Erster KiTa-Tag - Katastrophe...?
Verfasst: 09.03.2009, 22:22
Oh Mann - ich weiss nicht, wo ich anfangen soll...
Theodor war heute das erste Mal in der KiTa - der erste Tag von 4 Wochen Eingewöhnung. Die macht er mit Papa, damit keine Brüste dabei sind, die man schnappen kann. Ausserdem arbeite ich ja wieder 50% seit er 1 Jahr ist.
Mein Mann hat ein total schlechtes Gefühl was die KiTa angeht. Wir haben damals, früh genug, gesucht, was es hier in der Umgebung gibt an Betreuungsangebot für 1 jährige. Relativ wenig aber immerhin. Von dem wenigen musste es dann noch eine KiTa sein, die meinen Schichtdienst akzeptiert. So, die, die wir gefunden hatten, fand ich sehr sympathisch als ich mehrmals zu besuch war. ABer ich hab wohl nicht alles gesehen - oder nur das, was sympatisch war?
Jedenfalls reicht das von "links liegen lassen" als neu dazu gekommenes Kind über nicht kümmern bis hin zu weinen lassen ("ach, wein doch nicht, ist doch nicht schlimm") wenn sie sich gegenseitig hauen oder streiten - bis hin zu schreien lassen zum Einschlafen...beim Frühstück wird nicht bemerkt, wenn die Kinder (alle so um 12 bis 20 Monate in seiner Gruppe) Essen fallen lassen und es logischerweise nicht aufehebn und weiteressen. Es wird nicht drauf geachtet, dass die Kinder trinken. Das Zähneputzen ist ein "alle Kinder ins Bad setzen und Zahnbürste geben" - nix nachputzen oder so.
Boah ich weiss nicht - konnte ich mich wirklich sooo täuschen? DIe Leiterin ist mir sehr sympathisch gewesen - aber die ist - wenn überhaupt noch - für altere zuständig. Mein Mann meint, dass die älteren Gruppen auch viel angenehmer wirkten und dass nur die Kleinen einfach abgestellt und verwahrt werden.
Mein Mann war jedenfalls sehr negativ beeindruckt - und das soll schon was heissen. Ich meine, dass es nie so ist, wie zu Hause oder bei den eigenen Kindern - ok, damit ist ja fast zu rechnen. Aber hey, die Menschen die dort arbeiten, tun das freiwillig - und ihre Aufgabe ist es, Liebe und Geborgenheit und Aufgehobensein zu vermitteln, die Kinderchen als Persönlichkeit zu achten und auch so zu behandeln, oder ist das zu viel?
Eine Erzieherin gibt es dort für wohl 8 Kinder - und eine Praktikantin, die laut meinem Mann die Kinder genervt anguckt, wenn sie laut sind oder eben kindlich, und ansonsten nichts macht.
So wie das für mich klingt, werden da nicht mal die kindlichen Grundbedürfnisse befriedigt. Mein Sohn hatte an diesem Tag (und mein Mann auch) eigentlich keinen Kontakt zum "Personal" dort - und dabei soll er sich doch an die Situation dort gewöhnen und eine neue Bezugsperson in jemandem dort finden. Da muss man die Kinder doch auch mal anfassen, ansprechen, in den Arm nehmen - was weiss ich?!
Mann, ich bin echt so traurig - denn, dass ich Theodor da wohl eher nicht zum Aufbewahren abstellen werde, habt Ihr schon rausgehört.
Ich hab mich so auf meine wieder Arbeit gefreut und ich hab mich gefreut, dass für Theo ein neuer Abschnitt beginnt, der sein Leben bereichert. Aber dort hab ich schon Angst, weil Theodor am Früstückstisch kippelt und rücklings umfällt und sich keiner kümmert - geschweigedenn tröstet...
Doof das!
Morgen werde ich mal noch die wenigen verbleibenden Alternativen hier durchtelefonieren, hab aber wenig Hoffnung, dass die so schnell sagen "ach klar haben wir platz für theo"
grmpf - danke für's Lesen - ich muss jetzt ins Bett...
