Hochschwanger und Eltern-Mitarbeit im Kinderladen
Verfasst: 12.03.2009, 10:34
Ich bin grad etwas verärgert über unseren Kinderladen und bin mir aber irgendwie unsicher, ob "zu Recht"... Unser Kinderladen ist eine Elterninitiative und es gibt relativ viel Elternarbeit, die aber von den einzelnen Eltern sehr unterschiedlich mitgetragen wird und je nach Situation mitgetragen werden kann. So wahnsinnig viel haben wir bis jetzt nicht gemacht, halt alle 2-3 Monate den Kinderladen putzen (das geht reihum), ab und zu ein Elterndienst, also zusammen mit einer Erzieherin für 1 1/2 Std. die Kinder betreuen(da wir beide arbeiten, bzw. ich ja jetzt nicht mehr, ging das nicht öfter), die Spülmaschine nachmittags ausräumen oder eine kleine Reparatur.
Seit ein paar Wochen haben wir zugegebenermaßen nicht besonders viel gemacht (d.h. ich hab das Gefühl, schon ab und zu Elterndienst gemacht zu haben oder die Spülmaschine ausgeräumt zu haben). Aber es war auch eine sehr stressige Zeit, wir waren fast ununterbrochen abwechselnd krank, mein Mann hat wahnsinnig viel gearbeitet, war so gut wie nie da, auch am Wochenende und ich war, v.a. als ich noch gearbeitet hab, echt an meinen Grenzen, war auch zu meiner Tochter oft nicht mehr so geduldig, wie ich es gern wäre...
Seit drei Wochen bin ich jetzt im Mutterschutz und genieße diese Zeit so sehr! Meine Tochter ist jeden Tag für 6 Std. im Kinderladen und es ist so toll, Zeit für mich zu haben. Ich hatte vorher schon oft einen harten Bauch, das hat sich wieder total beruhigt, wir sind gesund geworden und es tut mir einfach gut, auch mich langsam mehr mit der Geburt beschäftigen zu können...
Jetzt hat mich gestern eine Erzieherin etwas "angestresst", dass wir so wenig machen würden und das Elterndienste doch kein Problem für mich wären, da ich doch eh zu Hause wäre... Hab mich erstmal gerechtfertigt, dass ich doch in letzter Zeit auch was gemacht hab, aber später kam dann der Ärger nach. Ich meine, ich steh drei Wochen vorm Termin, mir gehts zwar gut, aber das liegt auch daran, dass ich mir wirklich Zeit für mich nehme und es hat ja schließlich auch einen guten Grund, warum es den Mutterschutz gibt. Ich bin froh, wenn ich ganz in Ruhe den Haushalt zu Hause schaffe und selbst da merke ich schon, wenn ich ein Zimmer zuviel gestaubsaugt habe. Da mag ich nicht beim Abholen noch dort die Spülmaschine ausräumen, ich muss ja schließlich dann auch noch Kraft für mein Kind haben. (Mein Mann kommt erst wieder, wenn sie schon lang schläft...)
Ja,ja, ich bin nicht krank, ich bin nur schwanger, aber so ein bisschen Verständnis und Rücksicht kann ich doch erwarten, oder nicht? Wahrscheinlich würden die auch noch am Termin Elterndienst erwarten...
Was meint Ihr, bin ich zu egoistisch oder könnt Ihr mich verstehen?
Ich will heute beim Abholen nochmal mit denen reden, konnte gestern kaum eingeschlafen, weil ich noch darüber nachdenken musste...
Soll ich mich entschuldigen, dass grad nicht mehr geht, oder "darf" ich davon ausgehen, das mir eigentlich ein wenig Schonung zusteht?
Seit ein paar Wochen haben wir zugegebenermaßen nicht besonders viel gemacht (d.h. ich hab das Gefühl, schon ab und zu Elterndienst gemacht zu haben oder die Spülmaschine ausgeräumt zu haben). Aber es war auch eine sehr stressige Zeit, wir waren fast ununterbrochen abwechselnd krank, mein Mann hat wahnsinnig viel gearbeitet, war so gut wie nie da, auch am Wochenende und ich war, v.a. als ich noch gearbeitet hab, echt an meinen Grenzen, war auch zu meiner Tochter oft nicht mehr so geduldig, wie ich es gern wäre...
Seit drei Wochen bin ich jetzt im Mutterschutz und genieße diese Zeit so sehr! Meine Tochter ist jeden Tag für 6 Std. im Kinderladen und es ist so toll, Zeit für mich zu haben. Ich hatte vorher schon oft einen harten Bauch, das hat sich wieder total beruhigt, wir sind gesund geworden und es tut mir einfach gut, auch mich langsam mehr mit der Geburt beschäftigen zu können...
Jetzt hat mich gestern eine Erzieherin etwas "angestresst", dass wir so wenig machen würden und das Elterndienste doch kein Problem für mich wären, da ich doch eh zu Hause wäre... Hab mich erstmal gerechtfertigt, dass ich doch in letzter Zeit auch was gemacht hab, aber später kam dann der Ärger nach. Ich meine, ich steh drei Wochen vorm Termin, mir gehts zwar gut, aber das liegt auch daran, dass ich mir wirklich Zeit für mich nehme und es hat ja schließlich auch einen guten Grund, warum es den Mutterschutz gibt. Ich bin froh, wenn ich ganz in Ruhe den Haushalt zu Hause schaffe und selbst da merke ich schon, wenn ich ein Zimmer zuviel gestaubsaugt habe. Da mag ich nicht beim Abholen noch dort die Spülmaschine ausräumen, ich muss ja schließlich dann auch noch Kraft für mein Kind haben. (Mein Mann kommt erst wieder, wenn sie schon lang schläft...)
Ja,ja, ich bin nicht krank, ich bin nur schwanger, aber so ein bisschen Verständnis und Rücksicht kann ich doch erwarten, oder nicht? Wahrscheinlich würden die auch noch am Termin Elterndienst erwarten...
Was meint Ihr, bin ich zu egoistisch oder könnt Ihr mich verstehen?
Ich will heute beim Abholen nochmal mit denen reden, konnte gestern kaum eingeschlafen, weil ich noch darüber nachdenken musste...
Soll ich mich entschuldigen, dass grad nicht mehr geht, oder "darf" ich davon ausgehen, das mir eigentlich ein wenig Schonung zusteht?