Brauche Hilfe - ist das eine Brustentzündung?
Verfasst: 09.02.2009, 03:37
Oh Mann... Himmelhoch jauchzend - zu Tode betrübt. Wahnsinn, wie schnell alles umschlagen kann.
Gestern lief einfach alles perfekt, vor allem das Stillen klappte super (OT: windelfrei auch! *strahl*) - meine Brust tat überhaupt nicht mehr weh (ausser Elina hat mal versehentlich die Warze kurz falsch im Mund gehabt, oder beim Andocken), meine Brüste fühlten sich relativ normal an (klar waren sie noch immer riesig und prall und dauernd am Auslaufen, aber das ist ja sicherlich normal - mein Milcheinschuss ist ja erst paar Tage her und Angebot und Nachfrage müssen sich erst einspielen) und überhaupt war alles toll.
Und nun sitz ich hier seit nachts um 3 und heule, weil plötzlich alles anders ist. Ich bin mit Schüttelfrost aufgewacht (ca. 3 Stunden nachdem wir abends ins Bett sind) und meine Brüste waren wahnsinnig prall und schmerzhaft... ich hätte vor Schmerzen aufschreien können, als ich nur versucht hab, aus dem Bett aufzustehen. Ich hab mich dann unter die heisse Dusche gestellt, um Milch auszustreichen - das war nur bedingt von Erfolg gekrönt. Zwar kam einiges aus der Brust gelaufen, aber ich hab die Technik nicht richtig drauf (mir hat es nie einer gezeigt) und so brachte das nur wenig Erleichterung. Stattdessen bin ich in der Dusche fast weggeklappt (zu heisse Dusche und Durst).
Ich hab also Kohl aufgelegt und mir mein Stillbuch geschnappt, aber so recht bringt mich das nicht weiter. Die Tipps bei "zuviel Milch" haben alle einen Haken. Innerhalb von 3 Stunden immer nur eine Brust geben: mach ich eh. Auf der anderen Seite Milch abdrücken: macht mein Körper von allein, indem er in Strömen ausläuft. Eispackungen: kommen nicht so gut bei Schüttelfrost. In Rückenlage stillen: geht bei uns nicht wegen zu grossem Busen. Homöopathie, Bachblüten und co: hab ich nicht da und ich wüsst auch nicht wo ich das bekommen sollte - in finnischen Apotheken jedenfalls nicht. Salbeitee: hab ich hierzulande noch nie gesehen, scheint es ebenfalls nur in irgendwelchen "Naturläden" zu geben (und ich kenne keinen in unserer Stadt). Bleibt der Pfefferminztee, den könnt ich noch trinken. Allerdings hab ich ein wenig Angst, zu sehr in der Milchproduktion rumzupfuschen. Nicht dass es am Ende ZU wenig Milch wird, da wäre keinem geholfen.
Was bleibt? Immer wieder anlegen - schön und gut, aber ich kann Elina doch nicht dauernd wecken und abfüllen. Wechselseitig anlegen, um bei beiden Seiten "Erleichterung" zu bekommen, wäre ja völlig kontraproduktiv zur Devise "immer nur eine Brust geben, damit das Angebot zurückgeht". Ausserdem bekäm sie dann ja nur Vordermilch in rauen Mengen, das ist auch nicht Sinn der Sache und würde ihr eher schaden als nützen. Quark haben wir nicht da, Kohlblätter hab ich schon aufgelegt. Aber die Brust schmerzt und schmerzt und es läuft und läuft...
Was kann ich nun tun? Fiebermedikamente? Macht das Sinn, mein eigenes Immunsystem zu unterdrücken, oder mach ich es damit nur schlimmer? Wie bekomme ich meine heissen, prallen, schmerzenden, auslaufenden Brüste wieder auf einigermassen Normalniveau? Wie zum Teufel soll ich schlafen? (Meine BHs stützen leider so gut wie null).
Ist das überhaupt eine Brustentzündung, oder ist das einfach nur Zufall, dass ich nachts besonders unter meinen Brüsten leide, und das Fieber ist davon unabhängig? Wenn es eine Brustentzündung ist, wo kommt die auf einmal her - beidseitig? Vom zu engen BH? Einen Milchstau hatte ich meines Wissens nach nämlich nicht (das hätte ich doch bemerken müssen, oder?). Nur ein wenig Durchfall gestern Abend.
Im Moment weiss ich mir nicht anders zu helfen als so normal wie möglich weiterzumachen mit dem Stillen und nur irgendwie zu versuchen, meine Brüste mit Kohl und gelegentlichem Ausstreichen weiter zu beruhigen...
(A propos ausstreichen, mach ich es damit womöglich ebenfalls schlimmer, wenn ich die falsche Technik drauf haben, weil es nichtvorhandene Nachfrage suggeriert?)
