Die Frage steht ja schon im betreff.
Eine Bekannte hat mich drauf angesprochen ob ich ihrer Schwiegertochter nicht was schreiben könnte zur Orientierung.
Mir fällt da eigendlich nichts wirkliches ein außer das es nicht so starr sein sollte...
Bin mal gespannt was ihr Experten dazu sagt
Ich danke Euch schonmal!
Liebe Grüße von Geli
mit Lea Michelle (01.03.2005) Und Jan Lukas (21.10.2008) Und Kai Phillip (28.07.2010)
>Erziehung ist schön und gut- aber die Kinder machen einem doch alles nach!<
Schadstofffrei mMn sollte es sein und nicht so störrisch. Für einen Anfänger nicht zu dünn und vor allem sollte die Länge passen. Ich kenne viele, die sich ein sehr langes Tuch gekauft und dann jedes Mal geärgert haben, weil sie sich damit fast erhängten. Für Anfänger finde ich auch verschiedenfarbige Kanten hilfreich... Ansonsten empfehle ich immer, mal verschiedenen Tücher auszuprobieren, Menschen sind unterschiedlich und was dem einen liegt, kann dem anderen gar nicht gefallen.
ich glaub, der ökotest Test bzgl der tücher ist ne gute orientierung bzgl. Schadstoffe. Auch die Länge ist ganz wichtig! Oftmals wird ein langes Tuch gekauft, weil der Mann größer ist, und auch tragen will. In der Realität trägt der Mann dann fast nie (warum auch immer) und die Frau ärgert sich über zuviel Tuch um sich rum, und läßt es deswegen dann schlimmstenfalls ganz sein Auch Farben und das tragegefühl spielen eine Rolle. Jedes Tuch fäßt sich irgendwie doch anders an. Also Testen ist da meine Empfehlung!
Anja mit Spatzl (06/04) und Brummel (04/06)
Trageberaterin (NRW GK u. AK), Zwergensprachekursleiterin, ElBa- Kursleiterin, Stillberaterin i.A.
Ich bin zwar der Meinung, dass ein Tuch primär den Eltern gefallen soll, damit es auch wirklich gebraucht wird. Die Marke ist weniger wichtig, doch eignen sich manche Marken für gewisse Bindeweisen eher als andere. Wie oft und in welchen Situationen wird getragen?
Für die Känguru-Bindeweisen erweisen sich Stochenwiege-Tragetücher, die gestreiften Modelle von DIDYMOS und POLA als sehr geeignet. Die zum Teil sehr elastischen Jacquard-Modelle von DIDYMOS bewähren sich gut beim Binden von Wickelkreuztragen. Da sie so elastisch sind, empfehle ich sie weniger Anfängern, da sie sehr präzises Binden bedingen, und auch nicht Vielträgern, da sie teils die Tendenz zum Ausleiern haben. Diese Eigenschaften sind bedingt durch die Webart: Durch die verschiedenen Webarten auf kleinstem Raum haben diese TT wenig oder keine Stabilität. Sie geben nicht nur schnell nach, sondern die ganze Bindung lockert schneller und muss öfter nachgezogen werden. Es sind die idealen TT für Fortgeschritten, die genau binden können.
LANA-Tücher sind dick, Vatanai sehr dünn... Auch solche Vorlieben müssen berücksichtigt werden.
Ich plädiere in jedem Fall für den Kauf eines Markentuches, da sie die Bedingungen erfüllen, die an ein Tuch gestellt werden:
Es ist so gewebt, dass es zwar stabil und fest ist, aber doch den Körper des Kindes gleichmässig elastisch umschliessen kann wie eine
Bandage. Es braucht also eine gewisse Diagonalelastizität, um die „Ausbeutelung“ zuzulassen. Idealerweise Kreuzköper oder Diamantköper-Webart, zum Teil auch Jacquard (dies nicht für Anfänger von Kängurubindeweisen, da sehr elastisch und daher präzises Binden wichtig ist)
Es soll doppelt umgenähte Kanten haben, und zwar nicht zu schmal, da das Festziehen sonst schwer fällt.
Von einem Prüfinstitut getestet auf Schadstoff-Freiheit
Das Tuch sollte robust sein und nicht ausleiern, dabei jedoch einfach gepflegt werden können (normale Buntwäsche)
Herzlich
Dorothea
hausgeburtserprobte, langzeitstillende und kinderwagenfreie Mutter von Eva Sophia (Mai 2002) und Susanna Martina (Sept. 2004)
Trageberaterin