Sorge ums Gewicht bei Neugeborenem
Verfasst: 19.10.2025, 00:30
Hallo in die Runde,
ich bin mental ein bisschen am verzweifeln, weswegen ich mich jetzt an euch wende.
Am 29.09. wurde mein erstes Kind geboren und unser Stillstart war sehr holprig. Das erste Mal Anlegen lief eigentlich ganz gut, allerdings kam meine Milch verspätet (durch den höheren Blutverlust beim Kaiserschnitt, laut den Hebammen im KH) und mein Sohn hatte bereits eine leichte Gelbsucht entwickelt. Außerdem hatte ich das Gefühl er konnte nie lange saugen und hat schnell das Vakuum verloren. Ich fragte daraufhin nach dem Zungenband, allerdings versicherte man mir im KH das sei in Ordnung.
An unserem 4. gemeinsamen Tag hatte er mehr als 10 % seines Geburtsgewichts verloren und das Krankenhaus ermutigte uns zuzufüttern und mit dem abpumpen zu beginnen. Erst nutzten wir das Brusternährungsset, allerdings erbrach er beim ersten Mal die komplette Muttermilch und Pre-Nahrung, was mich total panisch machte. Ich wusste dass er zu dem Zeitpunkt Hunger hatte und ich den Hunger nicht stillen konnte, also bat ich um die Flasche und wir begannen ihm erst meine abgepumpte Muttermilch zu geben und den Rest mit Pre-Milch aufzustocken. So nahm er innerhalb eines Tages 200 Gramm zu und wir durften am nächsten Tag mit Pumpenrezept nachhause.
Meine abgepumpte Milchmenge erhöhte sich schnell und innerhalb weniger Tage produzierte ich mehr als doppelt so viel, wie er überhaupt trank. Nach 2 Tagen konnten wir also die Pre-Milch weglassen und fütterten überwiegend mit Flasche meine Muttermilch. Als wir an Tag 5 zuhause das erste Mal Besuch von unserer Hebamme bekamen, sprach diese auch sofort das Zungenbandthema an und verwies uns auf einen Arzt, der das Zungenband bei Babies wohl direkt durchtrennt. Diesen Arzt suchten wir also auf, als er eine Woche alt war und dort wurde mit einem Schnitt das Band auch direkt durchtrennt. Danach sollte ich ihn direkt viel Anlegen. Das tat ich auch und innerhalb von 1-2 Tagen merkte ich, wie er mehr Energie zum saugen hatte und das Vakuum auch gut halten konnte.
Leider waren mit dem vermehrten Anlegen meine Brustwarzen extrem wund und blutig. So empfahl mir meine Hebamme Stillhütchen. Damit versuchten wir es ca 24 Stunden, allerdings konnte ich die Saugverwirrung quasi kommen fühlen. Auf der weniger wunden Seite, auf der ich ihn ohne Stillhütchen anlegen konnte, stellte er sich plötzlich ganz komisch an und so biss ich die Zähne zusammen und verbannte die Dinger nach 24 Stunden wieder aus unserem Leben. Zum Glück heilten die Brustwarzen langsam und das Anlegen klappte immer besser. Seit Beginn seiner dritten Lebenswoche bekommt er nur noch eine Flasche am Morgen vom Papa, da der mit ihm um 6 Uhr aufsteht. Das sind 60-70 ml Muttermilch, die ich meist nachts abpumpe. Bis vor zwei Nächten bin ich meistens gegen 3-4 Uhr aufgestanden zum abpumpen, da unser Sohn bis dahin 4-5 Stunden am Stück durchschlief.
In seiner jetzigen dritten Lebenswoche besuchte uns auch eine Stillberaterin, da ich mir gerade zum Thema Zungenband Unterstützung holen wollte. Die hat uns auch toll zum Thema beraten und so haben wir auch erfahren, dass wir mit der Heilung seines Schnitts wirklich Glück hatten, so ohne wirkliche Vor- und Nachsorge. Die Stillberaterin lobte uns viel und meinte wir machen eigentlich schon das meiste richtig, sie gab uns aber noch einige Übungen mit um seine Gesichtsmuskeln zu stärken. Ihr Besuch gab mir viel Vertrauen in meine Fähigkeit zu Stillen.
