Stillen nach Bedarf - Spuckproblem

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

Moderatoren: Anjamaria01, klecksauge, SchneFiMa, Mondenkind

Benutzeravatar
stjaerna
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1701
Registriert: 29.05.2009, 09:42
Wohnort: Unterfranken

Re: Stillen nach Bedarf - Spuckproblem

Beitrag von stjaerna »

monsmasima hat geschrieben:Mein Sohn hat auch viel gespuckt, manchmal noch Stunden nach dem letzten Stillen. (So "flockig" wird es auch, ohne das neue Milch dazukommt.) Es war für mich aber keinerlei Zusammenhang mit der Stillhäufigkeit zu erkennen (habe immer nach Bedarf gestillt), mit meinem Essen auch nicht (ich habe eigentlich alles gegessen, außer in der allerersten Zeit).
Er hat super zugenommen und so habe ich mir keine Gedanken gemacht und bin halt immer mit Spucktuch rumgelaufen.
Seit er ungefähr ein halbes Jahr alt war, wurde es weniger. Er hatte dann so Spucktage, an denen er viel gespuckt hat, und Tage an denen er fast gar nicht gespuckt hat. Mittlerweile hat es sich quasi vollständig gegeben.
Super. Das ist bei mir echt ähnlich. Hab ja auch schon Zeiten gehabt, in denen ich die Stillhäufigkeit unnatürlich gezogen habe, aber da hat sie auch gespuckt. Also kann ich ja ruhig auch füttern, wenn sie es mag!
Zunehmen tut sie halt nicht soooo gut. Aber sie nimmt zu. (300 g in den letzten 3 Wochen).
Dass es mit nem halben Jahr besser wird, macht Hoffnung :-)
Kinder müssen mit Erwachsenen sehr viel Nachsicht haben. (A. d. Saint-Exupéry)
Stjaerna mit Räubertochter 2009 und zwei Sternchen im Herzen.
Benutzeravatar
stjaerna
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1701
Registriert: 29.05.2009, 09:42
Wohnort: Unterfranken

Re: Stillen nach Bedarf - Spuckproblem

Beitrag von stjaerna »

lucca77 hat geschrieben:Wegen des Essens: ich hab beim ersten Kind von meiner Hebi eine Liste mit "verbotenen " Nahrungsmitteln bekommen, danach wäre ich wohl innerhalb kürzester Zeit an Mangelernährung zugrunde gegangen :roll: . Ich hab in den ersten Monaten ein wenig aufgepasst mit blähenden Nahrungsmitteln (Hülsenfrüchte, rohe Zwiebeln, Kohl etc.) und mit Zitrusfrüchten bzw. solchen die viel Säure enthalten. Dann hab ich nach und nach immer mal was ausprobiert, also z.B. auch mal Lauch gegessen und einfach beobachtet, ob meine Kleine reagiert - letztendlich war dies nie der Fall, nur nach exzessivem Erdbeerkonsum meinerseits bekam sie Ausschlag... :oops:
*nickt* Okay. Ich glaube, sie sind auch nur Anfangs so "empfindlihc" und nicht die ganze Stillzeit über, oder?
Und Erdbeeren ess ich für mein Leeeben gern! Wund wurde sie davon noch nicht. Nur dachte ich eben, das Spucken könnt davon kommen - aber wie ich gestern sah brachte weglassen auch keine Besserung ;-) Also ran an die roten Früchte! (Ich kann mich ja etwas mäßigen und keine 2 Pfund auf einmal mampfen ;-) )
Kinder müssen mit Erwachsenen sehr viel Nachsicht haben. (A. d. Saint-Exupéry)
Stjaerna mit Räubertochter 2009 und zwei Sternchen im Herzen.
Benutzeravatar
stjaerna
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1701
Registriert: 29.05.2009, 09:42
Wohnort: Unterfranken

Re: Stillen nach Bedarf - Spuckproblem

Beitrag von stjaerna »

kabafreak hat geschrieben:unsere kleine spuckt auch sehr viel,
zum einen hat sie noch nicht raus an der brust zu nuckeln ohne das milch rauskommt, wenn sie eben nicht hungrig ist sondern nur nuckeln will und zum anderen schluckt sie viel luft und beim bäuern kommt auch immer material mit.
seitdem wir sie nach dem stillen mehr aufrecht halten, kann die luft besser entweichen und sie spuckt weniger. wir behelfen uns mit einem schnuller wenn sie sich über die fliessende milch beim brustnuckeln aufregt.
Guter Tipp! Ihren Schnuller mag sie eh, da kann ich das ruhig mal probieren.

