HILFE - ich hätte nie gedacht, dass ich zu wenig Milch habe!

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Vki
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HILFE - ich hätte nie gedacht, dass ich zu wenig Milch habe!

Beitrag von Vki »

Hallo zusammen,

Ich arbeite wieder vollzeit seit Frederick 3 Monate alt ist. Was ich merke ist, dass die Milch, die ich abpumpe ihm niemals reicht, dabei pumpe ich gute 300-400ml pro Arbeitstag. Seit er bei der Tagesmutter ist, trinkt er soooo viel, unglaublich. Gestern zum Beispiel wieder mal 600ml!

Naja, ich weiss ja nicht, wie viel er jeweils aus der Brust getrunken hat, aber seit ich arbeite nimmt er auch viel besser zu. Er war auch mit 3 Monaten kein Dünner (fast 6kg), aber er hat enorm zugelegt. Das macht mir jetzt aber keine Sorgen, denn er soll ruhig nach seinem Bedarf trinken. Ich frage mich nur, ob ich vorher zu wenig Milch hatte?? Oder trinken Babys allgemein viel mehr aus der Flasche? Frederick trinkt, als würde er bei mir immer hungern... ich verstehe das nicht :?:

In letzter Zeit ist mir auch aufgefallen, dass er zu Hause knötig ist, vielleicht reicht ihm meine Milch nicht? Das kann ich ja nicht so schnell nachproduzieren. Ich habe mir jetzt überlegt, an den freien Tagen jeweils etwas zuzufüttern, damit er nicht hungert. Oje... bin aber schon recht unsicher, ob ich das richtige tu.

Mehr kann ich im Geschäft nicht abpumpen, ich habe einen sehr stressigen Job, bin froh, wenn ich 2-3 mal für 30 Minuten wegkomme.
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Maline
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Re: HILFE - ich hätte nie gedacht, dass ich zu wenig Milch habe!

Beitrag von Maline »

Hallo,
ich kenne das sehr gut! Ich bin damals vollzeit arbeiten gegangen als Antonia 10 Wochen alt war. Allerdings habe ich immer genauso viel Milch produziert wie sie grade brauchte. Und das war völlig unterschiedlich. Von 80ml bis 300ml war alles dabei. Bei erhötem Bedarf habe ich an den freien Tagen und in den Nächten viel mehr gestillt. So kam am nächsten Arbeitstag wieder ausreichend Milch.
Aus einer Flasche trinken ist halt leichter, aber wenn Du Dir das Stillen noch lange aufrecht erhalten möchtest, würde ich nicht eine Mahlzeit an Deinen freien Tagen ersetzten. Im gegensatz würde ich ihm die Brust öfter anbieten wenn er knatschig ist.
Antonia hat sich relativ schnell daran gewöhnt, dass es eine Flasche gibt, wenn ich weg bin und die Brust wenn ich da bin. Es war natürlich ziemlich anstrengend, aber es hat sich gelohnt. 2 1/2 Jahre haben wir so durchgehalten.

Ich wünsche Dir alles Gute.

LG
Caro
Liebe Grüße Caro
Vki
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Re: HILFE - ich hätte nie gedacht, dass ich zu wenig Milch habe!

Beitrag von Vki »

Hallo Caro,

Oh, wie gerne würde ich auch lange stillen, mein Ziel waren immer 1 Jahr, aber seit der Geburt kann ich es mir sogar vorstellen, langzeitstillend zu werden :D

Also bei mir klappt es leider nicht mit Angebot = Nachfrage, oder aber pumpen ist nicht so effizient. Frederick möchte an meinen Arbeitstagen auch nicht öfters trinken zu Hause. Manchmal denke ich echt, ich kann nicht soviel produzieren, wie es seinem Bedarf entspricht!!

Hungert er denn nicht ein wenig an meinen freien Tagen? Das möchte ich auch nicht! Ich habe immer gedacht, es dauere seine Zeit, bis wieder mehr Milch zur Verfügung steht. :?:
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~Anna~
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Re: HILFE - ich hätte nie gedacht, dass ich zu wenig Milch habe!

Beitrag von ~Anna~ »

Ich denke nicht das du zuwenig Milch hast. Das Problem beim Pumpen ist, das viele Frauen einfach nicht so viel herausbekommen wie es das Kind schaffen würde.
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Maline
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Re: HILFE - ich hätte nie gedacht, dass ich zu wenig Milch habe!

Beitrag von Maline »

Ich glaube nicht, dass er hungert. Zumindest dann nicht, wenn er immer bei Bedarf an Deine Brust kann. Wir hatten manchmal Tage, da habe ich nur einmal gestillt, dafür 22 Stunden fast ununterbrochen!Irgendwann hat sich auch Deine Brust auf den Bedarf eingestellt.
Ich habe zu Beginn meiner Arbeitszeit immer gesagt, dass ich noch drei Monate stille. Dannn waren diese vorbei und ich dachte,... ach drei Monate schaffe ich noch. Nach 1 1/2 Jahren habe ich es aufgegeben irgendwelche Ziele zu setzen und es einfach geschehen lassen. Man merkt einfach, wenn die Zeit gekommen ist.

Ich wünsche Dir und Frederick für Eure Stillbeziehung alles Gute, viel Kraft und Verständnis für einander.

LG

Caro
Liebe Grüße Caro
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