kirikiri hat geschrieben:bina1307 hat geschrieben:mein Kleiner putzt auch seit dem ersten Zähnchen mit einem Hauch Elmex-Zahnpasta (fluorisiert). bekommt also keine Fluoretten.
Falls du die D-Fluoretten gibst, darfst du keine Zahnpasta mit Fluor nehmen, weil es dann überdosiert wird! Dann eher z.B. Weleda-Kinderzahpasta...
Ich würde aber grundsätzlich von den D-Fluoretten ab- und zur Zahnpasta raten, weil das Fluor in Tablettenform sich im Körper an den ganzen Organen ablagern kann und wenigerdort wirkt, wo es soll- nämlich an den Zähnen.
Olala, das ist bestimmt nicht gesund, so viel Fluor im Körper.... habe irgendwo mal was dazu gelesen, muss ich mal hervorkramen... Wir haben nie Vitamin D oder Fluor gegeben und benutzen das Weleda Gel. Ich glaube wenn man sich sehr gut ernährt, viel an der Sonne ist und ein bisschen Ahnung hat, wo Vitamin D zu finden ist etc. kann man sich diese Pharmaindustrie-Unterstützungsstrategie die womöglich mehr Schaden als gutes anrichtet, getrost schenken...
Da bin ich eben anderer Meinung

aber das soll jeder für sich so handhaben wie er möchte.
Wie ich schon geschrieben habe, bin ich gegen das Fluor in der den Tabletten, weil es sich dann überall im Körper absetzen kann! Aber in der Zahnpasta find ich es in kleinen Maßen sinnvoll zur Kariesprophylaxe... Muss aber auch nicht sein, Zähne kann man auch anfangs noch mit Welede o.ä. putzen (ohne Fluoridanteil).
Vitamin D finde ich aber grundsätzlich im ersten Jahr wichtig! Respektiere aber natürlich jede andere Meinung! Da die Kleinen ja eh vor sämtlichen Sonnenstrahlen geschützt werden, glaub ich nicht, dass man es durch die Sonne und Nahrung alleine ausreichend gedeckt bekommt:
Das sagt die LLL zum VitaminD:
Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D ist wichtig
Presseerklärung der La Leche League International über die Bedeutung, zusammengefasst und übersetzt von Denise Both
Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass aufgrund des derzeitigen Lebensstils die eigene Versorgung von stillenden Müttern mit Vitamin D möglicherweise nicht dafür ausreicht, dass sie genügend Vitamin D über die Muttermilch an ihre Kinder weiter geben.
Im Oktober 2008 hat die American Academy of Pediatrics (Amerikanische Akademie der Kinderärzte) die Empfehlung herausgegeben, Säuglingen täglich 400 IU Vitamin D zu geben und mit dieser Gabe bereits wenige Tage nach der Geburt zu beginnen. Kinder, die nicht genügend Vitamin D erhalten, haben ein Risiko an Rachitis zu erkranken und das Risiko für Infektionen, Autoimmunerkrankungen, Krebs, Diabetes und Osteoporose ist erhöht.
Vitamin D wird zur Hauptsache in der Haut gebildet, wenn der Körper dem Sonnenlicht ausgesetzt ist und in zweiter Linie über die Nahrung aufgenommen. Untersuchungen zeigen, dass die Anpassung an ein Leben in geschlossenen Räumen und die Verwendung von Sonnenschutzmitteln bei den meisten Müttern zu einem ernsthaften Vitamin-D-Mangel geführt haben.
Die Fähigkeit, angemessene Mengen an Vitamin D durch Sonnenlicht zu bilden, ist abhängig von der Hautfarbe und der geographischen Lage. Dunkelhäutige Menschen können für die Bildung einer bestimmten Menge Vitamin D bis zu sechs Mal soviel Sonnenlicht benötigen wie hellhäutige Personen. Menschen, die am Äquator leben, können zwölf Monate im Jahr Vitamin D bilden, wohingegen die Vitamin-D-Bildung in nördlicheren oder südlichen Klimazonen nur während einem Zeitraum von sechs Monaten im Jahr oder weniger möglich sein kann.
Viele Jahre lang hat La Leche League International die auf Studien basierende Empfehlung ausgesprochen, dass ausschließlich gestillte Babys ihren gesamten Vitamin-D-Bedarf über die Muttermilch decken. Inzwischen haben die Gesundheitswissenschaftler ein besseres Verständnis über die Funktion von Vitamin D und die benötigten Mengen gewonnen. Die neueste Forschung zeigt, dass die bislang von LLL gegeben Empfehlung nur dann korrekt ist, wenn die Mütter selbst ausreichend mit Vitamin D versorgt sind. Statistiken weisen darauf hin, dass ein großer Prozentsatz der Frauen nicht über ausreichende Mengen an Vitamin D in ihrem Körper verfügen.
La Leche League International geht davon aus, dass stillende Mütter mit ausreichenden Vitamin-D-Speichern genügend Vitamin D über die Muttermilch an ihre Kinder weiter geben können. Es wird empfohlen, dass schwangere und stillende Frauen ausreichend Vitamin D aufnehmen, oder so weit wie möglich entsprechende Präparaten einnehmen. Ärzte und Ärztinnen können den Frauen, die sich nicht sicher sind, wie es mit ihrem Vitamin-D-Status aussieht, empfehlen, eine einfache Blutuntersuchung durchführen zu lassen, ehe sie sich gegen die Gabe eines Vitamin-D-Präparates für ihre Kinder entscheiden.
http://www.llli.org/Release/ImportanceVitaminD.html
"