Saugverwirrung lösen
Verfasst: 12.12.2025, 18:23
Hallo,
Ich bin mittlerweile völlig verzweifelt und weiß wirklich nicht mehr weiter. Ich fang mal von vorne an.
Mein Sohn kam im August 2025 auf die Welt, die Geburt ging ziemlich lang und schlussendlich wurde er mit der Saugglocke geholt. Sein Geburtsgewicht lag bei 3190g. Im Kreißsaal wurde er dann auch direkt das erste Mal angelegt, das hat aber nicht auf Anhieb geklappt. Auf Station hieß es dann ich muss ihn alle 2 Stunden anlegen und danach direkt abpumpen. Ich hab das pumpen tatsächlich nicht hinterfragt, aber hab es auch nicht alle 2 Stunden geschafft. Anlegen hat im Krankenhaus so gar nicht funktioniert. Der kleine hat nie richtig angedockt. So wurde mir ganz schnell ein Stillhütchen gebracht, welches er aber komplett ablehnte. Daraufhin brachte man mir Pre und ich sollte mit Spritze zufüttern. Das hat auch einigermaßen gut geklappt, aber eigentlich wollte ich ja stillen. Es hieß immer, Hauptsache das Kind bekommt etwas und nimmt nicht ab. Wir wurden entlassen und zu Hause hat das Stillen dann immer besser ohne jegliche Probleme oder Hilfsmittel funktioniert. Meine Hebamme meinte aber, für die erste Zeit, damit er nicht abnimmt, soll ich einfach abpumpen und ab und zu ein Fläschchen geben. Ich hab ihr vertraut und dies auch getan.
Mein Sohn kam mit einem Klumpfuß auf die Welt, recht schnell nach der Geburt (5. LT) haben wir mit den wöchentlichen Gipsen gestartet. Die dortige Ärztin meinte, wir sollen ihm doch einen Schnuller geben, damit er nicht so schreit. Wir wollten auf den Schnuller verzichten, aber haben nachdem 2. Termin nun doch einen gegeben. Das Stillen lief bis dahin weiterhin problemlos.
Ich war gezwungen zusätzlich abzupumpen um einen Milchstau zu vermeiden, die abgepumpte Milch hat der kleine dann ab und zu mit der Flasche bekommen.
Als er ca 9-10 Wochen alt war fing er an beim stillen immer wieder an und ab zu docken, das ging solange bis er die Brust angeschrien hat. Ich habe mit meiner Hebamme Kontakt aufgenommen und sie meinte, dass ist die Brustschimpfphase, da kann man Nix machen und ich muss da durch. Sie meinte auch ich soll ihm einfach die Flasche geben und das wird dann wieder. Ich hab darauf natürlich vertraut, aber es ist immer schlimmer geworden. Er hat die Brust irgendwann gar nicht mehr genommen und schon geschrien wenn ich den BH öffnen wollte. Ich kontaktierte wieder die Hebamme und diese meinte, dass er sich abstillt und man nichts machen kann. Das konnte und wollte ich nicht akzeptieren, für mich ergibt es auch keinen sinn, warum sich ein so kleines Baby abstillen sollte. Ich hab eine Stillberatung hinzugezogen und raus kam eine Saugverwirrung.
Ich habe sämtliche Fremdsauger gemieden und viel Bonding gemacht, 2 Tage später hat das Stillen wieder gut geklappt. Das war Anfang November.
Leider musste ich dann ins Krankenhaus, habe starke Schmerzmittel bekommen und durfte 5 Tage nicht Stillen. In diesen 5 Tagen hat der kleine wieder die Flasche bekommen und seitdem bekomm ich ihn gar nicht mehr an die Brust. Ich habe es mit Bechern, Löffeln, Spritze und BES probiert. Mit dem Löffel ging es am besten, jedoch geht ihm das nicht schnell genug, die Hälfte geht daneben und er wird so sauer, dass er richtig schlimm schreit. Ich versuche ganz viel mit ihm zu kuscheln und zu bonden, aber mit 4 Monaten will er einfach mehr Action und nicht so viel kuscheln. Ich bin mittlerweile am Ende mit den Nerven. Ich versuche mit abpumpen meine Milch zu behalten, aber es fühlt sich an als wäre ich in einem Teufelskreis gefangen. Ich habe die Stillberaterin ein weiteres Mal kontaktiert und sie meinte, dass sie für dieses Jahr leider voll ist und nicht nochmal kommen kann. Hat den jemand noch einen Tip? Ich kann noch nicht aufgeben, dafür ist mir die Stillbeziehung zu wichtig und ich würde sie gerne wieder haben. Jedes Mal wenn ich eine stillende Mutter sehe könnte ich in Tränen ausbrechen, weil es bei uns nicht mehr klappt.