Fragen über Fragen... bitte um Hilfe! Ich weiss einfach nicht was ich tun soll.
Gestern lief einfach alles perfekt, vor allem das Stillen klappte super (OT: windelfrei auch! *strahl*) - meine Brust tat überhaupt nicht mehr weh (ausser Elina hat mal versehentlich die Warze kurz falsch im Mund gehabt, oder beim Andocken), meine Brüste fühlten sich relativ normal an (klar waren sie noch immer riesig und prall und dauernd am Auslaufen, aber das ist ja sicherlich normal - mein Milcheinschuss ist ja erst paar Tage her und Angebot und Nachfrage müssen sich erst einspielen) und überhaupt war alles toll.
Und nun sitz ich hier seit nachts um 3 und heule, weil plötzlich alles anders ist. Ich bin mit Schüttelfrost aufgewacht (ca. 3 Stunden nachdem wir abends ins Bett sind) und meine Brüste waren wahnsinnig prall und schmerzhaft... ich hätte vor Schmerzen aufschreien können, als ich nur versucht hab, aus dem Bett aufzustehen. Ich hab mich dann unter die heisse Dusche gestellt, um Milch auszustreichen - das war nur bedingt von Erfolg gekrönt. Zwar kam einiges aus der Brust gelaufen, aber ich hab die Technik nicht richtig drauf (mir hat es nie einer gezeigt) und so brachte das nur wenig Erleichterung. Stattdessen bin ich in der Dusche fast weggeklappt (zu heisse Dusche und Durst).
Ich hab also Kohl aufgelegt und mir mein Stillbuch geschnappt, aber so recht bringt mich das nicht weiter. Die Tipps bei "zuviel Milch" haben alle einen Haken. Innerhalb von 3 Stunden immer nur eine Brust geben: mach ich eh. Auf der anderen Seite Milch abdrücken: macht mein Körper von allein, indem er in Strömen ausläuft. Eispackungen: kommen nicht so gut bei Schüttelfrost. In Rückenlage stillen: geht bei uns nicht wegen zu grossem Busen. Homöopathie, Bachblüten und co: hab ich nicht da und ich wüsst auch nicht wo ich das bekommen sollte - in finnischen Apotheken jedenfalls nicht. Salbeitee: hab ich hierzulande noch nie gesehen, scheint es ebenfalls nur in irgendwelchen "Naturläden" zu geben (und ich kenne keinen in unserer Stadt). Bleibt der Pfefferminztee, den könnt ich noch trinken. Allerdings hab ich ein wenig Angst, zu sehr in der Milchproduktion rumzupfuschen. Nicht dass es am Ende ZU wenig Milch wird, da wäre keinem geholfen.
Was bleibt? Immer wieder anlegen - schön und gut, aber ich kann Elina doch nicht dauernd wecken und abfüllen. Wechselseitig anlegen, um bei beiden Seiten "Erleichterung" zu bekommen, wäre ja völlig kontraproduktiv zur Devise "immer nur eine Brust geben, damit das Angebot zurückgeht". Ausserdem bekäm sie dann ja nur Vordermilch in rauen Mengen, das ist auch nicht Sinn der Sache und würde ihr eher schaden als nützen. Quark haben wir nicht da, Kohlblätter hab ich schon aufgelegt. Aber die Brust schmerzt und schmerzt und es läuft und läuft...
Was kann ich nun tun? Fiebermedikamente? Macht das Sinn, mein eigenes Immunsystem zu unterdrücken, oder mach ich es damit nur schlimmer? Wie bekomme ich meine heissen, prallen, schmerzenden, auslaufenden Brüste wieder auf einigermassen Normalniveau? Wie zum Teufel soll ich schlafen? (Meine BHs stützen leider so gut wie null).
Ist das überhaupt eine Brustentzündung, oder ist das einfach nur Zufall, dass ich nachts besonders unter meinen Brüsten leide, und das Fieber ist davon unabhängig? Wenn es eine Brustentzündung ist, wo kommt die auf einmal her - beidseitig? Vom zu engen BH? Einen Milchstau hatte ich meines Wissens nach nämlich nicht (das hätte ich doch bemerken müssen, oder?). Nur ein wenig Durchfall gestern Abend.
Im Moment weiss ich mir nicht anders zu helfen als so normal wie möglich weiterzumachen mit dem Stillen und nur irgendwie zu versuchen, meine Brüste mit Kohl und gelegentlichem Ausstreichen weiter zu beruhigen...
(A propos ausstreichen, mach ich es damit womöglich ebenfalls schlimmer, wenn ich die falsche Technik drauf haben, weil es nichtvorhandene Nachfrage suggeriert?)
Fragen über Fragen... bitte um Hilfe! Ich weiss einfach nicht was ich tun soll.