mir oder meinem Kind schaden könnte, um zu entscheiden was ich tue (wobei ich nicht denke das ich fasten werde und es auch nicht vorhatte, aber meine Schwiegermutter nervte da grad ein bissel) und vor allem um einzuschätzen ob ich mein Fasten nachholen muss oder ob ich für eine Armenspeisung spenden kann...
Also freue wenn noch jemand eine medizinische Einschätzung zum Stillen-Fasten-Thema hat...
- joso
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Re: Zusammenhang Nahrungsaufnahme - Milchproduktion
Danke, für die nochmalige "Auslegung". So bewandert bin ich nun doch nicht im Koran.
Wenn der Koran zwei Jahre Stillen vorsieht, dann solltest Du vom Fasten "befreit" sein und dürftest m.E. die Armenspende ersatzweise vornehmen.
Medizinisch halte ich mich mal zurück, da können hier kompetente Leute sagen wie es aussieht mit Fasten UND Stillen.
(aber interessieren würde mich das schon, wenn die Fastentage aufgehoben werden und ggf. nach dem Tod an die Kinder "weitervererbt" werden. Das hieße, dass es sich kummuliert und im "ungünstigsten" sich die Fastentage für die Kinder häufen? Ab wann kann denn eine Armenspeisung an Stelle dessen treten bzw. ab wann dürfte dann gespendet werden? bzw. wann gilt der Wille/Vorsatz als "genug"? Oh mann - da hätte ich jetzt Fragen über Fragen, aber Du musst hier nicht antworten, dass schreddert sonst den Fred
)
Wenn der Koran zwei Jahre Stillen vorsieht, dann solltest Du vom Fasten "befreit" sein und dürftest m.E. die Armenspende ersatzweise vornehmen.
Medizinisch halte ich mich mal zurück, da können hier kompetente Leute sagen wie es aussieht mit Fasten UND Stillen.
(aber interessieren würde mich das schon, wenn die Fastentage aufgehoben werden und ggf. nach dem Tod an die Kinder "weitervererbt" werden. Das hieße, dass es sich kummuliert und im "ungünstigsten" sich die Fastentage für die Kinder häufen? Ab wann kann denn eine Armenspeisung an Stelle dessen treten bzw. ab wann dürfte dann gespendet werden? bzw. wann gilt der Wille/Vorsatz als "genug"? Oh mann - da hätte ich jetzt Fragen über Fragen, aber Du musst hier nicht antworten, dass schreddert sonst den Fred
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rocking mammal
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- Registriert: 06.08.2009, 17:11
Re: Zusammenhang Nahrungsaufnahme - Milchproduktion
mh, das ist seeeehr interessant, finde ich.
wenn du noch voll stillen würdest, würde ich sagen: tu es nicht! - aber da du ja nun teil-stillst, würde ich es glaube ich unter umständen versuchen. allerding spielen denke ich auch die rahmenbedingungen eine große rolle - hast du die möglichkeit, dich tagsüber viel auszuruhen oder musst du dich sehr beanspruchen? kannst du es einrichten, nachts viel zu trinken, evt. mit wecker stellen?
vorab könntest du schon mal eine weile abpumpen und muttermilch einfrieren, damit du etwas da hättest, wobei es bei deinem kind wohl eher um die brust als um die milch geht, oder täusche ich mich da?
wie gesagt, versuchen kannst du es und wenn du nach zwei, drei tagen merkst, es klappt gar nicht, dann kannst du das fasten doch abbrechen, oder geht das dann nicht mehr?
eines würde ich mir vorher allerdings überlegen: würdest du die gefahr, abzustillen in kauf nehmen? ich denke nicht, dass es soweit kommen würde, aber damit würde ich mich vorsichtshalber schon auseinandersetzen.
bin gespannt auf weitere berichte von dir!
lg
rm
wenn du noch voll stillen würdest, würde ich sagen: tu es nicht! - aber da du ja nun teil-stillst, würde ich es glaube ich unter umständen versuchen. allerding spielen denke ich auch die rahmenbedingungen eine große rolle - hast du die möglichkeit, dich tagsüber viel auszuruhen oder musst du dich sehr beanspruchen? kannst du es einrichten, nachts viel zu trinken, evt. mit wecker stellen?
