Seite 1 von 1

Aufstehen nach dem Zubettbringen?

Verfasst: 17.03.2009, 20:11
von Drachenblut
Steht ihr wieder auf, wenn ihr Euer Kind / Eure Kinder in den Schlaf begleitet habt?

Wenn nein: empfindet ihr das als Verlust von Lebensqualität? Habt ihr das Gefühl, ihr müsstet Eurem Kind eigentlich das "Alleine-Einschlafen" beibringen?

Ich lege mich immer mit Felix hin und bleib dann auch dort. Ich lese oder sehe mir ne DVD auf meinem Mini-tragbaren-DVD-Player an.
Meine Psychologin meint nun, dass mich das sehr einschränkt, aber ich empfinde das eigentlich nicht so. Früher hab ich abends auch gelesen oder ferngesehen und das mach ich jetzt auch. Mein Mann kommt dann auch zu uns und krabbelt mich noch mind. ne halbe Std. und dann - heija :D .

Klar, manchmal wär das ein Zeitpunkt, wo man mal seine Schwester anrufen und klönen könnte. Das geht ja mit Kleinkind am Bein immer nicht so doll. Oder man könnte mal Freunde zum Spiele-Abend einladen, wenn der Zwerg dann alleine schläft.

Er schläft auch meistens nicht unruhig, ich könnte es wahrscheinlich sogar wagen. Aber irgendwie hab ich Schiss. Solange ich da bin, kann ich ihn, wenn er unruhig wird, sofort beruhigen und er wacht nichtmal auf. Wenn ich im anderen Zimmer bin, bemerke ich erst, dass er wach ist, wenn er wach ist, und wenn ich ihn dann nochmal beim Einschlafen helfen muss, da hab ich eigentlich keine Lust zu... Und so wichtig ist es mir auch nicht, nen Spiele-Abend zu machen, meistens bin ich eh zu müde :oops: .

Ja, wie macht ihr das denn? Häng ich unnormal an meinem Kind, dass ich ihn nichtmal zwischen 9 und 10 Uhr alleine im Bett lassen mag?

Re: Aufstehen nach dem Zubettbringen?

Verfasst: 17.03.2009, 20:22
von Feleni
Also ich begleite Jan noch immer in den Schlaf. Meist verlangt er auch nach mit dazu, wenn Papa ihm vorgelesen hat oder so.

Allerdings schläft Jan von Anfang an in seinem Zimmer, also nicht im Familienbett, weshalb ich also schon weggehe, wenn er schläft.
Ehrlich gesagt könnte ich es mir nicht vorstellen, mit meinem Kind ins Bett zu gehen und dann auch nichts mehr zu machen. Der Abend gehört mir. Da ich ja eher selten weggehen kann, tüddel ich liebend gerne hier rum, telefoniere oder mache Hausarbeiten (da fällt mir ein, daß ich noch ne Maschine Wäsche aufhängen muß).
Auch Spieleabende finde ich klasse und freue mich immer, wenn sie bei uns stattfinden. Wenn es bei Kollegen meines Mannes ist, geht halt er hin und ich bleibe zu Hause.

Inzwischen wünsche ich mir schon, daß Jan alleine einschlafen lernt, denn wenn ich alleine beide Kinder abends habe, weil mein Mann länger arbeiten muß, komme ich nicht klar. Da wäre es superpraktisch, Jan schön ins Bett zu bringen, vorzulesen und dann Licht aus und mit Mathis rausgehen. Mathis macht nämlich Lärm, wenn er nichts sieht. Alternativ müsste ich ihn stillen, aber ich schaffe es allein selten, ihn dann schon bettfertig zu haben und er würde dann sicher einschlafen...

Wie gesagt, MICH würde das schon einschränken, ich würde das so nicht wollen.
Aber wenn DU damit glücklich und zufrieden bist, dann spricht doch nichts dagegen!
Was sagt denn Dein Mann? Der muß ja auch zufrieden sein, denn Partnerabende auf dem Sofa mit nem guten Filmchen und (Malz-)Bierchen könnten ihm vielleicht fehlen...

Re: Aufstehen nach dem Zubettbringen?

Verfasst: 18.03.2009, 00:04
von jusl
Meine Psychologin meint nun, dass mich das sehr einschränkt, aber ich empfinde das eigentlich nicht so
Ich finde, damit bist Du doch schon zu der wesentlichen Erkenntnis gelangt! Für DICH ist es momentan OK so - also hör doch weiter auf Dein Gefühl! Irgendwann (wann genau, wird Dein Gefühl Dir sagen!) merkst Du, dass Du jetzt beruhigt aufstehen kannst und Dein Kind prima schläft, bis Du dann eben auch ins Bett gehst. Eben ein kleines weiteres neues Stückchen auf der Entwicklungslinie... was Du dann sicher auch unbeschwert genießen kannst :D

LG;
Julia

Re: Aufstehen nach dem Zubettbringen?

Verfasst: 20.03.2009, 23:33
von Nihil
Ich persönlich stehe meist wieder auf, vor allem, wenn nur mein Jüngerer Sohn schläft, und der Ältere noch malmit mir aufstehen will.
Aber als Kind hätte ich das total toll gefunden, wenn meine Mama das gemacht hätte. Ich weiss noch, wenn ich früher bei meiner Oma geschlafen habe, dann hat sie sich auch mit mir hingelegt, mich noch gestreichelt (haben meine Eltern nicht gemacht, deshalb war es etwas ganz besonderes für mich). Und wenn ich dann grade eingeschlafen war, ist sie dann gegangen. Das habe ich noch irgendwie mitbekommen, habe aber schon so tief geschlafen, dass ich überhaupt nicht mehr reagieren konnte. Aber ich fand's doof.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich find's toll wie du das machst!

Re: Aufstehen nach dem Zubettbringen?

Verfasst: 21.03.2009, 08:04
von Gabriela
Wenn Dominic um 20 Uhr ins Bett geht (wenn er keinen Mittagsschlaf gemacht hat) dann stehe ich schon nochmals auf. Erstens bin ich um diese Zeit noch nicht müde, zweitens schläft Dominic i.d.R. innert weniger Minuten ein, weil er wirklich müde ist und drittens hänge ich mich dann auch mal gerne vor den TV... :wink: Was ich nie tue, ist kurz vor dem Einschlafen davonschleichen. Ich warte wirklich, bis mein Sohn 'richtig' schläft!

Wenn Dominic Mittagsschlaf gemacht hat, dann nehmen wir ihn ins Bett, wenn wir gehen. Das ist dann irgendwann zwischen 22 und 23 Uhr und entspricht ungefähr unserer Zu-Bett-geh-Zeit.

Re: Aufstehen nach dem Zubettbringen?

Verfasst: 21.03.2009, 11:51
von Nimue1212
Ich bringe die beiden Kleinen abends gleichzeitig ins Familienbett und bleibe bei ihnen, bis beide schlafen. Dann stehe ich wieder auf.

Re: Aufstehen nach dem Zubettbringen?

Verfasst: 21.03.2009, 12:07
von 3yearssafari
Also ich stehe auch wieder auf wenn ich Paul oder Erik in den Schlaf begleitet hab.

Wenn mein Mann zu Hause ist teieln wir und das ins Bett bringen.
Ich nehm den Zwerg und er den Großen - danach gehört der Abend uns.

Wenn ich allein bin bringe ich erst den kleinen ins Bett, der schläft in der Regel schneller ein, der große darf in der Zeit Kika schauen und dann leg ich mich mit ihm hin und warte bis er schläft.

Ich kann aber auch ohne Probleme aufstehen-beide schlafen weiter.