Bin ich eine Glucke?
Verfasst: 28.04.2009, 20:24
Hallo ihr Lieben,
ich hoffe, ich bin im richtigen Unterforum aber ich muss mir heute was von der Seele schreiben.
Hatte heute Besuch von 3 Freundinnen die ich im KH kennengelernt hab - wir waren mit unseren Zwergen im selben Zimmer und sind seitdem in Kontakt, treffen uns alle 2 Wochen. Sind etwa im selben Alter (Ende 20, Anfang 30)
Eine der Mädels konnte nicht stillen (habe ihren Kampf 6 Tage hautnah miterlebt), die anderen beiden, wie auch ich letztendlich schon.
Relativ bald haben die beiden Stillenden angefangen Abends ein Fläschchen zu geben zwecks Durchschlafen und Freiheit, keines der anderen 3 Kinder hat bei den Eltern im Bett geschlafen, anfangs zwar teilweise in Wiegen oder Beistellbetten im Schlafzimmer, wurden aber relativ bald ausquartiert, alle 3 nehmen Schnuller und haben mit 4 bis 4 1/2 Monaten die erste Beikost bekommen.
Das Flaschenkind bekam mit 3 Monaten schon 1er Milch und mittlerweile 2er Milch, zu trinken geben die anderen 3 Tee's mit Zucker oder Säfte.
Die Mami's haben schon wieder recht viele Freiheiten, gehen stundenweise arbeiten, gehen ihren Hobbies nach usw und haben schon das dringende Bedürfnis nach Ausgehen und Party.
Mittlerweile bin ich in der Runde die einzige die noch stillt - bei einer hat sich die Kleine selber abgestillt und die andere hat aktiv abgestillt weil sie (zitat) "wieder Party machen will"
Und ich?
Ich habe Lisa ab dem ersten Lebenstag bei mir im Bett gehabt, mittlerweile liegt sie aus Platzgründen im Babybalkon, schläft aber die halbe Nacht trotzdem bei uns im Bett, habe erst mit 6,5 Monaten mit Beikost begonnen, möchte Lisa bis zum 1. Geburtstag stillen da ichs nicht notwendig finde, eine funktionierende Stillbeziehung zu beenden nur weil die Freiheit ruft - Party machen und ausgehen kann ich im 2. LJ auch noch, mein Kind ist aber nur jetzt so klein.
Mittlerweile akzeptiert Lisa zwar eh auch das Fläschchen aber dennoch fühlt es sich für mich einfach nicht gut und richtig an und ich möchte diese Option eigentlich nur in Ausnahmefällen nutzen.
Ich stille Lisa zu 95% der Fälle noch in den Schlaf, sie kann es zwar alleine (sowohl unterwegs in der Trage oder dem Kiwa oder auch abends im Bett) aber braucht es anscheinend auch und warum nicht, andere Kinder nuckeln sich mit Schnuller in den Schlaf, Lisa bevorzugt halt das Original - da wurde mir geraten ihr das schnell abzugewöhnen, das wäre nicht gut und sie würde dann nie ohne mich einschlafen können.
Auch haben die anderen 3 schon Ambitionen stundenweise zu arbeiten - ich hingegen geniesse die Zeit die ich jetzt mit Lisa gemeinsam verbringen kann, meine Karenz (Elternzeit) endet sowieso schon in 1 Jahr und bis dahin kann ich noch gut ohne Arbeit leben.
So lange Rede, kurzer Sinn - ich möchte die 3 jetzt nicht an den Pranger stellen oder mich in den Himmel heben, ich bin nur durch den heutigen Besuch nachdenklich geworden ob ich wirklich so anders bin? Ob die Ansichten die ich habe wirklich so selten und seltsam sind und das ich wahrscheinlich jetzt als Glucke oder dergleichen dastehe weil ich noch nicht mit ihnen bzw generell noch nicht abends weggehen will weil ich da sein möchte wenn Lisa nachts aufwacht.
Ich war bisher einmal abends weg - für 3 Std auf einer, mir wichtigen, Geburtstagsfeier - und Lisa hat davon nix mitbekommen, habe sie noch hingelegt und bin dann los und war wieder da als sie wach geworden ist.
Alle 4 Wochen bin ich mal 2 Stunden beim Friseur, da ist Lisa beim Papa und hin und wieder leiste ich mir eine Pediküre, da dreht derweil die Oma mit Lisa eine Runde.
Ich liebe mein Kind (manche finden ich himmle sie an und vergöttere sie nahezu *hmmmm*), sie war ein absolutes Wunschkind und ja ich bin vernarrt in sie und verbringe einfach gerne meine Zeit mit ihr - auch wenn mich auch manchmal die Freiheit ruft, ich weiß das ich dann doch wieder nur an sie denken würde und ich bekomme meine Freiheiten ja irgendwann wieder, nur verzichte ich jetzt einfach darauf und das auch gerne aber wenn dann an solchen Nachmittagen die 3 von ihren Erlebnissen, Hobbies etc schwärmen oder planen wann sie denn endlich mal um die Häuser ziehen und ich nur danebensitze und zuhöre komm ich mir irgendwie komisch vor...
Wenn das jetzt wirklich jemand bis zum Ende gelesen hat, DANKE *g*, ich hoffe es war nicht zu wirr geschrieben und ihr versteht was ich meine....
