Wie integriert ihr "windelfrei" in den Alltag?
Verfasst: 04.11.2008, 22:19
Hallo.
Geht es nur mir so?
Irgendwie habe ich das Gefühl, Windelfrei läßt sich nicht so gut im Alltag unterbringen, wie ich es gerne hätte.
Seid ihr überwiegend mit dem Kind zu Hause?
Beobachtet ihr es die ganze Zeit? Ich denke manchmal, dass ich durchdrehe, wenn ich sie (fast 4 Monate alt) ständig beobachte und
beim kleinsten Anzeichen schnappe und abhalte. Wie macht ihr es zu Hause? Immer im Tragetuch?
Wenn sie friedlich auf dem Bett liegt, gehe ich auch mal in die Küche zum Spülen oder an den Rechner.
Dann macht sie natürlich meistens auf die Unterlage. Aber ich kann ja nicht immer bei ihr sitzen oder sie
immer tragen (da macht mein Rücken nicht mit). Wie ist das bei euch?
Meine Woche verläuft etwa so:
Mit Tragetuch zum Stillcafe, Spaziergänge mit TT, Mit dem Auto zum Pekip, 1-2 Stündchen im Büro (mit TT),
mit dem Auto zur Oma, mit dem Auto zum Babyschwimmen, zwischendurch noch Einkaufen (mal Auto, mal TT),
Erledigungen, etc.
Da habe ich immer das Gefühl, ich kann mich nicht 100% aufs Kind konzentrieren. Vor allem, wenn wir mit
dem Auto unterwegs sind, hat sie sowieso eine Windel an. Und je nachdem wo wir mit dem Auto hingefahren
sind, lasse ich sie ihr auch dort an. Das ist dann aber für mich so unbefriedigend, der Gedanke, dass ich es nicht
vollkommen windelfrei mache. Ich habe dann meiner Tochter gegenüber auch oft ein schlechtes Gewissen.
Zumal es momentan auch nicht mehr so gut klappt, wie am Anfang.
Ich mache es erst seit einem Monat, aber seit etwa einer Woche halte ich sie oft erfolglos ab. Das war vorher besser,
da hatte ich oft das Gefühl, sie drückt immer ein paar Tröpfchen raus, weil sie weiß, warum sie so gehalten wird.
Letztendlich wechsele ich halt ewig oft ihr Unterlegehandtuch, weil es, wie gesagt, nicht mehr so gut klappt, oder
ich mich zwischendurch in anderen Räumen aufhalte (es muss ja auch mal geputzt werden...).
Wie sieht euer Alltag aus? Ich freue mich auf Alltags- / Wochenbeschreibungen, die mir vielleicht wieder etwas
den Mut und die Kraft zurückgeben.
Danke schonmal vorab und viele Grüße,
Marthy
(& die kleine Marie)
Geht es nur mir so?
Irgendwie habe ich das Gefühl, Windelfrei läßt sich nicht so gut im Alltag unterbringen, wie ich es gerne hätte.
Seid ihr überwiegend mit dem Kind zu Hause?
Beobachtet ihr es die ganze Zeit? Ich denke manchmal, dass ich durchdrehe, wenn ich sie (fast 4 Monate alt) ständig beobachte und
beim kleinsten Anzeichen schnappe und abhalte. Wie macht ihr es zu Hause? Immer im Tragetuch?
Wenn sie friedlich auf dem Bett liegt, gehe ich auch mal in die Küche zum Spülen oder an den Rechner.
Dann macht sie natürlich meistens auf die Unterlage. Aber ich kann ja nicht immer bei ihr sitzen oder sie
immer tragen (da macht mein Rücken nicht mit). Wie ist das bei euch?
Meine Woche verläuft etwa so:
Mit Tragetuch zum Stillcafe, Spaziergänge mit TT, Mit dem Auto zum Pekip, 1-2 Stündchen im Büro (mit TT),
mit dem Auto zur Oma, mit dem Auto zum Babyschwimmen, zwischendurch noch Einkaufen (mal Auto, mal TT),
Erledigungen, etc.
Da habe ich immer das Gefühl, ich kann mich nicht 100% aufs Kind konzentrieren. Vor allem, wenn wir mit
dem Auto unterwegs sind, hat sie sowieso eine Windel an. Und je nachdem wo wir mit dem Auto hingefahren
sind, lasse ich sie ihr auch dort an. Das ist dann aber für mich so unbefriedigend, der Gedanke, dass ich es nicht
vollkommen windelfrei mache. Ich habe dann meiner Tochter gegenüber auch oft ein schlechtes Gewissen.
Zumal es momentan auch nicht mehr so gut klappt, wie am Anfang.
Ich mache es erst seit einem Monat, aber seit etwa einer Woche halte ich sie oft erfolglos ab. Das war vorher besser,
da hatte ich oft das Gefühl, sie drückt immer ein paar Tröpfchen raus, weil sie weiß, warum sie so gehalten wird.
Letztendlich wechsele ich halt ewig oft ihr Unterlegehandtuch, weil es, wie gesagt, nicht mehr so gut klappt, oder
ich mich zwischendurch in anderen Räumen aufhalte (es muss ja auch mal geputzt werden...).
Wie sieht euer Alltag aus? Ich freue mich auf Alltags- / Wochenbeschreibungen, die mir vielleicht wieder etwas
den Mut und die Kraft zurückgeben.
Danke schonmal vorab und viele Grüße,
Marthy
(& die kleine Marie)