Gewichtsverlust und die Hebamme stresst mehr, als dass sie hilft…
Verfasst: 28.12.2025, 17:52
Hallo zusammen,
Ich hab mich heute hier neu registriert und finde aktuell nicht die Zeit, mich in Ruhe vorzustellen. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Wochen das mal nachholen kann.
Ich habe am 17. Dezember unsere Tochter per Kaiserschnitt in Vollnarkose entbunden. Die Entbindung war an 39 + 6
Ursprünglich war mein Kaiserschnitt an diesem Tag für morgens geplant. Da es im OP einige Umplanung gab, hatte ich um 6:00 Uhr früh die letzte Mahlzeit (Kakao-Drink) und dann den ganzen Tag weder Speise noch Getränke. Ich bekam auf Station in der Wartezeit zwei Infusionen und im Kreissaalbereich dann auch noch mal 2-3 Infusionen.
Unsere Tochter war bei der Geburt 50 cm groß und wog 3100 g. Direkt nach der Geburt hat sie zwar geatmet, aber der Sauerstoffgehalt ist etwas abgesackt. Daher musste sie kurz Sauerstoff bekommen. Wir hatten zuvor Colostrum gesammelt, welches sie bekommen hat, während ich noch aufgewacht bin. Direkt nach dem aufwachen habe ich sie auf die Brust bekommen und habe die ganze Nacht mit nackter Haut gebondet und sie immer wieder gestillt.
Die Schwangerschaft war eigentlich unkompliziert. Allerdings hatte ich eine insulinpflichtige Schwangerschaftsdiabetes. Die Blutzuckerkontrollen bei mir und beim Baby im Krankenhaus waren allerdings unauffällig.
Der Gewichtsverlauf unserer Tochter ist wie folgt:
17.12. war 3100g
18.12. war 3000g
19.12. war 2880g
20.12. war 2785g
21.12. war 2785g
22.12. war 2735g
23.12. war 2740g
24.12. war 2735g
25.12. war 2705g
26.12. war 2735g
Heute haben wir noch nicht gewogen.
Wir sind am 19.12. abends aus dem Krankenhaus entlassen worden. Am 20.12. war die Hebamme das erste Mal da und hat uns ihre Waage dagelassen, da unsere Tochter abgenommen hatte.
Das Baby hat sich schon immer schwer wecken lassen und schon im Krankenhaus immer nur dann gestillt, wenn sie es wollte und wenn sie von selbst wach geworden ist. Ein Stillen nach der Uhr hat seit Tag 1 nicht funktioniert. Sie lässt sich weder wach wickeln, noch mit einem Waschlappen wecken, noch die Füsse massieren noch durch Ansprache wecken. Sie schläft dann beim Stillen sofort ein und lässt sich nicht anlegen (sonst ist sie darin superprofi). Wenn sie „ihre“ Schlaf Zeit hatte, dann ist sie wach, entspannt und nimmt die Brust super an.
Eigentlich bin ich absolut für Stillen nach Bedarf, da hatte sie im Krankenhaus aber schonmal einen Tag an dem sie 6 Stunden geschlafen hat. Sie hatte im Krankenhaus und auch zuhause schonmal dir komplette Nacht Koliken (Darmbildung und Umstellung auf Milchstuhl). Sie hatte vor dem Milchstuhl bestimmt 4 Tage oder 5 den schwarzen klebrigen Stuhl.
Ich habe von Anfang an voll gestillt. Abpumpen klappt fast gar nicht, da kommen nur 15-20ml aus beiden Brüsten zusammen. Ausstreichen kommen in ca. 5 Minuten auch 15ml.
Wir haben zweimal eine Stillprobe gemacht (ich glaube am 24.12.). Da waren es einmal 35g nach dem Stillen und einmal 5g weniger als vor dem Stillen.