Theodor war heute das erste Mal in der KiTa - der erste Tag von 4 Wochen Eingewöhnung. Die macht er mit Papa, damit keine Brüste dabei sind, die man schnappen kann. Ausserdem arbeite ich ja wieder 50% seit er 1 Jahr ist.
Mein Mann hat ein total schlechtes Gefühl was die KiTa angeht. Wir haben damals, früh genug, gesucht, was es hier in der Umgebung gibt an Betreuungsangebot für 1 jährige. Relativ wenig aber immerhin. Von dem wenigen musste es dann noch eine KiTa sein, die meinen Schichtdienst akzeptiert. So, die, die wir gefunden hatten, fand ich sehr sympathisch als ich mehrmals zu besuch war. ABer ich hab wohl nicht alles gesehen - oder nur das, was sympatisch war?
Jedenfalls reicht das von "links liegen lassen" als neu dazu gekommenes Kind über nicht kümmern bis hin zu weinen lassen ("ach, wein doch nicht, ist doch nicht schlimm") wenn sie sich gegenseitig hauen oder streiten - bis hin zu schreien lassen zum Einschlafen...beim Frühstück wird nicht bemerkt, wenn die Kinder (alle so um 12 bis 20 Monate in seiner Gruppe) Essen fallen lassen und es logischerweise nicht aufehebn und weiteressen. Es wird nicht drauf geachtet, dass die Kinder trinken. Das Zähneputzen ist ein "alle Kinder ins Bad setzen und Zahnbürste geben" - nix nachputzen oder so.
Boah ich weiss nicht - konnte ich mich wirklich sooo täuschen? DIe Leiterin ist mir sehr sympathisch gewesen - aber die ist - wenn überhaupt noch - für altere zuständig. Mein Mann meint, dass die älteren Gruppen auch viel angenehmer wirkten und dass nur die Kleinen einfach abgestellt und verwahrt werden.
Mein Mann war jedenfalls sehr negativ beeindruckt - und das soll schon was heissen. Ich meine, dass es nie so ist, wie zu Hause oder bei den eigenen Kindern - ok, damit ist ja fast zu rechnen. Aber hey, die Menschen die dort arbeiten, tun das freiwillig - und ihre Aufgabe ist es, Liebe und Geborgenheit und Aufgehobensein zu vermitteln, die Kinderchen als Persönlichkeit zu achten und auch so zu behandeln, oder ist das zu viel?
Eine Erzieherin gibt es dort für wohl 8 Kinder - und eine Praktikantin, die laut meinem Mann die Kinder genervt anguckt, wenn sie laut sind oder eben kindlich, und ansonsten nichts macht.
So wie das für mich klingt, werden da nicht mal die kindlichen Grundbedürfnisse befriedigt. Mein Sohn hatte an diesem Tag (und mein Mann auch) eigentlich keinen Kontakt zum "Personal" dort - und dabei soll er sich doch an die Situation dort gewöhnen und eine neue Bezugsperson in jemandem dort finden. Da muss man die Kinder doch auch mal anfassen, ansprechen, in den Arm nehmen - was weiss ich?!
Mann, ich bin echt so traurig - denn, dass ich Theodor da wohl eher nicht zum Aufbewahren abstellen werde, habt Ihr schon rausgehört.
Ich hab mich so auf meine wieder Arbeit gefreut und ich hab mich gefreut, dass für Theo ein neuer Abschnitt beginnt, der sein Leben bereichert. Aber dort hab ich schon Angst, weil Theodor am Früstückstisch kippelt und rücklings umfällt und sich keiner kümmert - geschweigedenn tröstet...
Doof das!
Morgen werde ich mal noch die wenigen verbleibenden Alternativen hier durchtelefonieren, hab aber wenig Hoffnung, dass die so schnell sagen "ach klar haben wir platz für theo"
grmpf - danke für's Lesen - ich muss jetzt ins Bett...