Liebe Grüße,
Petra
ich hoffe, ich bin im richtigen Unterforum aber ich muss mir heute was von der Seele schreiben.
Hatte heute Besuch von 3 Freundinnen die ich im KH kennengelernt hab - wir waren mit unseren Zwergen im selben Zimmer und sind seitdem in Kontakt, treffen uns alle 2 Wochen. Sind etwa im selben Alter (Ende 20, Anfang 30)
Eine der Mädels konnte nicht stillen (habe ihren Kampf 6 Tage hautnah miterlebt), die anderen beiden, wie auch ich letztendlich schon.
Relativ bald haben die beiden Stillenden angefangen Abends ein Fläschchen zu geben zwecks Durchschlafen und Freiheit, keines der anderen 3 Kinder hat bei den Eltern im Bett geschlafen, anfangs zwar teilweise in Wiegen oder Beistellbetten im Schlafzimmer, wurden aber relativ bald ausquartiert, alle 3 nehmen Schnuller und haben mit 4 bis 4 1/2 Monaten die erste Beikost bekommen.
Das Flaschenkind bekam mit 3 Monaten schon 1er Milch und mittlerweile 2er Milch, zu trinken geben die anderen 3 Tee's mit Zucker oder Säfte.
Die Mami's haben schon wieder recht viele Freiheiten, gehen stundenweise arbeiten, gehen ihren Hobbies nach usw und haben schon das dringende Bedürfnis nach Ausgehen und Party.
Mittlerweile bin ich in der Runde die einzige die noch stillt - bei einer hat sich die Kleine selber abgestillt und die andere hat aktiv abgestillt weil sie (zitat) "wieder Party machen will"
Und ich?
Ich habe Lisa ab dem ersten Lebenstag bei mir im Bett gehabt, mittlerweile liegt sie aus Platzgründen im Babybalkon, schläft aber die halbe Nacht trotzdem bei uns im Bett, habe erst mit 6,5 Monaten mit Beikost begonnen, möchte Lisa bis zum 1. Geburtstag stillen da ichs nicht notwendig finde, eine funktionierende Stillbeziehung zu beenden nur weil die Freiheit ruft - Party machen und ausgehen kann ich im 2. LJ auch noch, mein Kind ist aber nur jetzt so klein.
Mittlerweile akzeptiert Lisa zwar eh auch das Fläschchen aber dennoch fühlt es sich für mich einfach nicht gut und richtig an und ich möchte diese Option eigentlich nur in Ausnahmefällen nutzen.
Ich stille Lisa zu 95% der Fälle noch in den Schlaf, sie kann es zwar alleine (sowohl unterwegs in der Trage oder dem Kiwa oder auch abends im Bett) aber braucht es anscheinend auch und warum nicht, andere Kinder nuckeln sich mit Schnuller in den Schlaf, Lisa bevorzugt halt das Original - da wurde mir geraten ihr das schnell abzugewöhnen, das wäre nicht gut und sie würde dann nie ohne mich einschlafen können.
Auch haben die anderen 3 schon Ambitionen stundenweise zu arbeiten - ich hingegen geniesse die Zeit die ich jetzt mit Lisa gemeinsam verbringen kann, meine Karenz (Elternzeit) endet sowieso schon in 1 Jahr und bis dahin kann ich noch gut ohne Arbeit leben.
So lange Rede, kurzer Sinn - ich möchte die 3 jetzt nicht an den Pranger stellen oder mich in den Himmel heben, ich bin nur durch den heutigen Besuch nachdenklich geworden ob ich wirklich so anders bin? Ob die Ansichten die ich habe wirklich so selten und seltsam sind und das ich wahrscheinlich jetzt als Glucke oder dergleichen dastehe weil ich noch nicht mit ihnen bzw generell noch nicht abends weggehen will weil ich da sein möchte wenn Lisa nachts aufwacht.
Ich war bisher einmal abends weg - für 3 Std auf einer, mir wichtigen, Geburtstagsfeier - und Lisa hat davon nix mitbekommen, habe sie noch hingelegt und bin dann los und war wieder da als sie wach geworden ist.
Alle 4 Wochen bin ich mal 2 Stunden beim Friseur, da ist Lisa beim Papa und hin und wieder leiste ich mir eine Pediküre, da dreht derweil die Oma mit Lisa eine Runde.
Ich liebe mein Kind (manche finden ich himmle sie an und vergöttere sie nahezu *hmmmm*), sie war ein absolutes Wunschkind und ja ich bin vernarrt in sie und verbringe einfach gerne meine Zeit mit ihr - auch wenn mich auch manchmal die Freiheit ruft, ich weiß das ich dann doch wieder nur an sie denken würde und ich bekomme meine Freiheiten ja irgendwann wieder, nur verzichte ich jetzt einfach darauf und das auch gerne aber wenn dann an solchen Nachmittagen die 3 von ihren Erlebnissen, Hobbies etc schwärmen oder planen wann sie denn endlich mal um die Häuser ziehen und ich nur danebensitze und zuhöre komm ich mir irgendwie komisch vor...
Wenn das jetzt wirklich jemand bis zum Ende gelesen hat, DANKE *g*, ich hoffe es war nicht zu wirr geschrieben und ihr versteht was ich meine....
Liebe Grüße,
Petra