Starker MSR, bin verzweifelt
Verfasst: 11.08.2025, 12:26
Hallo ihr Lieben,
ich hab dieses Forum auf meiner verzweifelten Suche nach Hilfe entdeckt und irgendwie ist es ein wenig meine letzte Hoffnung…
Ich stille meine Tochter (ca. 4,5 Monate) voll. Mit etwa 3 Monaten hat es angefangen, dass sie beim trinken immer häufiger die Brust angeschrien hat. Kurzzeitig hat Stillen im gehen geholfen. Leider wurde es aber mit der Zeit immer schlimmer. Inzwischen stillen wir fast nur noch im liegen und selbst dann nicht immer entspannt. Ich schätze, dass mein MSR für sie einfach zu stark ist. Wenn ich Milch abpumpe oder ausstreiche kommen mehrere Strahlen herausgespritzt und das ist ihr denke ich sehr unangenehm.
Ich hab schon einiges probiert: zurückgelehntes Stillen, Hoppe Reiter, Football Haltung, Milch vorher ausstreichen.
Aber nichts hilft, dass sie sich zufrieden und vorallem satt trinkt. Oft bin ich 1-1,5 Stunden damit beschäftigt im Wechsel zu stillen und zu schunkeln. Und das alles mit einem 6 Jahre alten Kind daheim, welches zum Glück sehr viel Verständnis hat. Mein schlechtes Gewissen ist trotzdem ganz laut…
Über den Tag wird es von jeder Stillmahlzeit zur nächsten anstrengender. Nachts haben wir hingegen überhaupt kein Problem, da trinkt sie liegend problemlos. Da hört man auch wirklich, wie sie in großen Schlücken trinkt.
Ich weiß leider wirklich nicht mehr weiter. Ich denke den ganzen Tag an nichts anderes mehr, weine oft und bin nur noch verzweifelt. Ich traue mich kaum noch aus dem Haus, weil ich „Angst“ habe, dass sie unterwegs Hunger bekommt und ich sie nicht füttern kann. Zwischen ihren Schläfchen ist sie natürlich auch oft knatschig, weil sie nicht richtig satt ist. Das macht es nicht leichter.
Nachfolgend beantworte ich mal die „Standardfragen“:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein, wird nicht angenommen
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Versuche komplett nach Bedarf zu stillen und die Brust immer wieder anzubieten, damit der Druck nicht zu groß wird. Außerdem versuche ich immer das aufwachen anzupassen, in der Hoffnung, dass sie dann noch halbwegs entspannt trinkt. Über den Tag stillen wir ca 8-10 mal, nachts ca 4-6 mal
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
4-6 Windeln am Tag, Stuhlgang alle 3-7 Tage eher unregelmäßig
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Unser Stillstart lief eigentlich halbwegs problemlos, bis auf 6 Wochen Ansaugschmerzen. Unruhig war sie rückblickend auch anfangs schon und hat die ersten 3 Monate häufig gespuckt und mit Bauchschmerzen zu kämpfen gehabt
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein, werden nicht angenommen
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Beim Kinderarzt Problem geschildert, erstmal kein Handlungsbedarf gesehen. Stillberatung in Anspruch genommen und Football Griff probiert, welcher kurzzeitig funktioniert hat, aber leider ebenfalls nicht dafür gesorgt hat, dass das Kind sich satt trinkt. Blockstillen (4 Stunden Blöcke) für 2 Tage versucht, ohne Erfolg - jedoch denke ich nicht, dass ich unbedingt zu viel Milch habe?
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Mutter Schilddrüsenunterfunktion, aber eingestellt
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
O
Erste Tochter fast 3 Jahre gestillt. Zu Beginn Probleme mit dem anlegen und eher geringe Gewichtszunahme, allerdings nicht im problematischen Bereich, einfach immer auf der unteren Perzentile, was aber aus ärztlicher Sicht einfach Veranlagung sein kann
Ich freue mich sehr über eine Rückmeldung. Ich weiß, dass es schon einige Threads zum Thema starker MSR gibt, aber irgendwie habe ich mich nirgends zu 100% wiedergefunden oder die Tipps bereits erfolglos umgesetzt.
ich hab dieses Forum auf meiner verzweifelten Suche nach Hilfe entdeckt und irgendwie ist es ein wenig meine letzte Hoffnung…
Ich stille meine Tochter (ca. 4,5 Monate) voll. Mit etwa 3 Monaten hat es angefangen, dass sie beim trinken immer häufiger die Brust angeschrien hat. Kurzzeitig hat Stillen im gehen geholfen. Leider wurde es aber mit der Zeit immer schlimmer. Inzwischen stillen wir fast nur noch im liegen und selbst dann nicht immer entspannt. Ich schätze, dass mein MSR für sie einfach zu stark ist. Wenn ich Milch abpumpe oder ausstreiche kommen mehrere Strahlen herausgespritzt und das ist ihr denke ich sehr unangenehm.
