Wandern mit Tragekindern, nach Hinten beugen
Verfasst: 13.09.2009, 11:52
Hallihallo,
zurück aus dem Urlaub in der wunderschönen Mala Fatra (Slowakei) will ich hier gleich eine Frage loswerden:
Zunächst einmal fand ich es toll, wie gut Wandern mit unserem Sohnemann (7 Monate) im Ergo auf dem Rücken klappt. Wir sind täglich etwa 10-18 km gewandert und er hat das eigentlich fast immer sehr schön gefunden, viel geschlafen und sehr interessiert herausgeschaut. Wir haben meist alle 2 Stunden eine ausgiebige Still- und Spielpause gemacht, danach gings weiter. Wir haben für die Strecken meist die doppelte bis dreifache Zeit gebraucht, da wir aber aus dem Alter, des sich-beweisen-müssens glücklicherweise heraus sind, stört uns das nicht.
Nun sind ja Wanderungen nicht immer bis zum letzten Punkt planbar. An sehr langen Tagen kam es dann nach 5-6 Std. im Ergo beim Abstieg schon mal dazu, dass er sich nach hinten beugte und vehement den Kopf im Nacken nach hinten ließ. Das hatte ich so vorher noch nie erlebt. Kann er sich dabei etwas tun? Es sieht so aus, als könnte/wollte er den Kopf nicht mehr allein halten und bei jedem Schritt "wippt" der Kopf. Sieht gefährlich aus, finde ich. Kopfstütze ging nicht, das akzeptiert er nur im Schlaf. Wenn es irgendwie ging, haben wir ihn dann auf den Armen getragen oder auf dem Bauch. In unwegsamem Gelände geht das aber nicht, Pause ging auch nicht (zu steil) und dann kam es schon vor, dass wir eine halbe Stunde lang mit protestierendem Kind steil bergab gestiegen sind, bis überhaupt ein Platz war, an dem man ihn mal auf eine Decke legen konnte.
Bevor hier die Vorwürfe zu Kindesmisshandlungen kommen will ich noch sagen, dass wir keine Extremwanderer sind. Wir haben schon versucht, die Touren kindgerecht zu planen, haben viele Spielpausen gemacht, nach Bedarf gestillt (zur Not auch an unwirtlichen Orten). Aber es ist eben nicht alles bis ins Letzte planbar, und so kommt man also auch in solche Situationen.
Würde mich freuen, wenn Ihr mir schreibt,
erstens, wie Ihr mit dem Problem des Nach-hinten-Beugens umgeht und
zweitens, wie Ihr mit Tragekindern wandert, welche Tipps Ihr dafür habt.
zurück aus dem Urlaub in der wunderschönen Mala Fatra (Slowakei) will ich hier gleich eine Frage loswerden:
Zunächst einmal fand ich es toll, wie gut Wandern mit unserem Sohnemann (7 Monate) im Ergo auf dem Rücken klappt. Wir sind täglich etwa 10-18 km gewandert und er hat das eigentlich fast immer sehr schön gefunden, viel geschlafen und sehr interessiert herausgeschaut. Wir haben meist alle 2 Stunden eine ausgiebige Still- und Spielpause gemacht, danach gings weiter. Wir haben für die Strecken meist die doppelte bis dreifache Zeit gebraucht, da wir aber aus dem Alter, des sich-beweisen-müssens glücklicherweise heraus sind, stört uns das nicht.
Nun sind ja Wanderungen nicht immer bis zum letzten Punkt planbar. An sehr langen Tagen kam es dann nach 5-6 Std. im Ergo beim Abstieg schon mal dazu, dass er sich nach hinten beugte und vehement den Kopf im Nacken nach hinten ließ. Das hatte ich so vorher noch nie erlebt. Kann er sich dabei etwas tun? Es sieht so aus, als könnte/wollte er den Kopf nicht mehr allein halten und bei jedem Schritt "wippt" der Kopf. Sieht gefährlich aus, finde ich. Kopfstütze ging nicht, das akzeptiert er nur im Schlaf. Wenn es irgendwie ging, haben wir ihn dann auf den Armen getragen oder auf dem Bauch. In unwegsamem Gelände geht das aber nicht, Pause ging auch nicht (zu steil) und dann kam es schon vor, dass wir eine halbe Stunde lang mit protestierendem Kind steil bergab gestiegen sind, bis überhaupt ein Platz war, an dem man ihn mal auf eine Decke legen konnte.
Bevor hier die Vorwürfe zu Kindesmisshandlungen kommen will ich noch sagen, dass wir keine Extremwanderer sind. Wir haben schon versucht, die Touren kindgerecht zu planen, haben viele Spielpausen gemacht, nach Bedarf gestillt (zur Not auch an unwirtlichen Orten). Aber es ist eben nicht alles bis ins Letzte planbar, und so kommt man also auch in solche Situationen.
Würde mich freuen, wenn Ihr mir schreibt,
erstens, wie Ihr mit dem Problem des Nach-hinten-Beugens umgeht und
zweitens, wie Ihr mit Tragekindern wandert, welche Tipps Ihr dafür habt.