Mein Stiefvater und die Familienbettdiskussion...
Verfasst: 18.06.2009, 13:01
Hallo zusammen
Gestern war ich bei meinen Eltern zu Besuch (meine Oma feierte Geburtstag) und irgendwie kamen wir auf das Thema Familienbett. Meine Mutter lässt uns natürlich machen, was wir für richtig halten, aber nicht ohne ihren Senf dazu zu geben.
Ihr Gegenargument war: Kinder müssen auch lernen, dass Erwachsene auch Privatsphäre haben und Raum für den Rückzug brauchen, einen Ort in der Wohnung, der nur ihnen gehört und das Kind muss lernen, dass es nicht immer nur um sich sondern eben auch mal nur um die Eltern geht.... Gegenseitiger Respekt usw. Sie meinte ein 6-jähriges Kind im Familienbett wäre "nicht mehr akzeptabel" und ein 3-jähriges sei grenzwertig.
Wir sehen das so: Noah wird aus dem Familienbett "ausziehen", wenn er dazu bereit ist und wenn er das für richtig hält. Ausnahe wäre, wenn wir bemerken, dass er ohne uns besser schläft...damit müssten wir dann halt leben
Mein Stiefvater war die ganze Zeit sehr still und hörte sich das alles an.
Mein Zwerg war gerade dabei einzuschlafen und nörgelte so vor sich hin...
Dann sagt mein Stiefvater "Das hört sich sehr nach einem "Trag-mich-Schrei" an!" (und er hatte Recht, hab Noah dann auf den Arm genommen und geschaukelt und schon schlief er ein).
Meine Mutter fragte ihn, was ER denn davon halten würde, schließlich hat er die Diskussion ja verfolgt... Und sein Kommentar:
"Ich hör einfach nur zu und denk mir meinen Teil. Aber es sei gesagt: Meine Jungs waren bei mir im Bett bis sie in die Schule kamen und es wurden richtige Männer aus ihnen!"
Guuuuut so! Endlich jemand in der Familie, der uns versteht. Meine Schwester hält das eh für "abartig" und "man verwöhnt das Kind zu sehr" und und und... Meine Mutter findet den Grundgedanken schön, findet aber man muss strenge Grenzen setzen... und meine Oma hat doch allen ernstes gefragt, ob ich den Kinderarzt gefragt hätte ob ich das DARF
Mein Stiefvater war übrigens Hausmann während seine Frau das Geld verdiente. Er hat seine Jungs im Tuch getragen (sind beide Anfang 20) und so wie ich jetzt weiß wurde sie auch familiengebettet - klasse oder!?
Jetzt fühl ich mich schon viel besser
Gestern war ich bei meinen Eltern zu Besuch (meine Oma feierte Geburtstag) und irgendwie kamen wir auf das Thema Familienbett. Meine Mutter lässt uns natürlich machen, was wir für richtig halten, aber nicht ohne ihren Senf dazu zu geben.
Ihr Gegenargument war: Kinder müssen auch lernen, dass Erwachsene auch Privatsphäre haben und Raum für den Rückzug brauchen, einen Ort in der Wohnung, der nur ihnen gehört und das Kind muss lernen, dass es nicht immer nur um sich sondern eben auch mal nur um die Eltern geht.... Gegenseitiger Respekt usw. Sie meinte ein 6-jähriges Kind im Familienbett wäre "nicht mehr akzeptabel" und ein 3-jähriges sei grenzwertig.
Wir sehen das so: Noah wird aus dem Familienbett "ausziehen", wenn er dazu bereit ist und wenn er das für richtig hält. Ausnahe wäre, wenn wir bemerken, dass er ohne uns besser schläft...damit müssten wir dann halt leben
Mein Stiefvater war die ganze Zeit sehr still und hörte sich das alles an.
Mein Zwerg war gerade dabei einzuschlafen und nörgelte so vor sich hin...
Dann sagt mein Stiefvater "Das hört sich sehr nach einem "Trag-mich-Schrei" an!" (und er hatte Recht, hab Noah dann auf den Arm genommen und geschaukelt und schon schlief er ein).
Meine Mutter fragte ihn, was ER denn davon halten würde, schließlich hat er die Diskussion ja verfolgt... Und sein Kommentar:
"Ich hör einfach nur zu und denk mir meinen Teil. Aber es sei gesagt: Meine Jungs waren bei mir im Bett bis sie in die Schule kamen und es wurden richtige Männer aus ihnen!"
Guuuuut so! Endlich jemand in der Familie, der uns versteht. Meine Schwester hält das eh für "abartig" und "man verwöhnt das Kind zu sehr" und und und... Meine Mutter findet den Grundgedanken schön, findet aber man muss strenge Grenzen setzen... und meine Oma hat doch allen ernstes gefragt, ob ich den Kinderarzt gefragt hätte ob ich das DARF
Mein Stiefvater war übrigens Hausmann während seine Frau das Geld verdiente. Er hat seine Jungs im Tuch getragen (sind beide Anfang 20) und so wie ich jetzt weiß wurde sie auch familiengebettet - klasse oder!?
Jetzt fühl ich mich schon viel besser