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Familienbett - Angst sie fällt raus

Verfasst: 02.09.2009, 11:55
von ananina
Hallo zusammen,

unsere Kleine schläft eigentlich im Beistellbett, das mein Mann gebaut hat...aber eben nur eigentlich. Denn jetzt mir ihren 7 Monaten ist sie schon sehr mobil, krabbelt & zieht sich an allem hoch in den Stand. Auch am Gitter ihres Beistellbettes (das leider nicht so sehr hoch geraten ist). Deshalb schläft sie zur Zeit auch meistens zwischen uns, das fühlt sich für mich einfach sicherer an & ich kriege nachts schneller mit, wenn sie wach ist. Da habe ich auch keine Angst, dass sie rausfallen könnte.

Aber dafür tagsüber! Wenn ich sie tagsüber zum Schlafen hinlege, baue ich immer riesige Decken- und Kissenberge um sie rum (die aber nicht wirklich ein Hinderniss für sie darstellen) und bin sofort zu Stelle, wenn ich auch nur einen Muckser höre. Ich traue mich dann gar nicht irgendwas lautes zu machen, während sie schläft. Irgendwie bin ich unzufrieden mit dieser Situation und weiss nicht recht, wie ich das ändern kann. Habe auch überlegt uns für tagsüber ein Reisebett anzuschaffen, oder auch ein "richtiges" Bett für sie, aber da sträubt sich mein Mann noch, weil er nicht wahrhaben will, dass die Zeit seines selbstgebauten Beistellbettes schon vorbei sein soll :roll:

Wie macht Ihr das? Tragt Ihr Eure Kleinen beim Mittagsschlaf? Oder wie macht Ihr Eurer Familienbett "rausfallsicher"?

Bin gespannt...liebe Grüsse, Marina

Re: Familienbett - Angst sie fällt raus

Verfasst: 02.09.2009, 12:19
von Lösche Benutzer 1828
jetzt schlafen wir schon seit einiger Zeit fast ebenerdig (Lattenrost auf der Erde) auf 2,70 - da kann keiner rausfallen

vorher hatte ich vor unser Bett, worin die Kinder nachts mit Bettgitter schliefen) eine Matratze auf den Boden gelegt für den Tagesschlaf. Da konnten wir in den Schlaf stillen und ich mußte mir keine Sorgen machen. Später dann hat Kind auch die erste Hälfte der Nacht dort unten verbracht bis zum ersten Stillen, da h atte ich dann etwas mehr Platz.

Re: Familienbett - Angst sie fällt raus

Verfasst: 02.09.2009, 23:44
von rhapsody
Hast Du mal beobachtet, was Deine Kleine macht, wenn sie zum Rand krabbelt? Viele Babys haben einen natürlichen Respekt vor Höhe und stürzen sich nicht über die Kante. Und dann natürlich frühzeitig zeigen, wie sie aus dem Bett rückwärts rauskrabbeln kann, immer wieder zeigen und üben.

Ich habe meinen Kobold hier immer zu mir an den Rand gelockt, und dann geschaut, was er macht. Und obwohl er ein kleiner Hitzkopf ist, bleibt und blieb er immer am Rand sitzen und ruft mich. Ich habe trotzdem rund um das Bett Kissen ausgelegt (gibt so große, weiche bei Ikea, die hatte ich aber schon vorher, haben jetzt gute Dienste geleistet), zur Sicherheit. Und eben immer wieder gezeigt, wie er alleine rauskommt, was jetzt auch schon ein ganze Weile prima klappt. Trotzdem ruft er lieber nach Mama :mrgreen: .

Re: Familienbett - Angst sie fällt raus

Verfasst: 03.09.2009, 09:17
von Lösche Benutzer 1828
wach - ja, das klappt meist

aber meine wälzen sich im Schlaf halt viel umher.......