Jetzt endlich zum eigentlichen Thema meines Beitrags: Ich habe das Gefühl, unser Sohn nimmt nur sehr langsam und zu wenig zu. Weder die Hebamme noch die Stillberaterin sind besorgt, aber das Internet macht mich kirre, weswegen ich mir hier gerne weitere Meinungen einholen möchte. Ich habe leider nicht alle Gewichtsdaten, da wir keine Liste aus dem Krankenhaus haben und mir die Angaben aus den ersten Tagen mit der Hebamme zuhause fehlen. Ich hoffe die Daten helfen trotzdem.
29.09. - 3550 Gramm - Geburtsgewicht KH
30.10. - 3300 Gramm - KH
02.10. - 3128 Gramm - KH
03.10. - 3330 Gramm - KH
09.10. - 3700 Gramm - Hebamme
11.10. - 3740 Gramm - Hebamme
13.10. - 3760 Gramm - Hebamme
16.10. - 3800 Gramm - Hebamme
18.10. - 3780 Gramm - Hebamme
Im Moment stillt mein Sohn ca 12-15 mal am Tag. Nachts kommt er meist länger ohne Stillen aus und am Tag hat er auch einen längeren Schlaf von ca 2 Stunden, in dem wir meistens spazieren gehen. Ansonsten meldet er sich selbstständig und trinkt gut. Die ersten Tage Vollstillen hat er oft nur 10 Minuten getrunken, dafür aber öfter, seit ein paar Tagen pendeln wir uns aber eher auf 12 mal am Tag ein, dafür aber auch min. 30 Minuten am Stück. Ich habe das Gefühl die Milch kommt auch gut, das bestätigen meine Hebamme und Stillberaterin. Er hat mindestens 7 nasse Windeln am Tag und zwischen 4-7 mal Stuhlgang.
Ich habe wirklich Sorge, dass wir wieder zufüttern müssen. Vieles läuft anders als ich es mir jemals vorgestellt habe, aber stillen war immer meine Priorität.
ich bin mental ein bisschen am verzweifeln, weswegen ich mich jetzt an euch wende.
Am 29.09. wurde mein erstes Kind geboren und unser Stillstart war sehr holprig. Das erste Mal Anlegen lief eigentlich ganz gut, allerdings kam meine Milch verspätet (durch den höheren Blutverlust beim Kaiserschnitt, laut den Hebammen im KH) und mein Sohn hatte bereits eine leichte Gelbsucht entwickelt. Außerdem hatte ich das Gefühl er konnte nie lange saugen und hat schnell das Vakuum verloren. Ich fragte daraufhin nach dem Zungenband, allerdings versicherte man mir im KH das sei in Ordnung.
An unserem 4. gemeinsamen Tag hatte er mehr als 10 % seines Geburtsgewichts verloren und das Krankenhaus ermutigte uns zuzufüttern und mit dem abpumpen zu beginnen. Erst nutzten wir das Brusternährungsset, allerdings erbrach er beim ersten Mal die komplette Muttermilch und Pre-Nahrung, was mich total panisch machte. Ich wusste dass er zu dem Zeitpunkt Hunger hatte und ich den Hunger nicht stillen konnte, also bat ich um die Flasche und wir begannen ihm erst meine abgepumpte Muttermilch zu geben und den Rest mit Pre-Milch aufzustocken. So nahm er innerhalb eines Tages 200 Gramm zu und wir durften am nächsten Tag mit Pumpenrezept nachhause.
Meine abgepumpte Milchmenge erhöhte sich schnell und innerhalb weniger Tage produzierte ich mehr als doppelt so viel, wie er überhaupt trank. Nach 2 Tagen konnten wir also die Pre-Milch weglassen und fütterten überwiegend mit Flasche meine Muttermilch. Als wir an Tag 5 zuhause das erste Mal Besuch von unserer Hebamme bekamen, sprach diese auch sofort das Zungenbandthema an und verwies uns auf einen Arzt, der das Zungenband bei Babies wohl direkt durchtrennt. Diesen Arzt suchten wir also auf, als er eine Woche alt war und dort wurde mit einem Schnitt das Band auch direkt durchtrennt. Danach sollte ich ihn direkt viel Anlegen. Das tat ich auch und innerhalb von 1-2 Tagen merkte ich, wie er mehr Energie zum saugen hatte und das Vakuum auch gut halten konnte.
