Hallo Ihr Lieben,
eine Bekannte von mir hatte von Anfang an Probleme mit dem Stillen. Leider hat sie nicht kontinuierlich gestillt, sondern zwischendurch auch abgepumpt und mit Flasche gefüttert, zusätzlich hat sie Probleme mit den Brustwarzen (Hohlwarzen) und war anfangs auch stark unsicher.
Mittlerweile hat der Kleine ( 6 Wochen alt ) eine totale Saugverwirrung und stillen klappt so gut wie gar nicht mehr.
Sie möchte aber gerne mind. 6 Monate auschließlich Muttermilch füttern.
Nun pumpt sie ab (Pumpe Symphonie von Weleda, beide Brüste gleichzeitig). Leider sitzt sie manchmal 45 Minuten für 50ml und es tropft auch eher als das es spritzt. Tagsüber pumpt sie alle 2 Stunden, nachts alle 3 Stunden.
Da der Kleine fast 200ml pro Mahlzeit trinkt und sie nun nicht mehr mit dem Abpumpen hinterher kommt, sind bald alle Vorräte aufgebraucht.
Auch der Versuch 2 Tage lang ausschließlich zu stillen hat leider nichts gebracht außer einen "beinah-Nervenzusammenbruch".
Was kann ich der Mutter raten?
Danke Euch sehr für Eure Tipps!
Fragen zum Abpump-Stillen
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- Deine-Doula
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Fragen zum Abpump-Stillen
Liebe Grüße - Sandy
Deine Doula für die Region Koblenz-Neuwied-Bonn
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- Nellie
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Re: Fragen zum Abpump-Stillen
Hallo,
ich habe bei Linn 13 Monate abgepumpt, da sie nicht trinken kann. Davon habe ich damit 7 Monate fast vollgestillt. Fast sage ich, weil es immer mal wieder vorkam, dass wir eine Mahlzeit Fertigmilch gegeben haben. Das wchtigste, um das alles durchzuhalten, finde ich, dass man den Druck rausnimmt. Alles, was rauskommt, bekommt das Baby. Und wenn es nicht reicht, bekommt es eben den besten Muttermilchersatz, den es gibt. Prenahrung ist zwar nicht so absolut perfekt wie Muttermilch, aber heutzutage doch wirklich eine geeignete und sehr gut Alternative.
Ich vermute, sie hat Schwierigkeiten, dass der MSR ausgelöst wird. Vielleicht kann sie ihr Baby mal an die eine Seite anlegen, nur zum Kuscheln, wenn es nicht trinken kann/mag und auf der anderen Seite abpumpen. Manchen hilft das.
LG
Nellie
ich habe bei Linn 13 Monate abgepumpt, da sie nicht trinken kann. Davon habe ich damit 7 Monate fast vollgestillt. Fast sage ich, weil es immer mal wieder vorkam, dass wir eine Mahlzeit Fertigmilch gegeben haben. Das wchtigste, um das alles durchzuhalten, finde ich, dass man den Druck rausnimmt. Alles, was rauskommt, bekommt das Baby. Und wenn es nicht reicht, bekommt es eben den besten Muttermilchersatz, den es gibt. Prenahrung ist zwar nicht so absolut perfekt wie Muttermilch, aber heutzutage doch wirklich eine geeignete und sehr gut Alternative.
Ich vermute, sie hat Schwierigkeiten, dass der MSR ausgelöst wird. Vielleicht kann sie ihr Baby mal an die eine Seite anlegen, nur zum Kuscheln, wenn es nicht trinken kann/mag und auf der anderen Seite abpumpen. Manchen hilft das.
LG
Nellie
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jusl
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Re: Fragen zum Abpump-Stillen
Also mit 6 Wochen ist das Baby noch sehr jung - was gut ist! Mit fachkundiger Anleitung sind die Chancen, doch noch zum Stillen zu kommen, ja sehr gut. Von daher könntest Du ihr raten, eine mit Saugverwirrung erfahrene Stillberaterin zu kontaktieren, die eben auch alle nötigen Kniffe drauf hat, etwa Sandwich- und asymmetrische Anlegetechnik, zur Not auch Umgewöhnungsprogramme (einfach am Telefon fragen), und dann kann das durchaus noch klappen. (realistischer Zeitrahmen bis das Baby komplett an der Brust trinkt: irgendwas zwischen 2 Tage und 2 Wochen, fitte Fachfrau an der Seite vorausgesetzt.)
Falls die Mutter das nicht möchte, kannst Du ihr raten, sich über stressarmes Pumpstillen zu informieren, wobei sie da wahrscheinlich akzeptieren müssen wird, dass die Milchmenge mehr oder weniger schnell zurückgeht (v.a., da dies bereits jetzt schon der Fall ist).
LG,
Julia
Falls die Mutter das nicht möchte, kannst Du ihr raten, sich über stressarmes Pumpstillen zu informieren, wobei sie da wahrscheinlich akzeptieren müssen wird, dass die Milchmenge mehr oder weniger schnell zurückgeht (v.a., da dies bereits jetzt schon der Fall ist).
LG,
Julia