nur 2 Mal täglich stillen?
Verfasst: 24.06.2009, 13:30
Hallo, ich habe mich gerade neu angemeldet, weil mir bisher weder Hebamme noch Email-Stillberatung helfen konnte.
Erstmal kurz zum Verständnis: Ich habe am 30.04.2009 entbunden und habe dann zwei Wochen voll gestillt bis meine Brustwarzen komplett blutig waren und ich Panik vor jedem Anlegen hatte, was sich dann in Wut gegenüber meiner Tochter gesteigert hat. Zusammen mit meiner Hebamme habe ich dann entschieden, es mit Zwiemilchfütterung zu versuchen, was für mich eigentlich die optimale Lösung ist, vor allem, da ich erstens chronisch krank bin (das volle Stillen geht über meine Kräfte) und jetzt auch wieder anfange zu arbeiten und ich dann nicht "verfügbar" sein muss und auch nicht haufenweise abpumpen muss. Die rechte Brust hat sich gut erholt. Die linke Brust ist für meine Tochter scheinbar schwerer zum Trinken und da die Brustwarze komplett geschwollen war, konnte sie sie garnicht in den Mund ziehen. Ich habe dann ausgestrichen und gepumpt. Nach einer Zeit hatte sich die Brust etwas erholt, aber es wurde dann trotz nur zweimaligem Anlegen täglich wieder schlimmer und im Moment ist die Brustwarze immer noch offen, nässt, bildet Krusten und klebt an den Einlagen fest. Beim Pumpen fängt es an zu bluten und beim Stillen gehen die verkrusteten Risse wieder auf. Meine Hebamme ist total ratlos, schließt aber eigentlich einen Pilz aus, der dann ja wohl beidseitig wäre und meine Tochter müsste ja dann auch was haben. Ich habe es schon mit Wolle-Seide-Einlagen versucht, mit reinem Wollfett, hatte schon solche Milchauffangschälchen, Calendula-Essenz zum Reinigen, Luft ran lassen, Muttermilch drauf streichen, Rotlicht, Stillhütchen... Eigentlich alles, was man so liest und was meine Hebamme wusste. In der neuen Eltern-Zeitschrift stand, eine Frau hätte es mit Wundsalbe wieder hinbekommen und das versuche ich nun gerade. es wird immerhin ein bisschen besser. Aber ich würde gerne mal schmerzfrei stillen. Haben Sie vielleicht noch eine Idee, was ich noch versuchen könnte?
Zum Zweiten ist es so, dass beim Stillen morgens und abends die Milch nicht mehr reicht, da ich ja öfter mal gepumpt habe oder nur ausgestrichen habe oder meine Tochter das abendliche Stillen verschlafen hat. Gibt es eine Möglichkeit, die Milchmenge nur für morgens und abends zu steigern oder geht das nur generell? Wirken Stilltee, Stillöl oder Malzbier etc. vielleicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, so dass ich den kurz vorher trinken könnte oder so?
Ich möchte so gerne wenigestens diese beiden Stillmahlzeiten beibehalten und es wäre schön, wenn ich danach nicht immer noch ein Fläschchen machen müsste, weil die Milch nicht reicht. Kann mir jemand helfen?
Liebe Grüße Petra
Erstmal kurz zum Verständnis: Ich habe am 30.04.2009 entbunden und habe dann zwei Wochen voll gestillt bis meine Brustwarzen komplett blutig waren und ich Panik vor jedem Anlegen hatte, was sich dann in Wut gegenüber meiner Tochter gesteigert hat. Zusammen mit meiner Hebamme habe ich dann entschieden, es mit Zwiemilchfütterung zu versuchen, was für mich eigentlich die optimale Lösung ist, vor allem, da ich erstens chronisch krank bin (das volle Stillen geht über meine Kräfte) und jetzt auch wieder anfange zu arbeiten und ich dann nicht "verfügbar" sein muss und auch nicht haufenweise abpumpen muss. Die rechte Brust hat sich gut erholt. Die linke Brust ist für meine Tochter scheinbar schwerer zum Trinken und da die Brustwarze komplett geschwollen war, konnte sie sie garnicht in den Mund ziehen. Ich habe dann ausgestrichen und gepumpt. Nach einer Zeit hatte sich die Brust etwas erholt, aber es wurde dann trotz nur zweimaligem Anlegen täglich wieder schlimmer und im Moment ist die Brustwarze immer noch offen, nässt, bildet Krusten und klebt an den Einlagen fest. Beim Pumpen fängt es an zu bluten und beim Stillen gehen die verkrusteten Risse wieder auf. Meine Hebamme ist total ratlos, schließt aber eigentlich einen Pilz aus, der dann ja wohl beidseitig wäre und meine Tochter müsste ja dann auch was haben. Ich habe es schon mit Wolle-Seide-Einlagen versucht, mit reinem Wollfett, hatte schon solche Milchauffangschälchen, Calendula-Essenz zum Reinigen, Luft ran lassen, Muttermilch drauf streichen, Rotlicht, Stillhütchen... Eigentlich alles, was man so liest und was meine Hebamme wusste. In der neuen Eltern-Zeitschrift stand, eine Frau hätte es mit Wundsalbe wieder hinbekommen und das versuche ich nun gerade. es wird immerhin ein bisschen besser. Aber ich würde gerne mal schmerzfrei stillen. Haben Sie vielleicht noch eine Idee, was ich noch versuchen könnte?
Zum Zweiten ist es so, dass beim Stillen morgens und abends die Milch nicht mehr reicht, da ich ja öfter mal gepumpt habe oder nur ausgestrichen habe oder meine Tochter das abendliche Stillen verschlafen hat. Gibt es eine Möglichkeit, die Milchmenge nur für morgens und abends zu steigern oder geht das nur generell? Wirken Stilltee, Stillöl oder Malzbier etc. vielleicht innerhalb einer bestimmten Zeitspanne, so dass ich den kurz vorher trinken könnte oder so?
Ich möchte so gerne wenigestens diese beiden Stillmahlzeiten beibehalten und es wäre schön, wenn ich danach nicht immer noch ein Fläschchen machen müsste, weil die Milch nicht reicht. Kann mir jemand helfen?
Liebe Grüße Petra