Kann man Essstörungen antrainieren?

Fragen und Antworten rund um das Thema Stillen

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Sterngucker
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Kann man Essstörungen antrainieren?

Beitrag von Sterngucker »

Hi zusammen!

Ich habe gerade eine Unklarheit wegen der Häufigkeit vom Stillen. Es ist so...ich stille meinen Süßen immer dann, wenn er es möchte. Das hat sich bisher auch ganz gut angefühlt und dennoch habe ich einen Zwiespalt in mir. Ich finde es kein Thema ihn immer zu stillen wenn er hunger hat..ganz klar. Nur bin ich mir unsicher mit dem stillen das manchmal zum beruhigen, runter kommen und einschlafen dient.

Ich merk das er nicht mehr wirklcih hunger hat, weil er ein schlückchen nimmt wieder weg geht wieder hin usw.. Genauso vorm schlafen. wir liegen zusammen im Bett er trinkt und hängt irgendwann nur doch an mir dran und nuckelt ab und zu ein bißchen.

Ich mache mir darüber solche gedanken weil ich Jahre unter einen heftigen Essstörung gelitten habe und auch heute noch zum essen greifen möchte wenn unangenehme Gefühle da sind, ich müde bin oder so.

Ich lese gerade ein Buch (Auch kleine Kinder haben großen Kummer) indem unter anderem beschrieben wird wie das Weinen von Babys mit allen möglichen Mitteln unterdrückt wird schnuller,schunkeln, singen...und eben auch mit stillen...das viele das Stillen dazu verwenden um Babys zu beruhigen und diese dann später im Erwachsenenleben zum Essen greifen um Gefühle nicht spüren zu müssen.
Das man eben das Stillen nur zur Nahrungsaufname geben soll und sonst die Kinder darin unterstützen ihre Gefühle ausdrücken zu dürfen...Ich finde das sehr gut und halte viel davon.

Man weiß ja auch von so vielen Menschen die in Stress oder Trauer-situationen zunehmen weil sie sich mit Essen befriedigen.

Ich möchte ihm das so gerne ersparen. Er soll nicht den gleichen Scheiß durchmachen wie ich es gemacht habe und sein halbes Leben (oder wer weiß auch immer) ein gestörtes Verhältnis zum Essen bekommen.
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zwieback
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Re: Kann man Essstörungen antrainieren?

Beitrag von zwieback »

abo
bin grade zu müde um klar genug schreiben zu können
später mehr
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ApplePie
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Re: Kann man Essstörungen antrainieren?

Beitrag von ApplePie »

Hallo :)

Ich kann deine Bedenken verstehen, dich gleichzeitig aber auch versuchen zu beruhigen. Das was dein Kind macht ist völlig normal und in Ordnung. Die Brust ist außer Nahrungsquelle auch ein großer Rückhalt und Tröster. Sicher ist es wichtig Kindern auch auf andere Art Rückhalt geben zu können, aber gerade am Anfang ist die Brust für ein stillendes Kind einfach das wichtigste ;) Ich stille Arian im Juli 2 Jahre lang, und er ist durchaus in der Lage Wut und Frust/Trauer anders rauszulassen als durch stillen. Er stillt manchmal wenn er sich gestoßen hat, wenn er großen Kummer hat o.ä

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lunite
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Re: Kann man Essstörungen antrainieren?

Beitrag von lunite »

Hallo!
Wie alt ist denn Dein Kind? Mein Sohn macht es ganz genauso. Er nuckelt vor allem abends und nachts mehr, als dass er wirklich trinkt. Würde er einen Schnuller nehmen, sähe es wahrscheinlich genauso aus. Ich finde, eher im Gegenteil wird ein Schuh draus. Unsere nach Bedarf gestillten Kinder machen die Erfahrung, dass einerseits jemand da ist, der auf ihre Bedürfnisse eingeht. Andererseits machen sie die Erfahrung, dass sie selbst etwas tun können, um sich besser zu fühlen. Babys haben ja noch keine anderen Möglichkeiten, sich zu beruhigen oder z.B. Wut 'rauszulassen'. Wenn Du Deinem Kind später, wenn es so drei, vier Jahre alt ist, immer gleich die Brust anbieten würdest, weil es wütend oder traurig ist, dann würde ich mir Gedanken machen, ob man mit Gefühlen nicht auch anders umgehen kann. Aber das macht ja eigentlich kein normaler Mensch.... Auch wenn es schwer fällt, versuche trotz Deiner eigenen Erfahrungen, möglichst auf Deinen Bauch zu hören. Und wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Baby einfach noch ein bisschen nuckeln möchte, dann gib ihm genau das. Zur Entwicklung von Essstörungen braucht es noch mehr als möglicherweise 'falsches' Stillen.
Ich habe grossen Respekt vor Dir, dass Du es geschafft hast, Deine Essstörung zu überwinden.
LG
Regine
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Sterngucker
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Re: Kann man Essstörungen antrainieren?

