Seite 1 von 1
Beissen und Brust verweigern
Verfasst: 13.03.2009, 23:16
von kruemelchen
HILFEEEEE!
Mein Sohn ist nun 43 Wochen alt und seit 3 Tagen beisst er mich dauernd, wenn ich ihn rechts stillen will. Links gehts irgendwie noch besser... da hat er erst einmal gezwickt.
Er trinkt auch insgesamt weniger und will manchmal gar nicht an die Brust... Jetzt habe ich Angst, dass er sich abstilt??? Oder ist das wieder eine Phase??? Und ich muss nur durchhalten? Ich mag doch mein Stillen noch nicht an den Nagel hängen
Hatte heute Abend sogar einen fiesen Milchstau

Re: Beissen und Brust verweigern
Verfasst: 14.03.2009, 09:25
von Nudelsuppe
Hallo Krümelchen,
Es wäre sehr ungewöhnlich, wenn er sich in diesem Alter abstillen würde.
Hat er sich in den letzten Tagen mal beim Stillen erschrocken? Dann könnte es auf einen Stillstreik hindeuten. Die Kinder bringen dann den Schreck mit der Brust in Verbindung und verweigern oder beißen dann. Einen Stillstreik kann man gut überwinden.
Wenn er nur einseitig verweigert, kann es evtl auf Blockierungen hindeuten, hat oder hatte er eine Lieblingsseite?
Gib doch nochmal Bescheid, damit wir weiter forschen können und die Ursache in den Griff bekommen.
Es wird wieder, versprochen
Liebe Grüße,
Re: Beissen und Brust verweigern
Verfasst: 14.03.2009, 12:57
von kruemelchen
Danke Nicole,
er hat sich bestimmt erschrocken als er das erste Mal zugebissen hat. Denn ich hab mich auch erschrocken und sehr laut "Aua" und "Nein" gesagt. Das Ganze geschah an der rechten Seite. Also kann es so schon sein oder?
Was mache ich bei einem Stillstreik???
Heute Nacht hat er dann irgendwie fast dauergestillt

. Er ist auch momentan ziemlih durcheinander- glaube ich... er ist erst um 2 Uhr müde geworden heute Nacht

. Meist schläft er so zwischen 23 - 0Uhr ein...
Eine Lieblingsseite hatte er noch nie! Damit hatten wir nie ein Problem!
Danke fürs Mut-machen
Anja
Re: Beissen und Brust verweigern
Verfasst: 14.03.2009, 14:55
von Nudelsuppe
Ja das hört sich nach einem klassischen Stillstreik an.
Genau so ging es uns mal, als Lara etwa ein halbes Jahr alt war.
Sie hat auch den Schreck mit der Brust in Verbindung gebracht und war sehr verzweifelt, einerseits wollte sie stillen, andererseits die Erinnerung an den Schreck.
Wir haben den Stillstreik überwinden können, indem ich meine Panik hinter mir gelassen hab, sie würde sich abstillen. Der Kopf spielt da eine irre große Rolle.
Beim Stillstreik an sich hilft es, wenn ihr viel nackt kuschelt, nackt tanzt, gemeinsam badet und einfach gemütlich Zeit gemeinsam genießt. Ohne den Gedanken im Hinterkopf "Hilfe er stillt sich ab". Ich weiß, das ist leicht gesagt, aber es hilft wirklich den Stillstreik zu überwinden.
Wenn ihr gemütlich kuschelt, dann kannst du ihn so ganz unverhofft langsam zur "bestreikten" Brust rutschen lassen, dann wird er irgendwann andocken und die Welt ist wieder in Ordnung.
Nachdem ich wusste dass Lara sich nicht abstillen wird, hat sie wenige Stunden später kuschelnd angedockt und der Zauber war vorüber.
Was noch hilfreich ist, um den Zeitraum zu überbrücken, wenn er noch streikt, ihm im Halbschlaf die Brust vors Mündchen zu halten. Im Schlaf gelten "niedrigere Instinkte", also er wird im Schlaf/Halbschlaf andocken und stillen um satt zu werden und weil er eben schlummert ist die "Angst" nicht präsent.
Er wird sich nicht abstillen, versprochen!
Liebe Grüße,
Re: Beissen und Brust verweigern
Verfasst: 14.03.2009, 15:15
von kruemelchen
Ich melde mich wieder und berichte weiter
DAAAAAAAAAAAAAAAAAAAANKE