Leider waren mit dem vermehrten Anlegen meine Brustwarzen extrem wund und blutig. So empfahl mir meine Hebamme Stillhütchen. Damit versuchten wir es ca 24 Stunden, allerdings konnte ich die Saugverwirrung quasi kommen fühlen. Auf der weniger wunden Seite, auf der ich ihn ohne Stillhütchen anlegen konnte, stellte er sich plötzlich ganz komisch an und so biss ich die Zähne zusammen und verbannte die Dinger nach 24 Stunden wieder aus unserem Leben. Zum Glück heilten die Brustwarzen langsam und das Anlegen klappte immer besser. Seit Beginn seiner dritten Lebenswoche bekommt er nur noch eine Flasche am Morgen vom Papa, da der mit ihm um 6 Uhr aufsteht. Das sind 60-70 ml Muttermilch, die ich meist nachts abpumpe. Bis vor zwei Nächten bin ich meistens gegen 3-4 Uhr aufgestanden zum abpumpen, da unser Sohn bis dahin 4-5 Stunden am Stück durchschlief.
In seiner jetzigen dritten Lebenswoche besuchte uns auch eine Stillberaterin, da ich mir gerade zum Thema Zungenband Unterstützung holen wollte. Die hat uns auch toll zum Thema beraten und so haben wir auch erfahren, dass wir mit der Heilung seines Schnitts wirklich Glück hatten, so ohne wirkliche Vor- und Nachsorge. Die Stillberaterin lobte uns viel und meinte wir machen eigentlich schon das meiste richtig, sie gab uns aber noch einige Übungen mit um seine Gesichtsmuskeln zu stärken. Ihr Besuch gab mir viel Vertrauen in meine Fähigkeit zu Stillen.
Jetzt endlich zum eigentlichen Thema meines Beitrags: Ich habe das Gefühl, unser Sohn nimmt nur sehr langsam und zu wenig zu. Weder die Hebamme noch die Stillberaterin sind besorgt, aber das Internet macht mich kirre, weswegen ich mir hier gerne weitere Meinungen einholen möchte. Ich habe leider nicht alle Gewichtsdaten, da wir keine Liste aus dem Krankenhaus haben und mir die Angaben aus den ersten Tagen mit der Hebamme zuhause fehlen. Ich hoffe die Daten helfen trotzdem.
29.09. - 3550 Gramm - Geburtsgewicht KH
30.10. - 3300 Gramm - KH
02.10. - 3128 Gramm - KH
03.10. - 3330 Gramm - KH
09.10. - 3700 Gramm - Hebamme
11.10. - 3740 Gramm - Hebamme
13.10. - 3760 Gramm - Hebamme
16.10. - 3800 Gramm - Hebamme
18.10. - 3780 Gramm - Hebamme
Im Moment stillt mein Sohn ca 12-15 mal am Tag. Nachts kommt er meist länger ohne Stillen aus und am Tag hat er auch einen längeren Schlaf von ca 2 Stunden, in dem wir meistens spazieren gehen. Ansonsten meldet er sich selbstständig und trinkt gut. Die ersten Tage Vollstillen hat er oft nur 10 Minuten getrunken, dafür aber öfter, seit ein paar Tagen pendeln wir uns aber eher auf 12 mal am Tag ein, dafür aber auch min. 30 Minuten am Stück. Ich habe das Gefühl die Milch kommt auch gut, das bestätigen meine Hebamme und Stillberaterin. Er hat mindestens 7 nasse Windeln am Tag und zwischen 4-7 mal Stuhlgang.
Ich habe wirklich Sorge, dass wir wieder zufüttern müssen. Vieles läuft anders als ich es mir jemals vorgestellt habe, aber stillen war immer meine Priorität.