Beitrag von Sterngucker »

Oh man, ich merke das ist echt ziehmlich schwierig für mich.

Ich denk mir eben, das ich ihn schreien lassen möchte, wenn ihn was quält und ihm nicht den Mund stopfen (hört sich krass an aber so empfinde ich es irgendwie).
Das finde ich genauso schlimm wie einem weinenden Baby einen Schnuller in den Mund zu schieben nur weil die Leute in der Einkaufsschlange sich gestört fühlen könnten.

Ich hoffe einfach, das ich da für ihn den richtigen Weg Finde und ein gleichgewicht zwischen Stilledürfis befriedigen und Gefühle zulassen dürfen.
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lunite
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Re: Kann man Essstörungen antrainieren?

Beitrag von lunite »

Aber vielleicht Dein Baby ja genau deshalb, weil es die Brust möchte?? Das kann man eben nicht unterscheiden. Und ich finde, dass ein weinendes Baby getröstet werden muss, auch mit der Brust. Die Differenzierung der Gefühle, dass man mit denen später anders umgehen muss als durch essen oder trinken, das kommt erst später. So sehr kann ein Baby gar nicht unterscheiden! Vielleicht lässt Du Dich mal beraten? Ist wirklich ein schwieriges Thema.
LG
Regine
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Gaby
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Re: Kann man Essstörungen antrainieren?

Beitrag von Gaby »

Ich habe dieses Buch auch schon gelesen und mir gefällt es gar nicht. Ich kenne ebenso diese Theorie, dass Schnullerkindern zukünftiges Suchtverhalten "antrainiert" wird, weil ihnen bei jeder Unmutsäußerung der Schnuller in den Mund gesteckt wird und sie nicht lernen, ihre negativen Gefühle einfach "auszuhalten". Diese Theorie könnte man natürlich auch aufs Stillen ummünzen.

Trotzdem halte ich das alles für sehr zweifelhaft. Babys brauchen Mamas Brust, das hat die Natur so vorgesehen, und ganz klar nicht nur für die Nahrungsaufnahme, sondern für sehr viel mehr. Das ist gut und richtig so. Alles andere ergibt sich dann mit der Zeit von allein, davon bin ich überzeugt. Wenn die Kinder größer werden, ergeben sich normalerweise ganz automatisch zusätzlich zur Brust andere Möglichkeiten, dem Kind zu helfen, wenn es sich aus welchen Gründen auch immer schlecht fühlt.

Ich finde den Ansatz des Buches, dass Kinder ihre negativen Gefühle immer aushalten müssen, also schreien und weinen müssen, und wir als Eltern sie dabei nur halten und begleiten können, nicht stimmig. Es gibt Situationen, in denen das tatsächlich so ist, aber gerade in der Babyzeit drücken die Kleinen durchs Schreien einfach ihre Bedürfnisse aus und an uns ist es herauszufinden, welches Bedürfnis dahintersteckt. Und das Bedürfnis nach Mamas Nähe wird eben auch durchs Stillen befriedigt.

Ein sehr interessantes Thema, und ich bin sehr gespannt auf die anderen Meinungen hier!
mit 07/02, 05/04, 03/06 und 10/08

Häng dein Herz an eine wackelnde Welt und dann wunderst du dich dass es runterfällt (Judith Holofernes).
jolka
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Re: Kann man Essstörungen antrainieren?

Beitrag von jolka »

Sterngucker hat geschrieben:
Ich denk mir eben, das ich ihn schreien lassen möchte, wenn ihn was quält und ihm nicht den Mund stopfen (hört sich krass an aber so empfinde ich es irgendwie).
ja, der gedanke ist ja nicht verkehrt. was tust du denn wenn sich dein kind (vilelicht später) den kopf stößt? kühlst du ihn? tröstet du ihn? ich denke schon. das weinen will natürlich angenommen werden, aber annehmen ist etwas was du innerlich tust, nicht äußerlich. wenn dein kind weint, darfst du es trösten, sein leiden lindern! so wach wie du das beobachtest, wirst du merken wenn deine haltung in richtung verdrängen/übergehen geht. stillen tröstet eben, nicht weil da milch rauskommt, sondern weil das saugen und der hautkontakt so befriedigend sind! stillen hat eben diese 2 seiten.
Liebe Grüße, Jolka Bild
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Lila
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Re: Kann man Essstörungen antrainieren?

