Hallo,
habe gerade seit einer Ewigkeit mal wieder einen Neurodermitisschub. Früher habe ich da immer so einen Tee von Maria Treben gegen Juckreiz getrunken (kennt den jemand?). Der hat immer super geholfen!!
Ich habe den Tee jahrelang getrunken, und ich kann mich erinnern als ich ihn von einem neuen Apotheker gekauft habe, wollte der mir(bzw. damals meiner Mutter) den Tee erst nicht ohne Rezept verkaufen, weil da Schöllkraut drin ist... er meinte das kann zu Herzrhythmustörungen führen, gerade Kinder seien da doch empfindlicher....
Also ich habe in all den Jahren nie ein Problem gehabt, aber wie ist das beim Stillen? Könnte das Schöllkraut für meinen Kleinen ungesund sein? Oder macht so ein Minianteil im Tee gar nichts aus?
Liebe Grüsse
Djalila
Kräuter in der Stillzeit
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inselkind08
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jusl
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Re: Kräuter in der Stillzeit
In der klassischen Still-Literatur konnte ich keine gesichterten Aussagen zu Schöllkraut finden. Ich weiß aber, dass in Beipackzetteln Schöllkraut-haltiger Präparate von einer Verwendung in Ss und Stillzeit abgeraten wird - fraglich ist halt (wie so oft) WIESO: weil nachteilige Wirkungen auf Säuglinge BEKANNT sind, oder weil die Auswirkungen auf Säuglinge bislang GAR NICHT ausreichend ERFORSCHT wurden?
Ginge es um eine äußerliche Anwendung, stünde einer Verwendung in der Stillzeit sicherlich nichts entgegen. Bei systemischer Zuführung allerdings solltest Du Dir aber lieber ärztlichen Rat (z.B. bei Embryotox) einholen, ob in der Darreichungsform "Tee" überhaupt genug Wirkstoff für einen Effekt gelöst ist, und wenn ja, wie hoch die Muttermilchgängigkeit des Wirkstoffes ist.
Auf der einen Seite sind in Tees häufig weniger Wirkstoffe zu finden als in anderen Darreichungsformen (wie Kapseln oder Tabletten), aber generell sind auf der anderen Seite pflanzliche Medikamente ja nicht weniger gefährlich als synthetisch hergestellte - von daher würde ich lieber "auf Nummer Sicher" gehen und auf gesicherte Infos bestehen.
LG;
Julia
Ginge es um eine äußerliche Anwendung, stünde einer Verwendung in der Stillzeit sicherlich nichts entgegen. Bei systemischer Zuführung allerdings solltest Du Dir aber lieber ärztlichen Rat (z.B. bei Embryotox) einholen, ob in der Darreichungsform "Tee" überhaupt genug Wirkstoff für einen Effekt gelöst ist, und wenn ja, wie hoch die Muttermilchgängigkeit des Wirkstoffes ist.
Auf der einen Seite sind in Tees häufig weniger Wirkstoffe zu finden als in anderen Darreichungsformen (wie Kapseln oder Tabletten), aber generell sind auf der anderen Seite pflanzliche Medikamente ja nicht weniger gefährlich als synthetisch hergestellte - von daher würde ich lieber "auf Nummer Sicher" gehen und auf gesicherte Infos bestehen.
LG;
Julia
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inselkind08
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Re: Kräuter in der Stillzeit
Danke Julia,
in welcher Form kann man den noch bei embryotox anfragen? könnte ich da per mail nachfragen? wir leben ja im Ausland und bei uns sind die Ärzte nicht sehr stillfreundlich und haben meist auch keine Ahnung von pflanzlichen Sachen....
LG
Djalila
in welcher Form kann man den noch bei embryotox anfragen? könnte ich da per mail nachfragen? wir leben ja im Ausland und bei uns sind die Ärzte nicht sehr stillfreundlich und haben meist auch keine Ahnung von pflanzlichen Sachen....
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Djalila
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jusl
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Re: Kräuter in der Stillzeit
Normalerweise sollte sich der behandelnde Arzt an Embryotox wenden. Wenn dies nicht möglich ist, dann könntest Du auch z.B. per Mail Kontakt mit dem Medizinschen Beirat der AFS aufnehmen; dort erhältst Du dann die gewünschten Infos bzw., DEREN Mitarbeiter können bei Bedarf bei Embryotox nachfragen.
LG,
Julia
LG,
Julia
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inselkind08
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Re: Kräuter in der Stillzeit
Können auch Apotheker bei embryotox anrufen? Unser Apotheker würde das dann bestimmt für uns machen....
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Mondenkind
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Re: Kräuter in der Stillzeit
Ich antworte einfach mal: Ja, Apotheker können da anrufen. Ist doch super, wenn er das für Euch machen würde!
Liebe Grüße, Mondenkind, Modteam Stillberatung
Sei ein Mensch! M. Reif
Mondenkind mit K1 (3/08) und K2 (3/11)
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