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Auszug aus dem Familienbett?

Verfasst: 30.07.2009, 14:33
von lucca77
Hallo Ihr Lieben,

ich möchte Euch gern mal unsere Schlafsituation schildern und gern Eure Meinungen hören:

Meine Tochter schläft seit Geburt bei uns im Schlafzimmer, bis zum ersten Stillen im eigenen Bett und dann zieht sie zu mir um. Meinem Mann war das nach zwei Nächten bereits zu unruhig und er ist ins Kinderzimmer ausgewandert. Ich kann ihn da ein Stück weit verstehen, er hat einen sehr verantwortungsvollen Beruf und muss morgens wirklich fit sein. So, nun wird die kleine Maus nächste Woche 15 Monate und wir nächtigen noch immer getrennt. Da mein Mann und ich uns abends meist nur 1- 2 Stunden sehen, geht unsere gemeinsame Zeit und Nähe natürlich gegen null (und ich spreche jetzt nicht von Sex, dafür brauchen wir kein Ehebett :oops: ). Er deutete jetzt schon mehrmals um, dass ihm die gemeinsamen Nächte fehlen und drängt damit indirekt auf Laras Auszug aus dem Schlafzimmer.

Momentan haben wir eine recht gute Phase, die Kleine schläft oft durch bis 4.00 Uhr oder 6.00 Uhr und kommt dann erst zu mir. Ich müsste also in guten Zeiten (die sich, wie ich weiß auch schnell ändern können :roll: ) nur ein- oder zweimal raus zum Stillen, weiß aber nicht, ob sich die Kleine auch nach dem Stillen mit ihrem eigenen Bett und dem Alleinsein zufrieden geben würde.

Wie seht Ihr das? Ist die Maus schon bereit für ihr eigenes Zimmer? Bin ich nur die jenige, die das Ganze blockiert? Was würdet Ihr tun? Und falls ja, wie würdet Ihr das Ganze angehen?

Re: Auszug aus dem Familienbett?

Verfasst: 03.08.2009, 03:01
von EhUkfa
Hm, wenn eure Maus in deiner/eurer Nähe besser schläft, würd ich sie auch nicht wieder ins eigene Bett und noch weniger ins eigene Zimmer legen. Wäre es denn eine Option, ihr Bett direkt ans Ehebett an deine Seite zu stellen - ohne Gitter zwischen? Dann wäre euer Familienbett quasi etwas breiter und die Nächte vielleicht ruhiger :wink: Denn zwischen ihr und deinem Mann liegst ja nun du. Wir haben das auch so stehen allerdings noch mit Gitter, weil wir noch zu dritt im Ehebett schlafen und das Gitter schützt meinen Kleinen z.Z. vorm Rausfallen aus dem Ehebett :wink: .

Ganz ehrlich, ich kann deinen Mann zwar verstehen, denn er hat ja auch Bedürfnisse - aber so ein kleines Kind hat die ebenfalls und kann sie sich nicht allein erfüllen - es ist auf euch angewiesen. Dein Mann sollte nicht für sich was verlangen und gleichzeitig der Kleinen verweigern. Vielleicht kann dein Mann ja auch den Kompromiss eingehen und jede 2. Nacht bei euch schlafen, mit der Option, wenns wirklich unruhig wird, wieder auszuwandern. Ich kann mir auch vorstellen, dass er sich vielleicht an die "Unruhe" gewöhnt, wenn er es regelmäßig probiert :wink:
Klappt allerdings nicht, wenn er schon von vornherein mit missmutiger Stimmung ins Bett geht und sich auf die Kleine konzentriert :D