Beitrag von Lila »

hi,

das ist das buch von aletha solter, oder? ich habe das buch mal in den händen gehalten, als mein erstgeborenes ein schreibaby war. ein paar ansätze fand ich als idee ganz interessant ... aber sie ist viel zu eng in ihren ansichten.

meines wissens gibt es bei den rabeneltern eine rezension dazu und auch einen thread :?:

ich kann deine sorge zum teil verstehen, vor allem wenn dich das thema persönlich ess-störung persönlich berührt.

ich denke es kommt sehr auf das alter des kindes an und auch auf die haltung der mutter. ich sehe das stillen nicht als allheilmittel auf lebzeiten an :wink:
wenn ein säugling gerne an der brust nuckelt, saugt, stillt ... wunderbar, dann sollte man es in den ersten tagen, wochen und auch monaten nach bedarf anlegen und stillen. diese babys sind zufrieden und entspannt an der brust, etc. pp.
ich denke aber auch, dass es situationen gibt an denen man ein baby nicht an die brust "nötigen" muss, sondern es z.b. eher tragen sollte (vorzugsweise mit tragehilfe oder gepuckt wegen der enge) oder auch mal kurz weinen dürfen. ich habe dies damals mit meinen baby probiert. ich habe mich gefragt, ob mein baby sich tatsächlich "ausweinen" musste ... nein, musste sie nicht, es hat sich vollkommen falsch angefühlt, es ging ihr extrem schlecht, ich hielt sie dabei im arm, habe es 2x probiert. letztendlich hatte mein baby laut kia anpassungsstörungen (aufgrund ... tja ... aufgrund ... da habe ich so meine gedanken) ... diese führten dazu, dass sie sich schlecht entspannen konnte, viel weinte, weder im tragetuch noch an der brust länger ruhig war, sondern stundenlang an meinem finger saugte, aber dabei nie wirklich vollkommen entspannte ... puuhhhh ... ging aber vorbei :wink: wenn ich mir vorstelle, das jemand in dieser situation wirklich geglaubt hätte, dass das baby sich nur ausweinen muss ... :cry:
dennoch glaube ich und weiß ich und habe ich schon erlebt, dass manche babys einfach einen moment auch mal weinen müssen ... im arm versteht sich und durchaus während man wiegt oder summt ... allerdings merkt man dann, dass die babys sich im weinen nicht "verlieren" sondern sich wirklich ausdrücken und dann recht schnell runter kommen.

aber wie gesagt, in der regel sind die meisten babys im ersten lebenshalbjahr mit einem großen saugbedürfnis ausgestattet, dass sie gerne bei der mama an der brust stillen. das ist ein elementares bedürfnis eines neugeborenen und säuglings.
aber ich bin der meinung, dass das elementar allheilmittel stillen von woche zu woche einen anderen stillwert bekommen kann. das baby entwickelt sich, die bindung vertieft sich, die umwelt wird differenzierter wahrgenommen. das baby nimmt verschiedene beruhigungsrituale an.
aber dies ist ein schleichender prozess und als mama kann man dies sehr genau wahrnehmen.
was ich damit sagen will? ich habe mein erstes kind zwei jahre gestillt, das zweite etwas über zweieinhalb jahre ... ich selber musste meine babys wirklich "nie" troststillen, weder weil sie hingefallen sind oder weil sie gerade schlechte laune hatten. und dennoch habe ich sie nach bedarf gestillt. am anfang waren sie mini und da wurde einfach immer erst mal die brust angeboten (obwohl damals beim ersten kind stand war frühestens nach 2h ... und ich versuchte anfangs nicht unter 1,5h zu kommen ... dann erlöste ich mich von dem mindestabstand) ... aber mit der zeit war das nicht mehr nötig. ich weiß nicht warum dies so kam, vermutlich weil ich innerlich nie verstanden habe, warum viele lsz so vehement darauf bestanden, dass das troststillen DIE beruhigung erster wahl sein würde, fand ich nicht, die erste wahl bin ich und je älter mein baby ist, desto mehr werde ich auch losgelöst von der brust wahrgenommen und kann daher mein baby anders effektiv beruhigen.

uaaahh. ausgeholt. ein bisschen viel von uns und meinen gedanken erzählt.