Als am 25.12. das Gewicht nochmal gefallen ist, sollten wir PRE zufüttern. Die Hebamme meinte 90ml PRE anbieten zu jeder Mahlzeit und dann dokumentieren wie viel sie nimmt. Wir füttern per Flasche (NUK Perfect Match) im paced Feeding, damit das Sättigungsgefühl bleibt und sie sich nicht überisst. Ich füttere auch immer die Brust zuerst (links und rechts) und dann erst später die PRE. Sie nimmt zwischen 15 und 30ml PRE pro Mahlzeit. Die Brust nimmt sie ohne Probleme weiter. Sie hat gestern aber trotzdem geclustert 4 Stunden am Stück, was mir zumindest das Signal gibt, dass sie die Brust weiter will.
Gestern nacht hatte sie starke Koliken. Sie hat kaum die Brust genommen und hat viel geschrieen. Vermutlich weil der Darm sich grad umstellt auf die Verdauung von PRE.
Wir waren froh, dass unser Kind ihr Gewicht mit diesen Koliken und dadurch bedingten teilweise sehr kurzen Mahlzeiten immerhin gehalten hat und nicht weiter abgenommen hat.
In diesem Zusammenhang meinte die Hebamme „das ist zu wenig. Füttert ihr bitte nur PRE. Sie soll sich daran satt essen. Und nicht mit Paced Feeding, das verwirrt sie nur.
Ich will unbedingt unsere Stillbeziehung schützen.
Ich will später auch PRE wieder ausschleichen, nur solange wie wir es brauchen.
Ich will aber das Stillen nicht zerstören.
Unsere Tochter liebt die Brust und reguliert sich da viel auch bei Schmerzen. Ich will ihr das keinesfalls nehmen.
Ich weiss, dass Kaiserschnittkinder bis zu 3 Wochen brauchen können um das Geburtsgewicht wieder zu erreichen.
Vim Bauchgefühl her bin ich bei Füttern nach Bedarf, PRE anbieten, aber nachrangig zur Brust und abwarten, wie es sich entwickelt.
Notfalls würde ich die Hebamme absagen und ggf. mit dem Kinderarzt Rücksprache halten, falls es Probleme geben sollte.
Nasse Windeln waren nie ein Problem. Das waren immer die geforderten 5-6+
Milchstuhl sind jetzt aktuell 2 Tage ohne, das hängt aber mit den Koliken und der PRE Umstellung zusammen.
Falls ihr mehr Infos braucht, bitte melden.
Danke
Ich hab mich heute hier neu registriert und finde aktuell nicht die Zeit, mich in Ruhe vorzustellen. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Wochen das mal nachholen kann.
Ich habe am 17. Dezember unsere Tochter per Kaiserschnitt in Vollnarkose entbunden. Die Entbindung war an 39 + 6
Ursprünglich war mein Kaiserschnitt an diesem Tag für morgens geplant. Da es im OP einige Umplanung gab, hatte ich um 6:00 Uhr früh die letzte Mahlzeit (Kakao-Drink) und dann den ganzen Tag weder Speise noch Getränke. Ich bekam auf Station in der Wartezeit zwei Infusionen und im Kreissaalbereich dann auch noch mal 2-3 Infusionen.
Unsere Tochter war bei der Geburt 50 cm groß und wog 3100 g. Direkt nach der Geburt hat sie zwar geatmet, aber der Sauerstoffgehalt ist etwas abgesackt. Daher musste sie kurz Sauerstoff bekommen. Wir hatten zuvor Colostrum gesammelt, welches sie bekommen hat, während ich noch aufgewacht bin. Direkt nach dem aufwachen habe ich sie auf die Brust bekommen und habe die ganze Nacht mit nackter Haut gebondet und sie immer wieder gestillt.
Die Schwangerschaft war eigentlich unkompliziert. Allerdings hatte ich eine insulinpflichtige Schwangerschaftsdiabetes. Die Blutzuckerkontrollen bei mir und beim Baby im Krankenhaus waren allerdings unauffällig.
Der Gewichtsverlauf unserer Tochter ist wie folgt:
17.12. war 3100g
18.12. war 3000g
19.12. war 2880g
20.12. war 2785g
21.12. war 2785g
22.12. war 2735g
23.12. war 2740g
24.12. war 2735g
25.12. war 2705g
26.12. war 2735g
Heute haben wir noch nicht gewogen.
