Ich glaub das KH hat es mal wieder vermasselt :(
Verfasst: 10.09.2009, 20:22
Meine "Schwägerin" und Freundin hat am Montag einen Sohn geboren
In einem städtischen kleinen Krankenhaus, das einzigste was in weniger als 20 Minuten mit dem Auto zu erreichen ist!Heute hätten sie entlassen werden sollen, aber als ich heute Abend zu Hause angerufen habe, war nur der AB dran.
und wie ich dann ihre Schwester erreicht habe, meinte sie, dass sie noch eine Nacht bleiben müsste, weil sie sich jetzt doch lieber Flasche gibt wegen den wunden inzwischen sogar blutigen Brustwarzen:( und nun auch noch einem Milchstau habe. Was ja auch logisch ist, wenn man gerade dann abstillen will, wenn der Milcheinschuß kommen sollte!
Leider konnt ich noch nicht mit ihr selbst reden, weil sie kein Telefon hat. Aber ich hoffe doch, dass sie zumindest abpumpt und die MM mit der Flasche gibt, vielleicht ist es dann nicht ganz zu spät... Ich weiß, dass ihr viel am Stillen lag!
Schon als ich Montag Abend ins KH kam, dachte ich ich seh nicht richtig: da kam doch die Schwester mit ner Flasche Tee ins Zimmer und meinte : "So jetzt schauen wir mal ob der Kleine endlich an der Brust trinkt, sonst gibts etwas Tee"
Ihr hättet mal meinGesicht sehen sollen....
Zum Glück ist der Kleine dann gut an die Brust! Ich weiss nicht, was ich der Schwester gesagt hätte, wenn sie ihm echt die Flasche eingeflöst hätte.
Ich meiner Schwägerin dann gleich gesagt, dass sie die Flasche bitte verweigern soll und ihr nochmal das mit Angebot und Nachfrage erklärt, ihr von der Saugverwirrung erzählt, dem Minimagen etc.
Dann am Dienstag vormittag war ich leider das letzte mal zu Besuch. Sie hat mir gleich erzählt, dass der Kleine bis 4 Uhr nur geweint hätte wegen Blähungen- so haben es die Schwestern bestätigt! Wieso hat ein Kind in der erste Nacht schon mit Bauchschmerzen zu kämpfen, dachte ich mir? War es vielleicht nicht eher die Verarbeitung der langen Geburt? Als ich dann ihre Anlegetechnik sah, wurde mir aber alles klar! Der Kleine hatte kaum etwas vom Vorhof im Mund und dadurch mit Sicherheit viel Luft gechluckt!
Sie hat die Brust mit dem Pinuettenfriff zu ihm gebracht, anstatt das Kind zur Brust und der Kleine lag alles andere als Bauch-an-Bauch und war eigentlich viel zu weit weg(hoffe ihr versteht wie ich das meine), sodass sie immer wieder die Brust rangeführt hat.
Zudem hatte sie natürlich schon wunde Brustwarzen! Die Schwestern meinte wohl nur, so würden die Brustwarzen Anfangs gerne mal aussehen und man müsste aber noch nicht behandeln!
Ich hab ihr dann das Anlegen nochmal richtig gezeigt und der Kleine hat so schön getrunken und sie schien plötzlich dabei auch glücklicher zu sein.
Dann bin ich zu ihrer betreuenden Schwester hin um sie nach Lanolin zu bitten oder einer Möglichkeit(z.B Salbeitee), weil man wunde BW schnell behandeln sollte, bevor das Stllen keinen Spaß macht!!! Und dann kam sie auch schon 5 Minuten später rein mit einem Pröbchen der Lansinoh - ging dann aber schon wieder, weil meine Freundin gerade auf Toilette war...ohne einenBlick auf die BW zu werfen oder ihr zu erklären wie man das anwedet! okay es steht drauf und die Schwester dachte sich vermutlich, dass ich Anhnug habe... aber es ist trotzdem zumindest unhöflich
Warum schauen die Schwestern nicht zumindest bei einer Erstgebärenden auf die Anlegetechnik?
Doch spätestens, wenn wunde Brustwarzen oder Blähungen ins Spiel kommen, muss man doch so weit denken, dass das Stillen evtl nicht korrekt ausgeführt wird!
und wieso kommen die Schwester auf die Idee, dass es gewöhnlich sei anfangs wunde Brustwarzen zu haben? und behandeln diese nicht bei den ersten Anzeichen, wenn doch die Mutter sogar da drauf hinweist...??
Ihr wurde übrigens nicht einmal gesagt, dass sie nach dem Stillen beuern muss!
Ich habe vor fast 16 Monaten selbst in diesem KH entbunden, aber im Personal hat sich sehr viel getan- ins negative natürlich!
Wobei ich natürlich glücklicherweise durch meinen Beruf und meinem Belesen über das Stillen bestens informiert war und es daher keine/kaum Gefahr bestand.
Ich hoffe für meine Schwägerin und ihren Sohn, dass es mit dem Stillen nochmal funktioniern kann, wobei ich ehrlich gesagt nicht glaube, dass sie arg darum kämpfen wird
Sie hat das Stillen nunmal nur etwa 2 Tage gemacht und das schon sehr schnell unter Schmerzen...