Vielen lieben Dank schonmal!
Ich bin mittlerweile völlig verzweifelt und weiß wirklich nicht mehr weiter. Ich fang mal von vorne an.
Mein Sohn kam im August 2025 auf die Welt, die Geburt ging ziemlich lang und schlussendlich wurde er mit der Saugglocke geholt. Sein Geburtsgewicht lag bei 3190g. Im Kreißsaal wurde er dann auch direkt das erste Mal angelegt, das hat aber nicht auf Anhieb geklappt. Auf Station hieß es dann ich muss ihn alle 2 Stunden anlegen und danach direkt abpumpen. Ich hab das pumpen tatsächlich nicht hinterfragt, aber hab es auch nicht alle 2 Stunden geschafft. Anlegen hat im Krankenhaus so gar nicht funktioniert. Der kleine hat nie richtig angedockt. So wurde mir ganz schnell ein Stillhütchen gebracht, welches er aber komplett ablehnte. Daraufhin brachte man mir Pre und ich sollte mit Spritze zufüttern. Das hat auch einigermaßen gut geklappt, aber eigentlich wollte ich ja stillen. Es hieß immer, Hauptsache das Kind bekommt etwas und nimmt nicht ab. Wir wurden entlassen und zu Hause hat das Stillen dann immer besser ohne jegliche Probleme oder Hilfsmittel funktioniert. Meine Hebamme meinte aber, für die erste Zeit, damit er nicht abnimmt, soll ich einfach abpumpen und ab und zu ein Fläschchen geben. Ich hab ihr vertraut und dies auch getan.
Mein Sohn kam mit einem Klumpfuß auf die Welt, recht schnell nach der Geburt (5. LT) haben wir mit den wöchentlichen Gipsen gestartet. Die dortige Ärztin meinte, wir sollen ihm doch einen Schnuller geben, damit er nicht so schreit. Wir wollten auf den Schnuller verzichten, aber haben nachdem 2. Termin nun doch einen gegeben. Das Stillen lief bis dahin weiterhin problemlos.
Ich war gezwungen zusätzlich abzupumpen um einen Milchstau zu vermeiden, die abgepumpte Milch hat der kleine dann ab und zu mit der Flasche bekommen.
Als er ca 9-10 Wochen alt war fing er an beim stillen immer wieder an und ab zu docken, das ging solange bis er die Brust angeschrien hat. Ich habe mit meiner Hebamme Kontakt aufgenommen und sie meinte, dass ist die Brustschimpfphase, da kann man Nix machen und ich muss da durch. Sie meinte auch ich soll ihm einfach die Flasche geben und das wird dann wieder. Ich hab darauf natürlich vertraut, aber es ist immer schlimmer geworden. Er hat die Brust irgendwann gar nicht mehr genommen und schon geschrien wenn ich den BH öffnen wollte. Ich kontaktierte wieder die Hebamme und diese meinte, dass er sich abstillt und man nichts machen kann. Das konnte und wollte ich nicht akzeptieren, für mich ergibt es auch keinen sinn, warum sich ein so kleines Baby abstillen sollte. Ich hab eine Stillberatung hinzugezogen und raus kam eine Saugverwirrung.
Ich habe sämtliche Fremdsauger gemieden und viel Bonding gemacht, 2 Tage später hat das Stillen wieder gut geklappt. Das war Anfang November.
Leider musste ich dann ins Krankenhaus, habe starke Schmerzmittel bekommen und durfte 5 Tage nicht Stillen. In diesen 5 Tagen hat der kleine wieder die Flasche bekommen und seitdem bekomm ich ihn gar nicht mehr an die Brust. Ich habe es mit Bechern, Löffeln, Spritze und BES probiert. Mit dem Löffel ging es am besten, jedoch geht ihm das nicht schnell genug, die Hälfte geht daneben und er wird so sauer, dass er richtig schlimm schreit. Ich versuche ganz viel mit ihm zu kuscheln und zu bonden, aber mit 4 Monaten will er einfach mehr Action und nicht so viel kuscheln. Ich bin mittlerweile am Ende mit den Nerven. Ich versuche mit abpumpen meine Milch zu behalten, aber es fühlt sich an als wäre ich in einem Teufelskreis gefangen. Ich habe die Stillberaterin ein weiteres Mal kontaktiert und sie meinte, dass sie für dieses Jahr leider voll ist und nicht nochmal kommen kann. Hat den jemand noch einen Tip? Ich kann noch nicht aufgeben, dafür ist mir die Stillbeziehung zu wichtig und ich würde sie gerne wieder haben. Jedes Mal wenn ich eine stillende Mutter sehe könnte ich in Tränen ausbrechen, weil es bei uns nicht mehr klappt.
Vielen lieben Dank schonmal!