Ich hab schon einiges probiert: zurückgelehntes Stillen, Hoppe Reiter, Football Haltung, Milch vorher ausstreichen.
Aber nichts hilft, dass sie sich zufrieden und vorallem satt trinkt. Oft bin ich 1-1,5 Stunden damit beschäftigt im Wechsel zu stillen und zu schunkeln. Und das alles mit einem 6 Jahre alten Kind daheim, welches zum Glück sehr viel Verständnis hat. Mein schlechtes Gewissen ist trotzdem ganz laut…
Über den Tag wird es von jeder Stillmahlzeit zur nächsten anstrengender. Nachts haben wir hingegen überhaupt kein Problem, da trinkt sie liegend problemlos. Da hört man auch wirklich, wie sie in großen Schlücken trinkt.
Ich weiß leider wirklich nicht mehr weiter. Ich denke den ganzen Tag an nichts anderes mehr, weine oft und bin nur noch verzweifelt. Ich traue mich kaum noch aus dem Haus, weil ich „Angst“ habe, dass sie unterwegs Hunger bekommt und ich sie nicht füttern kann. Zwischen ihren Schläfchen ist sie natürlich auch oft knatschig, weil sie nicht richtig satt ist. Das macht es nicht leichter.
Nachfolgend beantworte ich mal die „Standardfragen“:
* Ist Euer Baby ein Junge oder ein Mädchen?
Mädchen
* Wird oder wurde Euer Baby zugefüttert, wenn ja, mit was (Muttermilch, Formulanahrung)? Schreibt bitte die Mengen auf (wie oft und wieviel täglich) und womit zugefüttert wird oder wurde.
Nein, wird nicht angenommen
* Bitte beschreibt, wie Euer Stillalltag für gewöhnlich aussieht: Wie oft und wie lange wird üblicherweise gestillt? Wie lang sind die Schlafpausen?
Versuche komplett nach Bedarf zu stillen und die Brust immer wieder anzubieten, damit der Druck nicht zu groß wird. Außerdem versuche ich immer das aufwachen anzupassen, in der Hoffnung, dass sie dann noch halbwegs entspannt trinkt. Über den Tag stillen wir ca 8-10 mal, nachts ca 4-6 mal
* Wie oft pro Tag scheidet das Baby aus? Wie häufig hat es Stuhlgang?
4-6 Windeln am Tag, Stuhlgang alle 3-7 Tage eher unregelmäßig
* Berichtet auch von Eurem Stillstart und den ersten Wochen nach der Geburt, v.a.: Wie klappt(e) das Stillen? Unruhiges Baby? Andock-Probleme?
Unser Stillstart lief eigentlich halbwegs problemlos, bis auf 6 Wochen Ansaugschmerzen. Unruhig war sie rückblickend auch anfangs schon und hat die ersten 3 Monate häufig gespuckt und mit Bauchschmerzen zu kämpfen gehabt
* Kennt es künstliche Sauger, also z.B. Flaschen, Hütchen, Schnuller?
Nein, werden nicht angenommen
* Seid Ihr (bzw. Ist Euer Kind) bereits woanders in Behandlung/Beratung? Stillberatung, Kinderarzt, Hebamme, Osteopath, Krankengymnastik...?
Beim Kinderarzt Problem geschildert, erstmal kein Handlungsbedarf gesehen. Stillberatung in Anspruch genommen und Football Griff probiert, welcher kurzzeitig funktioniert hat, aber leider ebenfalls nicht dafür gesorgt hat, dass das Kind sich satt trinkt. Blockstillen (4 Stunden Blöcke) für 2 Tage versucht, ohne Erfolg - jedoch denke ich nicht, dass ich unbedingt zu viel Milch habe?
* Gibt es medizinische Besonderheiten, die das Stillen betreffen könnten? Z.B. Orthopädische Auffälligkeiten, Frühgeburt, Gelbsucht beim Baby? Brust-Operationen, Schilddrüsen- und andere chronische Erkrankungen (Übergewicht, Diabetes, PCOS,...) bei der Mutter? Medikamenteneinnahme?
Mutter Schilddrüsenunterfunktion, aber eingestellt
* Falls dieses Kind nicht Dein erstes ist, beschreibe bitte kurz Deine Stillerfahrung mit Deinem/Deinen größeren Kind/ern.
O
Erste Tochter fast 3 Jahre gestillt. Zu Beginn Probleme mit dem anlegen und eher geringe Gewichtszunahme, allerdings nicht im problematischen Bereich, einfach immer auf der unteren Perzentile, was aber aus ärztlicher Sicht einfach Veranlagung sein kann
Ich freue mich sehr über eine Rückmeldung. Ich weiß, dass es schon einige Threads zum Thema starker MSR gibt, aber irgendwie habe ich mich nirgends zu 100% wiedergefunden oder die Tipps bereits erfolglos umgesetzt.