Re: Familienbett - Angst sie fällt raus

Verfasst: 03.09.2009, 14:03
von ananina
ja, ebenerdig wäre auch mein Wunsch - ich muss nur noch meinen Mann bearbeiten, das gute Massivholzbett in den Keller zu verfrachten. Ist halt auch leider nur 1,60m...
Das mit dem Zeigen wie sie aus dem Bett rauskommt, versuche ich ihr auch immer wieder mal zu zeigen. Aber bis jetzt klappt es nicht. Kommt sie am Bettrand an, würde sie einfach fröhlich vorwärts weiterkrabbeln, wenn ich sie nicht aufhalten würde. Das macht sie egal ob auf dem Sofa auf dem Bett oder sonstwo, wo es erhöht ist. Ja und Mama rufen kann sie leider noch nicht, meine Rabaukin :wink:

Drückt mir die Daumen, ich muss einfach meinen Mann von "ebenerdig" überzeugen - dann hätte er auch wieder mehr Platz - das muss doch als Argument ziehen :mrgreen:

Re: Familienbett - Angst sie fällt raus

Verfasst: 05.09.2009, 20:30
von corradomaus
wir haben bettschutzgitter gekauft. da sie noch länger bei uns schlafen wird lohnt sich die anschaffung auf jeden fall

Re: Familienbett - Angst sie fällt raus

Verfasst: 07.09.2009, 10:35
von rhapsody
ananina hat geschrieben: Das mit dem Zeigen wie sie aus dem Bett rauskommt, versuche ich ihr auch immer wieder mal zu zeigen. Aber bis jetzt klappt es nicht. Kommt sie am Bettrand an, würde sie einfach fröhlich vorwärts weiterkrabbeln, wenn ich sie nicht aufhalten würde. Das macht sie egal ob auf dem Sofa auf dem Bett oder sonstwo, wo es erhöht ist. Ja und Mama rufen kann sie leider noch nicht, meine Rabaukin :wink:
'Mama' ruft mein Kobold auch erst seit Kurzem :mrgreen: , aber er meldet sich schon immer, wenn er wach wird. Spätestens wenn er am Bettrand sitzt. Und das rückwärts Rauskrabbeln muss man wohl wirklich konsequent zeigen, das lernen sie nicht von alleine. 'Immer mal wieder' reicht nicht. Heisst eben, am Tag mehrmals zeigen, die Kleinen nicht aus dem Bett heben, sondern immer rauskrabbeln lassen (mit Hilfe).
Wir haben sonst als Rausfallschutz den Babybalkon auf der einen Seite, und haben für unterwegs so ein transportabeles Bettgitter, vielleicht ist das auch eine Lösung? Das klemmst Du unter der Matratze fest und bietet einen Rausfallschutz, wenn die Kleinen sich im Schlaf umdrehen. Unterwegs hat es uns schon gute Dienste geleistet, denn nicht immer kann man die Betten ja an eine Wand schieben.

Re: Familienbett - Angst sie fällt raus

Verfasst: 07.09.2009, 12:46
von Lösche Benutzer 1828
rhapsody hat geschrieben:
'Mama' ruft mein Kobold auch erst seit Kurzem :mrgreen: , aber er meldet sich schon immer, wenn er wach wird. Spätestens wenn er am Bettrand sitzt. Und das rückwärts Rauskrabbeln muss man wohl wirklich konsequent zeigen, das lernen sie nicht von alleine. 'Immer mal wieder' reicht nicht. Heisst eben, am Tag mehrmals zeigen, die Kleinen nicht aus dem Bett heben, sondern immer rauskrabbeln lassen (mit Hilfe).
das muss nicht so sein - Simon hat das nach einmal zeigen von ganz allein immer überall gemacht, auch an Hängen ist er so rückwärts runtergekrabbelt. Auch,als er schon lange laufen konnte, hat er sich auf schrägen Ebenen immer in den Vierfüßler gehockt und ist rückwärts runtergekrabbelt.

Jonas brauchte länger - der war eher so "drauf und los und mal sehen, was passiert" - der ist auch mal im Schlaf fast am Fußende aus dem Bett gefallen und hat fürs runterkrabbeln echt länger gebraucht und ist öfter gefallen.

Annika war auch eher vorsichtig und hat es schnell gelernt.