Meine Tochter bekommt auch erstmal kein Fleisch, weil ich keine Lust habe, püriertes Fleisch zu kaufen oder selbst zu pürieren. Da wir aber selbst nicht vegetarisch leben, wird sies irgendwann bekommen, wenn sie kauen kann. Mein SchwieVa meint immer, das wäre nicht gut. Um krabbeln zu lernen bräuchte sie ordentlich Protein für den Muskelaufbau und das ginge nur mit Fleisch - son Scheiß. (Und der ist auch noch Arzt
Ist es "gemein", ein Kind vegetarisch zu ernähren?
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- Jula82
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Re: Ist es "gemein", ein Kind vegetarisch zu ernähren?
Nö, das ist nicht gemein. Gemein wäre es, wenn er gerne möchte aber nicht darf. Oder noch gemeiner: Wenn er mit anderen Kindern zusammen ist und alle essen Hähnchen und er darf nicht und nagt an seinem Apfel. Aber wenn Fleisch von vornherein nicht bei euch auf dem Tisch steht, steht es ja auch gar nicht zur Debatte.
Meine Tochter bekommt auch erstmal kein Fleisch, weil ich keine Lust habe, püriertes Fleisch zu kaufen oder selbst zu pürieren. Da wir aber selbst nicht vegetarisch leben, wird sies irgendwann bekommen, wenn sie kauen kann. Mein SchwieVa meint immer, das wäre nicht gut. Um krabbeln zu lernen bräuchte sie ordentlich Protein für den Muskelaufbau und das ginge nur mit Fleisch - son Scheiß. (Und der ist auch noch Arzt
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Meine Tochter bekommt auch erstmal kein Fleisch, weil ich keine Lust habe, püriertes Fleisch zu kaufen oder selbst zu pürieren. Da wir aber selbst nicht vegetarisch leben, wird sies irgendwann bekommen, wenn sie kauen kann. Mein SchwieVa meint immer, das wäre nicht gut. Um krabbeln zu lernen bräuchte sie ordentlich Protein für den Muskelaufbau und das ginge nur mit Fleisch - son Scheiß. (Und der ist auch noch Arzt
Liebe Grüße
Julia
mit der großen Motte (geb. 07/2008)
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Re: Ist es "gemein", ein Kind vegetarisch zu ernähren?
Hab jetzt nicht alles gelesen
Aber was ist denn bitte daran gemein???
Was ich allerdings gemein finde ist wenn das Kind auf nem Geburtstag ist wo ALLE Frikadellen bekommen und es dann leer ausgeht obwohl es so gerne Frikadellen möchte. Das ist gemein.
Ich für mich persönlich würde es wahrscheinlich so machen, dass ich zuhause vegetarisch koche und vegetarisch für mich lebe (also auch wenn man ausgeht etc.) und ich würde zuhause auch nicht wegen des Kindes mit Fleisch kochen. Aber ausserhalb dürfte mein Kind gerne Fleisch essen wenn es mag. Das soll es selber entscheiden.
Aber ich würde meinem Kind keine vegetarische Ernährung aufzwingen, nur weil ich Vegetarier wäre.
Aber was ist denn bitte daran gemein???
Was ich allerdings gemein finde ist wenn das Kind auf nem Geburtstag ist wo ALLE Frikadellen bekommen und es dann leer ausgeht obwohl es so gerne Frikadellen möchte. Das ist gemein.
Ich für mich persönlich würde es wahrscheinlich so machen, dass ich zuhause vegetarisch koche und vegetarisch für mich lebe (also auch wenn man ausgeht etc.) und ich würde zuhause auch nicht wegen des Kindes mit Fleisch kochen. Aber ausserhalb dürfte mein Kind gerne Fleisch essen wenn es mag. Das soll es selber entscheiden.
Aber ich würde meinem Kind keine vegetarische Ernährung aufzwingen, nur weil ich Vegetarier wäre.
Liebe Grüsse, Andrea
- cora
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Re: Ist es "gemein", ein Kind vegetarisch zu ernähren?
Ich bin Vegetarierin seit ich 14 bin, also mein halbes Leben
Ich werde auch für Céline kein Fleisch kochen, wenn es aber woanders Fleisch gibt werde ich es ihr nicht verbieten.
Ich würde mir nichts draus machen was andere Leute sagen, jeder hat andere Ansichten, also "keep cool"
Ich werde auch für Céline kein Fleisch kochen, wenn es aber woanders Fleisch gibt werde ich es ihr nicht verbieten.
Ich würde mir nichts draus machen was andere Leute sagen, jeder hat andere Ansichten, also "keep cool"
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar. Antoine de St. Exupéry
Corinne 09/80 mit Tragemaus Céline 29.06.08
Céline ist im Geburtshaus geboren,wird gestillt, getragen, stoffgewickelt, ist geimpft und schläft meist im Mamabett. Wir leben ohne Fleisch und ohne Fernseher.
Corinne 09/80 mit Tragemaus Céline 29.06.08
Céline ist im Geburtshaus geboren,wird gestillt, getragen, stoffgewickelt, ist geimpft und schläft meist im Mamabett. Wir leben ohne Fleisch und ohne Fernseher.
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Yolanthe
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Re: Ist es "gemein", ein Kind vegetarisch zu ernähren?
Ich hab das auch hinter mir.
Fleisch fand ich schon als Kind total ekelig, mir isses aber reingezwängt worden, weil Fleisch ja soooo gesund ist.
