mh, ich weiss nicht... natürlich kann man mutmaßen und denken, was man mag. allerdings denke ich auch, dass dann einige mamas in diese schublade gesteckt werden, ohne dass es wirklich so ist... sicher, ich kenne die betreffenden leute (die hier gemeint sind) nicht persönlich, aber wie oft habe ich mich dabei ertappt zu denken, ja, ja, hätteste mal mehr angelegt...
die wenigsten frauen, die ich kenne, kennen sich mit stillen wirklich aus. viele nehmen es einfach als gegeben hin, wenn es scheinbar nicht klappt und machen aus der situation eben das für sie denkbar beste.
genauso, wie stillmamas nicht in die schublade "öko" gesteckt werden wollen, wollen nicht(-mehr)-stillmamas in die schublade "die wollte nicht mehr" gesteckt werden. ich bin sicher eine der kandidatinnen, die man in eine schublade stecken könnte, niemand hätte je von mir gedacht, wieviel "öko-mum"

doch in mir steckt... dass mich das thema stillen so fesseln würde. wären unsere umstände anders gewesen, hätte ich sicher länger mehr gestillt. momentan bin ich jedes mal froh, wenn er die brust noch zum "genuss" nimmt, z.b. regelmässig morgens nach dem aufstehen. ansonsten arrangieren wir uns mit der flasche. und ich muss ehrlich zugeben: in unserer ganz persönlichen und sicher auch besonderen situation sicher das beste... die situation hat sich dermassen entspannt (wenn auch mit einem weinenden Auge), da es eben nicht mehr ständig fast ein kampf ums stillen ist und mein kind wieder zunimmt (und ich habe in meinen augen lange gekämpft) - sorry, aber da hab ich mir wohl auf den fuss getreten gefühlt.
ich denke nur, dass man ganzganz schnell in dieses schubladen-denken verfällt, ich nehme mich da auch nicht aussen vor... so, roman beendet.