Muß mal was erzählen...
Verfasst: 10.01.2009, 21:59
...ein sehr unangenehmes Erlebnis...
Am Montag ist unsere Nika wie immer eingeschlafen und wir saßen im Wohnzimmer im Erdgeschoss. Nika schläft im Schlazimmer im 1.OG. Wir sind also auf das babyphon angewiesen, weil wir sonst nicht hören, wenn sie wach wird. War auch nie ein Problem.
Am Montag fragte mein Mann gegen 22 Uhr, ob das babyphon angeschlagen habe. Nein. Aber er hatte irgendetwas gehört und plötzlich so ein ungutes Gefühl. Er ist ins Schlafzimmer gerannt und fand eine völlig aufgelöste, verzweifelt weinende Nika! Das blöde babyphon hat einfach nicht funktioniert. Ich weiß nicht, wie lange sie schon wach war -aber es war bestimmt schon eine Weile, denn sie hat bitterlich geweint und geschrien. Wir haben sie dann zu uns geholt und erstmal beruhigt, ihr versichert, dass Mama und Papa da sind und uns entschuldigt, dass wir sie nicht gehört haben. Als sie sich einigermaßen beruhigt hat, habe ich mich mit ihr hingelegt. Es hat noch lange gedauert, bis sie wieder eingeschlafen ist, immer noch schluchzend. Danach ist sie alle halbe Stunde weinend aufgewacht und ich habe die Nacht damit verbracht, sie im Arm zu halten und ihr vorzusingen, damit sie sich wieder beruhigt. Am nächsten Tag hatte sie leichtes Fieber und war völlig durch den Wind. Sie ist uns nicht von der Seite gewichen, wollte nur auf den Arm/Schoß und vorgesungen bzw. vorgelesen bekommen. Die nächste Nacht war ähnlich unruhig.
Danach ist es von Tag zu Tag immer ein wenig besser geworden, die letzte Nacht war wieder ok und heute hat sie tagsüber auch wieder schön gespielt.
Mir zeigt dieses Erlebnis, wie schrecklich es für ein Kind ist, wenn sein Weinen nicht gehört wird. Auch wenn es schon 1, 5 Jahre alt ist. Und wie sehr soetwas das Kind mitnimmt. Nun ist unsere Maus eh ein sehr sensibles und anhängliches Kind. Aber ich denke, auch robustere Seelen behalten von solchen Erlebnissen etwas zurück.
Vor allem, wenn es öfter und mit Methode geschieht -wie beim Schreien lassen, Ferbern etc. Ich fand es schon eindrücklich, wie sehr ein einmaliges und unbeabsichtigtes Erlebnis, das wir auch noch versucht haben, mit extra viel Nähe wieder aufzufangen, Spuren hinterlässt. Was ist mit den Kindern, deren Eltern siebewusst und geplant solchen Erfahrungen aussetzen?
Am Montag ist unsere Nika wie immer eingeschlafen und wir saßen im Wohnzimmer im Erdgeschoss. Nika schläft im Schlazimmer im 1.OG. Wir sind also auf das babyphon angewiesen, weil wir sonst nicht hören, wenn sie wach wird. War auch nie ein Problem.
Am Montag fragte mein Mann gegen 22 Uhr, ob das babyphon angeschlagen habe. Nein. Aber er hatte irgendetwas gehört und plötzlich so ein ungutes Gefühl. Er ist ins Schlafzimmer gerannt und fand eine völlig aufgelöste, verzweifelt weinende Nika! Das blöde babyphon hat einfach nicht funktioniert. Ich weiß nicht, wie lange sie schon wach war -aber es war bestimmt schon eine Weile, denn sie hat bitterlich geweint und geschrien. Wir haben sie dann zu uns geholt und erstmal beruhigt, ihr versichert, dass Mama und Papa da sind und uns entschuldigt, dass wir sie nicht gehört haben. Als sie sich einigermaßen beruhigt hat, habe ich mich mit ihr hingelegt. Es hat noch lange gedauert, bis sie wieder eingeschlafen ist, immer noch schluchzend. Danach ist sie alle halbe Stunde weinend aufgewacht und ich habe die Nacht damit verbracht, sie im Arm zu halten und ihr vorzusingen, damit sie sich wieder beruhigt. Am nächsten Tag hatte sie leichtes Fieber und war völlig durch den Wind. Sie ist uns nicht von der Seite gewichen, wollte nur auf den Arm/Schoß und vorgesungen bzw. vorgelesen bekommen. Die nächste Nacht war ähnlich unruhig.
Danach ist es von Tag zu Tag immer ein wenig besser geworden, die letzte Nacht war wieder ok und heute hat sie tagsüber auch wieder schön gespielt.
Mir zeigt dieses Erlebnis, wie schrecklich es für ein Kind ist, wenn sein Weinen nicht gehört wird. Auch wenn es schon 1, 5 Jahre alt ist. Und wie sehr soetwas das Kind mitnimmt. Nun ist unsere Maus eh ein sehr sensibles und anhängliches Kind. Aber ich denke, auch robustere Seelen behalten von solchen Erlebnissen etwas zurück.
Vor allem, wenn es öfter und mit Methode geschieht -wie beim Schreien lassen, Ferbern etc. Ich fand es schon eindrücklich, wie sehr ein einmaliges und unbeabsichtigtes Erlebnis, das wir auch noch versucht haben, mit extra viel Nähe wieder aufzufangen, Spuren hinterlässt. Was ist mit den Kindern, deren Eltern siebewusst und geplant solchen Erfahrungen aussetzen?