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Dolormin

Verfasst: 20.01.2009, 12:42
von Lösche Benutzer 2645
Hallo viel. weiß hier Jemand weiter, ich finde im Netzt nicht wirklich was.

Da es uns alle 5 flach gelegt hat, und Mama ja doch irgendwie halbewegs fit sein muß habe ich mir Dolormin Tabl. (200mg Ibu) gekauft, hilft mir auch, ich nehme 2 STück am Tag wenn es ohne geht dann keine.

Nun geht es dem Wiliam ja auch nicht gut, Husten, Schnupfen und Fieber, nun meine Frage, wieviel des Ibu´s gehen denn durch die MuMi zu ihm?
Er bekommt nämlich Abends 2,5ml Nurofen Saft, nicht dass es dann zu viel ist und mein Dolormin für ihn eigentlich reichen sollte? :oops:

Re: Dolormin

Verfasst: 20.01.2009, 15:05
von Robo-mami
Also, ich hab in der PBL nachgesehn, das IBU geht in geringen Mengen in die MuMi über.

Ist dir damit geholfen? Kannst du die Dosis vom Nurofen noch geriger abmessen? ICh würde wenn es geht die Dosis halbieren oder beim KiA kurz nachfragen ob es was aus macht.

Re: Dolormin

Verfasst: 20.01.2009, 17:27
von jusl
aus "Arzneiverordnung in Schwangerschaft und Stillzeit" , Spielmann, Schaefer, 6. Auflage 2001:

„Ibufrofen hat eine Halbwertszeit von nur zwei Stunden. Bei therapeutischer Gabe von 800 bis 1600 mg/Tag fand man kein Arzneimittel in der Muttermilch. ... Über Nebenwirkungen bei gestillten Kinder wurde nicht berichtet.
...
Empfehlung für die Praxis: Unter den nichtsteroidalen Antiphlogistika sind in der Stillzeit die Säureantiphlogistika Ibuprofen und Flurbiprofen Mittel der Wahl."

LG,
Julia

Re: Dolormin

Verfasst: 21.01.2009, 09:44
von Lösche Benutzer 2645
Das hilft mir schon weiter, ich entnehme dem Geschriebenen dass in der Dosis nichts zu ihm geht :?:

Heute geht es mir wenigstens schon etwas besser :) viel. komme ich ohne aus.

Lieben Dank für Eure Mühe

Re: Dolormin

Verfasst: 21.01.2009, 11:04
von jusl
"Halbwertszeit" bedeutet, dass in der angegebenen Zeitspanne nur noch die Hälfte des Ausgangswert im Blut nachweisbar ist. Nach einer weiteren Zeitspanne wieder die Hälfte usw. Und bei Gaben bis 1600 mg pro Tag ist die Menge des Wirkstoffes in der Muttermilch so gering, dass er unter die Nachweisgrenze fällt (in der Wissenschaft ist das gleichbedeutend mit "nicht vorhanden" ;-)).

Schön, dass es Euch wieder besser geht!
LG;
Julia