Sorry, ist sehr lange geworden und zu Teil bestimmt auch ziemlich wirr geschrieben, aber ich wollte mal meine Wut über diese zum Teil sehr schlechten Wochenbettstationen in Punkto Stillen raus lassen!
In einem städtischen kleinen Krankenhaus, das einzigste was in weniger als 20 Minuten mit dem Auto zu erreichen ist!Heute hätten sie entlassen werden sollen, aber als ich heute Abend zu Hause angerufen habe, war nur der AB dran.
und wie ich dann ihre Schwester erreicht habe, meinte sie, dass sie noch eine Nacht bleiben müsste, weil sie sich jetzt doch lieber Flasche gibt wegen den wunden inzwischen sogar blutigen Brustwarzen:( und nun auch noch einem Milchstau habe. Was ja auch logisch ist, wenn man gerade dann abstillen will, wenn der Milcheinschuß kommen sollte!
Leider konnt ich noch nicht mit ihr selbst reden, weil sie kein Telefon hat. Aber ich hoffe doch, dass sie zumindest abpumpt und die MM mit der Flasche gibt, vielleicht ist es dann nicht ganz zu spät... Ich weiß, dass ihr viel am Stillen lag!
Schon als ich Montag Abend ins KH kam, dachte ich ich seh nicht richtig: da kam doch die Schwester mit ner Flasche Tee ins Zimmer und meinte : "So jetzt schauen wir mal ob der Kleine endlich an der Brust trinkt, sonst gibts etwas Tee"
Zum Glück ist der Kleine dann gut an die Brust! Ich weiss nicht, was ich der Schwester gesagt hätte, wenn sie ihm echt die Flasche eingeflöst hätte.
Ich meiner Schwägerin dann gleich gesagt, dass sie die Flasche bitte verweigern soll und ihr nochmal das mit Angebot und Nachfrage erklärt, ihr von der Saugverwirrung erzählt, dem Minimagen etc.
Dann am Dienstag vormittag war ich leider das letzte mal zu Besuch. Sie hat mir gleich erzählt, dass der Kleine bis 4 Uhr nur geweint hätte wegen Blähungen- so haben es die Schwestern bestätigt! Wieso hat ein Kind in der erste Nacht schon mit Bauchschmerzen zu kämpfen, dachte ich mir? War es vielleicht nicht eher die Verarbeitung der langen Geburt? Als ich dann ihre Anlegetechnik sah, wurde mir aber alles klar! Der Kleine hatte kaum etwas vom Vorhof im Mund und dadurch mit Sicherheit viel Luft gechluckt!
Sie hat die Brust mit dem Pinuettenfriff zu ihm gebracht, anstatt das Kind zur Brust und der Kleine lag alles andere als Bauch-an-Bauch und war eigentlich viel zu weit weg(hoffe ihr versteht wie ich das meine), sodass sie immer wieder die Brust rangeführt hat.
Zudem hatte sie natürlich schon wunde Brustwarzen! Die Schwestern meinte wohl nur, so würden die Brustwarzen Anfangs gerne mal aussehen und man müsste aber noch nicht behandeln!
Ich hab ihr dann das Anlegen nochmal richtig gezeigt und der Kleine hat so schön getrunken und sie schien plötzlich dabei auch glücklicher zu sein.
Dann bin ich zu ihrer betreuenden Schwester hin um sie nach Lanolin zu bitten oder einer Möglichkeit(z.B Salbeitee), weil man wunde BW schnell behandeln sollte, bevor das Stllen keinen Spaß macht!!! Und dann kam sie auch schon 5 Minuten später rein mit einem Pröbchen der Lansinoh - ging dann aber schon wieder, weil meine Freundin gerade auf Toilette war...ohne einenBlick auf die BW zu werfen oder ihr zu erklären wie man das anwedet! okay es steht drauf und die Schwester dachte sich vermutlich, dass ich Anhnug habe... aber es ist trotzdem zumindest unhöflich
Warum schauen die Schwestern nicht zumindest bei einer Erstgebärenden auf die Anlegetechnik?
Doch spätestens, wenn wunde Brustwarzen oder Blähungen ins Spiel kommen, muss man doch so weit denken, dass das Stillen evtl nicht korrekt ausgeführt wird!
und wieso kommen die Schwester auf die Idee, dass es gewöhnlich sei anfangs wunde Brustwarzen zu haben? und behandeln diese nicht bei den ersten Anzeichen, wenn doch die Mutter sogar da drauf hinweist...??
Ihr wurde übrigens nicht einmal gesagt, dass sie nach dem Stillen beuern muss!
Ich habe vor fast 16 Monaten selbst in diesem KH entbunden, aber im Personal hat sich sehr viel getan- ins negative natürlich!
Wobei ich natürlich glücklicherweise durch meinen Beruf und meinem Belesen über das Stillen bestens informiert war und es daher keine/kaum Gefahr bestand.
Ich hoffe für meine Schwägerin und ihren Sohn, dass es mit dem Stillen nochmal funktioniern kann, wobei ich ehrlich gesagt nicht glaube, dass sie arg darum kämpfen wird
Sie hat das Stillen nunmal nur etwa 2 Tage gemacht und das schon sehr schnell unter Schmerzen...
Sorry, ist sehr lange geworden und zu Teil bestimmt auch ziemlich wirr geschrieben, aber ich wollte mal meine Wut über diese zum Teil sehr schlechten Wochenbettstationen in Punkto Stillen raus lassen!