Danke allen für die Antworten!
Kinder müssen mit Erwachsenen sehr viel Nachsicht haben. (A. d. Saint-Exupéry)
Stjaerna mit Räubertochter 2009 und zwei Sternchen im Herzen.
Benutzeravatar
Robo-mami
Dipl.-SuT
Beiträge: 4922
Registriert: 05.11.2008, 13:33

Re: Stillen nach Bedarf - Spuckproblem

Beitrag von Robo-mami »

Kennt sich die Osteopathin mit Kiss aus? Es muß nicht sein, das dein Baby mehr Symptome hat. Das spucken alleine würde mir reichen um einen Termin bei einem der Kiss-Docs aus zu machen. Wir haben beim Großen nicht gewußt das es was wie Kiss gibt und das er das haben könnte. Sondern alles auf was anderes geschoben. Es kann auch sein, das es wirklich nicht so ist, aber ausschließen würde ich es nicht. Und Kiss verwächst sich nicht, sondern es bleibt unbehandelt immer.

Schreib doch mal im Forum mein besonderes Kind... Bettina kennt sich bestens aus mit dem Thema.

Für mich klingt es leider immer mehr nach Kiss.
Licht und Liebe Robo-mami

Ps: meine Leertaste klemmt leider ab und an.
Benutzeravatar
stjaerna
ist nicht mehr wegzudenken
Beiträge: 1701
Registriert: 29.05.2009, 09:42
Wohnort: Unterfranken

Re: Stillen nach Bedarf - Spuckproblem

Beitrag von stjaerna »

WErd mich mal um Freischaltung bemühen.
(Wenn ich mir die Symptome im Erwachsenenalter so ansehe, könnte man glatt meinen, ich hab das auch)
Kinder müssen mit Erwachsenen sehr viel Nachsicht haben. (A. d. Saint-Exupéry)
Stjaerna mit Räubertochter 2009 und zwei Sternchen im Herzen.
Benutzeravatar
Mitzl
ist gern hier dabei
Beiträge: 58
Registriert: 03.03.2007, 15:40
Wohnort: München

Re: Stillen nach Bedarf - Spuckproblem

Beitrag von Mitzl »

Hallo,

meine Kleine ist gerade 6 Wochen alt und wir kämpfen mit ähnlichen Problemen, da sie gerade mitten in den 3-Monats-Koliken steckt. Uns hat es gut getan, daß ich seit zwei Tagen versuche, die Mahlzeiten wieder etwas zu begrenzen. Vorher habe ich nach Bedarf gestillt und es hat sich immer mehr zum Dauerstillen hochgeschaukelt, die Kleine hatte auch fürchterliche Bauchschmerzen und spuckte viel. Ich habe schließlich bemerkt, daß sie sich bei Bauchschmerzen immer mit Stillen beruhigen lassen möchte, obwohl ihr eh schon schlecht ist, und daß es ihr nicht gut tut, immer noch mehr hineinzupulvern. Also habe ich versucht, darauf zu achten, ob sie wirklich noch Hunger hat (wach, schnaufelnd, suchend) oder ob sie nur narrisch vom Bauchweh ist (schläfrig, weinerlich, plötzlich aufschreiend) und beruhige sie durch Schaukeln und Herumtragen, wenn sie bereits satt ist. Jetzt geht es ihr schon merklich besser, sie hat heute am Tag drei Mal mehrere Stunden geschlafen und liegt jetzt auch schon seit acht im Bett ohne daß wir etwas hören. Auch die Bauchschmerzen und das Spucken sind besser geworden. Die Blähungen lassen sich wieder durch Radeln entlüften. Für uns war es also gut, die Mahlzeiten zu "entrümpeln" und auf die Hungerzeiten zu beschränken.

Wenn sie übrigens echt noch Hunger hat, ist es ganz einfach - dann macht sie mir die Hölle heiß. :D So kann ich Hunger und Nervositätsstillen ganz gut unterscheiden.
Bild Bild
Bild
Antworten

Zurück zu „Stillforum“