vorab könntest du schon mal eine weile abpumpen und muttermilch einfrieren, damit du etwas da hättest, wobei es bei deinem kind wohl eher um die brust als um die milch geht, oder täusche ich mich da?
wie gesagt, versuchen kannst du es und wenn du nach zwei, drei tagen merkst, es klappt gar nicht, dann kannst du das fasten doch abbrechen, oder geht das dann nicht mehr?
eines würde ich mir vorher allerdings überlegen: würdest du die gefahr, abzustillen in kauf nehmen? ich denke nicht, dass es soweit kommen würde, aber damit würde ich mich vorsichtshalber schon auseinandersetzen.
bin gespannt auf weitere berichte von dir!
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rm
--- viele Grüße! ---
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Maja
- SuT-Legende
- Beiträge: 8590
- Registriert: 18.10.2004, 22:40
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Re: Zusammenhang Nahrungsaufnahme - Milchproduktion
Wenn Du noch so viel stillst, gefährdest Du tatsächlich Deine Gesundheit, wenn Du den ganzen Tag nichts trinkst! Daher wird mit Sicherheit diese Regelung mit der Armenspeisung greifen.
Nichts essen tagsüber ist vermutlich nicht so dramatisch, das übersteht ein normal ernährter, ansonsten gut versorgter Körper ganz gut, auch während des Teilstillens. Man isst ja vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang (oder?) und wenn man dann tagsüber noch was trinken würde (Wasser, Tee, Brühe, Säfte) dann wäre das vermutlich alles ok.
Aber so, ohne Nährstoffe und Flüssigkeit tagsüber wird der Körper fürs Stillen Deine Reserven auszehren, und neben Mineralstoff- und Vitaminmangel sind bei Kreislaufprobleme und evtl. Dehydrierungsanzeichen wie Kopfschmerzen, Nierenschmerzen und Übelkeit zu erwarten. Für 2-3 Tage könnte man das wohl noch ausgleichen, aber nicht für 30 Tage. Meiner Meinung nach ist dringend davon abzuraten, selbst wenn die Versorgung Deines Kindes anfangs nicht unmittelbar gefährdet sein dürfte, für Dich ist das gesundheitlich problematisch und nach spätestens 1-2 Wochen wird es sich wohl auch auf die Milch auswirken.
Alles Gute für Deine richtige Entscheidung!
Nichts essen tagsüber ist vermutlich nicht so dramatisch, das übersteht ein normal ernährter, ansonsten gut versorgter Körper ganz gut, auch während des Teilstillens. Man isst ja vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang (oder?) und wenn man dann tagsüber noch was trinken würde (Wasser, Tee, Brühe, Säfte) dann wäre das vermutlich alles ok.
Aber so, ohne Nährstoffe und Flüssigkeit tagsüber wird der Körper fürs Stillen Deine Reserven auszehren, und neben Mineralstoff- und Vitaminmangel sind bei Kreislaufprobleme und evtl. Dehydrierungsanzeichen wie Kopfschmerzen, Nierenschmerzen und Übelkeit zu erwarten. Für 2-3 Tage könnte man das wohl noch ausgleichen, aber nicht für 30 Tage. Meiner Meinung nach ist dringend davon abzuraten, selbst wenn die Versorgung Deines Kindes anfangs nicht unmittelbar gefährdet sein dürfte, für Dich ist das gesundheitlich problematisch und nach spätestens 1-2 Wochen wird es sich wohl auch auf die Milch auswirken.
Alles Gute für Deine richtige Entscheidung!
2004/2006/2014
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jusl
- Jusl Almighty
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- Registriert: 19.03.2007, 10:54
- Wohnort: nördlich des Weißwurstäquators
Re: Zusammenhang Nahrungsaufnahme - Milchproduktion
Aus stillberaterischer Sicht: ich schließe mich Majas Ausführungen (vielen Dank dafür!) komplett an.
LG,
Julia
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Julia