"kann man essstörungen antrainieren" - ja, kann man an, das stillen nach bedarf im ersten lebenshalbjahr bis ersten lebensjahr halte ich für unwahrscheinlich. ich glaube auch nicht konkret, dass man eine essstörung antrainiert, sondern einen umgang mit nahrung, was dann das kind als individuum daraus macht ist doch sehr unterschiedlich genauso die neigungen mit denen es zur welt kommt.
ob tatsächlich das vermehrte stillen z.b. dazu führt, dass menschen später eher frustesser werden wird dir mMn niemand wirklich sicher sagen können, hierzu gibt es meines wissens keine langzeitstudien.
ich denke es gibt andere faktoren, die einen ungünstigen umgang mit körper, körpergefühlen und nahrung begünstigen.

lg ... und finde eine balance zwischen bauchgefühl, wissen und biografischen erlebtem ... das klappt schon!
Lila mit zwei Kindern (*2003 und *2006)
Lila
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Re: Kann man Essstörungen antrainieren?

Beitrag von Lila »

Sterngucker hat geschrieben: Ich denk mir eben, das ich ihn schreien lassen möchte, wenn ihn was quält und ihm nicht den Mund stopfen (hört sich krass an aber so empfinde ich es irgendwie).
Das finde ich genauso schlimm wie einem weinenden Baby einen Schnuller in den Mund zu schieben nur weil die Leute in der Einkaufsschlange sich gestört fühlen könnten.
ein erwachsener mag es manchmal bevorzugen seinen gefühlen luft zu machen und sich abzureagieren. die meisten menschen jedoch wünschen sich vor allem bei schwierigen, ängstigenden und verunsichernden gefühlen trost zu erfahren. einem erwachsenen reicht manchmal ein telefonat mit einem freund. der partner der gegenüber sitzt und zu hört. die schulter in der man heulen oder schimpfen kann, etc. pp. die meisten wollen anteilnahme bzw. trost erfahren.

ein baby erlebt am anfang seines lebens die welt emotional ziemlich undifferenziert, in dem sinne, dass es im hier und jetzt lebt und die wahrnehmung zwischen "fühlt sich gut an - ich bin sicher" ... bis hin zu ... "fühlt sich schrecklich an - gefahr" pendelt. wenn es sich bedroht oder einfach nur schlecht fühlt, wobei es anfangs noch nicht mal einordnen kann, was es stört und die dimension und relevanz (ist der arm eingeschlafen? war der traum schlimm? das licht zu grell? der magen knurrt? der bauch tut weh? plötzlich ist so weit? zwickt der body? ist es zu warm?) ... es nimmt wahr das etwas nicht mehr stimmt, seien es nun äußere dinge oder nur ein emotionaler seelischer zustand ... weint es.
es will trost erfahren. über das saugen und die nähe zur mutter, erfährt das baby trost und annahme, es ist die erste ankoppelung, das erste beruhigungsritual, das baby kommt im idealfall wieder runter, entspannt sich und nimmt wahr "ich bin sicher". am anfang kann das baby noch nicht viele bis gar keine anderen beruhigungsmechanismen annehmen ... daher finde ich es schon grausam ein neugeborenes oder sehr kleines baby (ich sage mal pauschal - was es nicht gibt - unter einem halben jahr, aber mindestens die ersten drei monate) weinen zu lassen, weil es seine gefühle ausdrücken sollen können darf ... wofür solter zum teil stark plädiert ... es drückt aus "gefahr" ... es kann seine gefühle noch nicht selbst regulieren. irgendwann hört es dann auf zu weinen, meistens weil es müde wird und erschöpft ist.

du schreibst nicht wie alt dein kind ist.
die situation die du oben beschreibst kenne ich von ältern kindern ... über einem jahr und da kann man viel pädagogische arbeit leisten und vor allem viel für das körperbewusstsein und die emotionale bewusstheit tun, in dem man die kinder ihre DIFFERENZIERTEN gefühle ausdrücken lässt ... dann geht es nämlich los mit wut und trauer, verzweiflung und unlust ... und dann kann man wiegen und kuscheln, zuhören und reden ... aber am anfang ... nein, da ist das saugen die sicherheit ...

trost will jeder erfahren, man anfang läuft es über das saugen.

lg
Lila mit zwei Kindern (*2003 und *2006)
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