Wir sind am 19.12. abends aus dem Krankenhaus entlassen worden. Am 20.12. war die Hebamme das erste Mal da und hat uns ihre Waage dagelassen, da unsere Tochter abgenommen hatte.
Das Baby hat sich schon immer schwer wecken lassen und schon im Krankenhaus immer nur dann gestillt, wenn sie es wollte und wenn sie von selbst wach geworden ist. Ein Stillen nach der Uhr hat seit Tag 1 nicht funktioniert. Sie lässt sich weder wach wickeln, noch mit einem Waschlappen wecken, noch die Füsse massieren noch durch Ansprache wecken. Sie schläft dann beim Stillen sofort ein und lässt sich nicht anlegen (sonst ist sie darin superprofi). Wenn sie „ihre“ Schlaf Zeit hatte, dann ist sie wach, entspannt und nimmt die Brust super an.
Eigentlich bin ich absolut für Stillen nach Bedarf, da hatte sie im Krankenhaus aber schonmal einen Tag an dem sie 6 Stunden geschlafen hat. Sie hatte im Krankenhaus und auch zuhause schonmal dir komplette Nacht Koliken (Darmbildung und Umstellung auf Milchstuhl). Sie hatte vor dem Milchstuhl bestimmt 4 Tage oder 5 den schwarzen klebrigen Stuhl.
Ich habe von Anfang an voll gestillt. Abpumpen klappt fast gar nicht, da kommen nur 15-20ml aus beiden Brüsten zusammen. Ausstreichen kommen in ca. 5 Minuten auch 15ml.
Wir haben zweimal eine Stillprobe gemacht (ich glaube am 24.12.). Da waren es einmal 35g nach dem Stillen und einmal 5g weniger als vor dem Stillen.
Als am 25.12. das Gewicht nochmal gefallen ist, sollten wir PRE zufüttern. Die Hebamme meinte 90ml PRE anbieten zu jeder Mahlzeit und dann dokumentieren wie viel sie nimmt. Wir füttern per Flasche (NUK Perfect Match) im paced Feeding, damit das Sättigungsgefühl bleibt und sie sich nicht überisst. Ich füttere auch immer die Brust zuerst (links und rechts) und dann erst später die PRE. Sie nimmt zwischen 15 und 30ml PRE pro Mahlzeit. Die Brust nimmt sie ohne Probleme weiter. Sie hat gestern aber trotzdem geclustert 4 Stunden am Stück, was mir zumindest das Signal gibt, dass sie die Brust weiter will.
Gestern nacht hatte sie starke Koliken. Sie hat kaum die Brust genommen und hat viel geschrieen. Vermutlich weil der Darm sich grad umstellt auf die Verdauung von PRE.
Wir waren froh, dass unser Kind ihr Gewicht mit diesen Koliken und dadurch bedingten teilweise sehr kurzen Mahlzeiten immerhin gehalten hat und nicht weiter abgenommen hat.
In diesem Zusammenhang meinte die Hebamme „das ist zu wenig. Füttert ihr bitte nur PRE. Sie soll sich daran satt essen. Und nicht mit Paced Feeding, das verwirrt sie nur.
Ich will unbedingt unsere Stillbeziehung schützen.
Ich will später auch PRE wieder ausschleichen, nur solange wie wir es brauchen.
Ich will aber das Stillen nicht zerstören.
Unsere Tochter liebt die Brust und reguliert sich da viel auch bei Schmerzen. Ich will ihr das keinesfalls nehmen.
Ich weiss, dass Kaiserschnittkinder bis zu 3 Wochen brauchen können um das Geburtsgewicht wieder zu erreichen.
Vim Bauchgefühl her bin ich bei Füttern nach Bedarf, PRE anbieten, aber nachrangig zur Brust und abwarten, wie es sich entwickelt.
Notfalls würde ich die Hebamme absagen und ggf. mit dem Kinderarzt Rücksprache halten, falls es Probleme geben sollte.
Nasse Windeln waren nie ein Problem. Das waren immer die geforderten 5-6+
Milchstuhl sind jetzt aktuell 2 Tage ohne, das hängt aber mit den Koliken und der PRE Umstellung zusammen.
Falls ihr mehr Infos braucht, bitte melden.
Danke