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Nahrungsergänzungsmittel

Verfasst: 23.07.2009, 12:31
von Lösche Benutzer 2872
Hallo an euch,

da bei mir vor kurzem eine Fructoseunverträglichkeit festgestellt wurde, werde ich in der nächsten Zeit die meisten Obst- und Gemüsesorten nicht essen können. Gerade am Anfang ist wohl eine streng fructosearme Ernährung sehr wichtig um erstmal wieder beschwerdefrei zu werden, bzw. auszuschließen das noch andere Unverträglichkeiten oder Erkrankungen bestehen. Hier ein Link, in dem nachzulesen ist was erlaubt ist und was verboten: http://www.fructoseintoleranz.de/verboten.htm
Allerdings war das meine eigene Internetrecherche. Ich war noch nicht bei einer Ernährungsberatung. Muss erstmal schauen ob und inwieweit meine Krankenkasse das finanziert.

Nun stille ich ja noch sehr viel. Die Maus isst zwar bereits einiges. Auch Obst und Gemüse, aber einen Großteil ihres Bedarfes holt sie sich immer noch über die Muttermilch. Sollte ich nun meine Ernährung mit Nahrungsergänzungsmitteln ausgleichen? Und wenn ja, was ist da wichtig?

LG Heggs

Re: Nahrungsergänzungsmittel

Verfasst: 23.07.2009, 21:22
von Iris
Das ist ein Thema, das Du tatsächlich mit Deinem Arzt oder der Ernährungsberatung besprechen solltest - um Deinetwillen. Die Muttermilch wird genügend Vitamine und Spurenelemente für Dein Kind erhalten, aber es kann sein, dass Du selbst zu kurz kommst.

Re: Nahrungsergänzungsmittel

Verfasst: 23.07.2009, 21:45
von jusl
Ja, Fructoseunverträglichkeit ist definitiv ein Fall für eine professionelle Ernährungsberatung - egal ob man stillt oder nicht. (Dort bekommst Du sicherlich auch Hinweise, wie Du trotz Obst- und weitgehendem Gemüseverbots z.B. genug wasserlösliche Vitamine aufnehmen kannst).

Jedenfalls: ich möchte Dir gerne mein ausdrückliches Mitgefühl ausdrücken - als jemand, der sich aus Genussgründen schätzometrisch zu 70% von Obst und 20% Gemüse ernährt, kann ich mir OBSTVERBOT gerade GAR NICHT vorstellen - das muss eine massive Einschränkung der Lebensqualität sein :( (vielleicht gibt's ja Hoffnung, dass sich das noch mal bessert?.., Ich wünsch es Dir!)

LG;
Julia

Re: Nahrungsergänzungsmittel

Verfasst: 23.07.2009, 23:23
von Lösche Benutzer 2872
Ich danke euch für die Antworten. Dann bin ich froh, dass ich beim Arzt gleich gesagt habe, dass mir ein Buchtipp nicht reicht und ich eine Ernährungsberatung möchte und dafür auch ein Rezept bekommen habe. Mal schauen was die Krankenkasse sagt. Zumindestens anteilig müßten sie es zahlen.

Wenn ich ehrlich bin hadere ich auch ganz schön mit dieser Unverträglichkeit. Auf die ungesunden Sachen (sämtliche herkömmliche Backwaren, Süßigkeiten und Eis sind tabu. entweder selber machen oder teuer im Reformhaus kaufen :roll: ) zu verzichten kann ich mir ja noch schön reden. Aber die gesunden Sachen Obst, Gemüse und Vollkornprodukte... das wird mir wirklich schwer fallen , besonders das Obst und das kann ich mir auch schlecht positiv reden.

Ich hoffe darauf, dass meine Toleranzschwelle nicht zu niedrig ist. Gewisse Sachen sind wohl oftmals verträglich, aber nicht bei jedem. Muss man erstmal austesten. Aber erst nach der strengen Anfangsdiät. Soweit meine eigene Recherche. Wer weiß ob das so stimmt.

Habe jetzt gelesen, dass der Hauptmangel wohl gar nicht bei den Vitaminen liegt, sondern sehr oft zu wenig Zink und Folsäure aufgenommen werden und somit ergänzt werden müssen.

Re: Nahrungsergänzungsmittel

Verfasst: 23.07.2009, 23:31
von jusl
Zink könntest Du über Fleisch aufnehmen (übrigens ganz ähnliches Vorkommen und mögliche Aufnahmehemmungen wie bei Eisen!).
http://de.wikipedia.org/wiki/Zink#Mangelerscheinungen

Und: Folsäure IST ein Vitamin :wink: (Vitamin B9)

LG;
Julia