Mit 5 Jahren hab ich mich dann entschieden, nie nie wieder Fleisch zu essen- gab viel Theater in der Sippschaft.
"Durchgehalten" hab ich meine Entscheidung bis zur Schwangerschaft mit meiner Großen, da hatte ich Heißhunger auf Salamipizza.
Keine Ahnung wieso. Hat auch gleich nach der Geburt ieder aufgehört.
Bin aber von fast jedem gefragt worden, ob ich das "arme Kind" auch fleischfrei ernähren möchte. Meine Antwort war dann "das entscheidet sie".
Als ich mit Beikost anfing, hab ich ihr mal Gläschen mit, mal ohne Fleisch angeboten. Die mit Fleisch ham ihr besser geschmeckt, also hat sie die auch gekriegt. Extra Fleisch gekocht/gebraten hab ich aber damals nicht. Sie hat dann halt abends ne Schnitte mit Geflügelaufschnitt bekommen oder auch mal ein Wienerle. Wenn ich zu Besuch war, hat das "bedauernswerte Kind" immer ne extra Portion Fleisch bekommen.
Schwierig wurde es erst, als sie in die Kita kam, da kam am Wochenende öfter die Frage "machst Du mir bitte ein Schnitzel?"- wer kann den bittenden Kinderaugen da schon widerstehen? ich nicht. Die ersten Versuche waren kläglich. Meine Tochter meinte dann aber, "das schaffst Du bestimmt!". Sie hat dann meiner Mutter so oft zugeschaut beim Schnitzelpanieren, bis sie es mit 3 Jahren selbst konnte. (Inzwischen kann ich das auch *lach*)
Heute machen wir es so (in der Schule kriegt sie ja Mittagessen), daß sie sich 1mal am WE das Essen aussuchen darf, den anderen Tag entscheide ich.
Klappt ganz gut. Was sie gar nicht ißt, sind Tofu-Gerichte oder Gemüseaufläufe mit Käse. Dann kriegt sie halt nur die Beilagen. Extra koche ich nur, wenn es Schnitzel gibt. Von irgendwas will ich ja auch satt werden.
Was ich nicht brate, ist Ente oder Gans. Das lohnt sich nicht für 1 Portion. Das hat sie auch verstanden. Sowas gibt's halt nur bei der Oma.
Fleisch fand ich schon als Kind total ekelig, mir isses aber reingezwängt worden, weil Fleisch ja soooo gesund ist.
Mit 5 Jahren hab ich mich dann entschieden, nie nie wieder Fleisch zu essen- gab viel Theater in der Sippschaft.
"Durchgehalten" hab ich meine Entscheidung bis zur Schwangerschaft mit meiner Großen, da hatte ich Heißhunger auf Salamipizza.
Bin aber von fast jedem gefragt worden, ob ich das "arme Kind" auch fleischfrei ernähren möchte. Meine Antwort war dann "das entscheidet sie".
Als ich mit Beikost anfing, hab ich ihr mal Gläschen mit, mal ohne Fleisch angeboten. Die mit Fleisch ham ihr besser geschmeckt, also hat sie die auch gekriegt. Extra Fleisch gekocht/gebraten hab ich aber damals nicht. Sie hat dann halt abends ne Schnitte mit Geflügelaufschnitt bekommen oder auch mal ein Wienerle. Wenn ich zu Besuch war, hat das "bedauernswerte Kind" immer ne extra Portion Fleisch bekommen.
Schwierig wurde es erst, als sie in die Kita kam, da kam am Wochenende öfter die Frage "machst Du mir bitte ein Schnitzel?"- wer kann den bittenden Kinderaugen da schon widerstehen? ich nicht. Die ersten Versuche waren kläglich. Meine Tochter meinte dann aber, "das schaffst Du bestimmt!". Sie hat dann meiner Mutter so oft zugeschaut beim Schnitzelpanieren, bis sie es mit 3 Jahren selbst konnte. (Inzwischen kann ich das auch *lach*)
Heute machen wir es so (in der Schule kriegt sie ja Mittagessen), daß sie sich 1mal am WE das Essen aussuchen darf, den anderen Tag entscheide ich.
Klappt ganz gut. Was sie gar nicht ißt, sind Tofu-Gerichte oder Gemüseaufläufe mit Käse. Dann kriegt sie halt nur die Beilagen. Extra koche ich nur, wenn es Schnitzel gibt. Von irgendwas will ich ja auch satt werden.
Was ich nicht brate, ist Ente oder Gans. Das lohnt sich nicht für 1 Portion. Das hat sie auch verstanden. Sowas gibt's halt nur bei der Oma.
Liebe Grüße von Yolanthe
mit großem Fische-Mädchen (03/2001) und kleinem Stier (05/2008)
mit großem Fische-Mädchen (03/2001) und kleinem Stier (05/2008)
- tania
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- Registriert: 24.02.2009, 18:09
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Re: Ist es "gemein", ein Kind vegetarisch zu ernähren?
wir treffen entscheidungen für unsere kinder. das ist nicht gemein, sondern notwendig. sie früh selbst entscheiden zu lassen: klasse.
unser kind wird auch vegetarisch aufwachsen. ich esse ab und zu außerhalb mal fleisch, mein mann findet es widerlich. also zu hause kein fleisch. klaro.
unser kind wird auch vegetarisch aufwachsen. ich esse ab und zu außerhalb mal fleisch, mein mann findet es widerlich. also zu hause kein fleisch. klaro.
tania mit sohn *09 und sohn *12